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It's a pleasure to hear a recording such as Bobo Stenson's Serenity, a two-disc release with stunning technique and subtle emotional undercurrents. … Stenson's program is also remarkably ambitious, with originals by the pianist and Jormin contrasting with Wayne Shorter's "Swee Pea" