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September 28 , 2012

Reviews of the Week

Kim Kashkashian's interpretations of Kurtág and Ligeti on Music for Viola impress reviewers in Switzerland and Germany

Die Bratschistin Kim Kashkashian erweist sich in ‘Zeichen, Spiele und Botschaften’ für Viola solo als große Meisterin. Sie erzeugt eine enorme spannungsdichte, gibt den 19 Stücken, diesen komplexen, teils zerfurchten Seelenwelten prägnante Gestalt. Sie lässt Kurtágs Musik berührend sprechen. Gleiches gilt für György Ligetis Sonata für Viola solo (1991-94). Die vielschichtigen, in die Extreme vordringenden Stücke erzählt sie ergreifend. Das ist große Neue Musik grandios gespielt.
Christian Fluri, Der Sonntag

Die fokussierte Aufmerksamkeit, zu der diese großartig konzentrierten Miniaturen einladen, führt zu einer Tiefenentspannung, die man mit Nebenbeihören nie erreichen wird.
Carsten Niemann, Der Tagesspiegel


Alexei Lubimov's recording of the Préludes by Claude Debussy finds more international acclaim

This is a thrilling and important new Debussy release. Alexei Lubimov – an exceptionally perceptive player of contemporary music and a fine period-instrument exponent of Mozart and Haydn – has recorded the two books of Préludes on early twentieth-century pianos: a 1925 Bechstein (‘clear...translucent and light, even in complex textures’) for Book 1, and a 1913 Steinway (‘divinely soft in painissimo, resonant’) for Book 2 – an instrument that has spent its life in the Polish Embassy in Brussels. The result of hearing these works on earlier isntruments in terms of colour and timbre would be interesting in its own right, but it is Lubimov’s exceptional musicianship that makes this set so absorbing. [...] Lubimov is a Debussy player of consummate subtlety and his approach is full of colour and individuality. [...] in all, this is a superbly imaginative and engrossing set, very strongly recommended.
Nigel Simeone, International Record Review

It’s very different Debussy, one steeped in existentialism and devoid of sentimentality. Lubimov, who is a philosopher in the best sense of the word and an analytical player, brings Debussy into the 21st century.
Marius Dawn, Pianist

Met deze dubbel-cd plaatst Lubimov zich in de illustere rij van grootheden als Gieseking, Benedetti-Michelangeli en Zimerman."
Eddie Vetter, de Telegraaf


Blogger Rick Jones is thrilled by Alexei Lubimov's and Natalia Pschenitschnikova's interpretation of music by John Cage on As it is

Lubimov plays the unprepared Two Pieces for Piano demonstrating that Cage was not just a composer of surprises and eccentricities but a creator of music of intense feeling and profound expression. The world was correct that Cage was a genius, but until now for the wrong reasons. This CD provides the right ones. Give it air time on all channels.
Rick Jones, Words And Music


Praise for Michael Formanek's Small Places on German blog Manafonistas.de

Als Nachfolger des hochgelobten Formanek-Debüts ‘The Rub and the Spare Change’ erschien nun ‘Small Places’. Von der Wucht des auch im echten Leben stabil gebauten Bassisten hört man viel und gerne. Und kein Eicher wäre im Spiel, käme nicht zu dieser konstruktiven Kraft auch Feingefühl und Atmosphäre. Man munkelte schon von ‚muskulösen Ostinati’, doch der Hörer sei besänftigt: diese Musik wurde nicht im Kraftraum eines sterilen Fitnesscenters ausgeschwitzt – sie entstand entspannt unter der federführenden Hand Formaneks und entfaltete sich dann weiter im New Yorker Tonstudio vor den Mikrophonen des Labels ECM. [...] Das ganze Album gewinnt seine Spannkraft durch den Gegensatz von kraftvollen, geradezu rockigen und dann den leiseren, lautmalerischen, tentativen Passagen. Was ist hier noch komponiert, was schon improvisiert? [...] Schlußendlich gehört ‚Small Places’ zu jenen akustischen Schauplätzen, wo sich auf offener Bühne etwas vollzieht, das sowohl dem leidenschaftlichen Jazzliebhaber als auch dem selbst Musizierenden so manch inspirierenden Aha-Effekt verleiht; das Lust auf Musik macht und - um zappaesk zu schließen – einem die Einsicht vermittelt, der Jazz sei noch lange nicht dahingeschieden, vielmehr ein ewiger Phoenix, aus Asche entsprungen.
Jochen Siemer, Manafonistas


The Louis Sclavis Atlas Trio amazes critics in Germany and Austria with its album Sources

Die neue CD ‘Sources gehört in die oberste, die epochale Kategorie. Sie ist wohl Sclavis’ bedeutendstes Album seit einem Jahrzehnt oder länger. […] Ausgedehnte Themen von rasanter Virtuosität verbinden sich mit pulsierenden Grooves; rockige und elektronische Sounds schaffen geheimnisvolle Ereignisräume; Minimalistische, punktuell versetzte Muster steigern sich ins Ekstatische – und münden zuweilen in überraschenden Klangwelten. […] Die Heldentat dreier Titanen, die das klingende Himmelsgewölbe für uns hochstemmen – mit neuer Energie und neuen Ideen. Denn ‚Sources’ ist Musik von unbedingter Originalität, unkonventionell, unberechenbar. Dabei streng gedacht, fantasievoll umgesetzt, weiträumig ausschwingend, voller Groove, spannend in jeder Sekunde, überwältigend in der Summe, ganz im Jetzt – die Stunde Null. Vielleicht die Stunde Null eines neuen Jazz.
Hans-Jürgen Schaal, Fidelity

Die drei Musiker agieren höchst erfolgreich bei ihrer Suche nach neuen Interaktionsformen irgendwo im Spannungsfeld zwischen komponierter und improvisierter Musik, zwischen Jazz und Neuer Musik. Überraschende Wendungen und bislang Ungehörtes ziehen einen unweigerlich in den Bann. Experimentalmusik für wache Köpfe mit riesengroßen Ohren.
Peter Füßl, Kultur


Nik Bärtsch's Ronin receives applause from Swiss sunday paper NZZ am Sonntag for its new 2-cd-set live

Einmal mehr setzt Bärtsch auf eine Mixtur von Jazz und Minimal Music, auf jenen „Zen-Funk“, der aufs Raffinierteste mit unmerklichen Verschiebungen arbeitet und uns durch seine Insistenz bannt. Bärtschs Perkussionist Andi Pupato, der auch als Tontechniker agiert, hat über fünfzig Konzerte der Band integral aufgenommen. Aus diesem Material wurde das vorliegende Album kompiliert. Es zeigt eindrücklich, wie viel Entwicklungspotenzial in Bärtschs Kompositionen steckt.
Manfred Papst, NZZ am Sonntag


Writers in France and Austria enjoy Enrico Rava's interpretation of Michael Jackson's songs on On the Dance Floor

Des titres furieusement groovy et cuivrés, complètement revisités par un jazzman en état de grâce et une bande de jeunes complices visiblement très concernés (le guitariste est purement zappien!). Bref, Rava balance du jazz pour danser sous la boule à facettes.
Philippe Blanchet, Rolling Stone France

Die völlig unverkrampfte Atmosphäre der im Parco della Musica in Rom live aufgenommenen Konzertmitschnitte überträgt sich nahtlos auf den Hörer. ‚They Don’t Care About Us’, ‚Privacy’, ‚Smooth Criminal’, ‚History’, ‚Blood On The Dancefloor’, ‚Little Susie’, ‚Thriller’ – all diese magischen Jahrhundert-Songs erstrahlen im neuen musikalischen Gewand, das selbst Überperfektionist Michael Jackson seine wahre Freude damit hätte. Hier wird ein Hauptkapitel der Pop-Geschichte durch einen unorthodoxen Einfall in die Jazz-Geschichte übernommen. Würde mich sehr wundern, wenn das nicht eines der Alben des Jahres 2012 würde!
Peter Füßl, Kultur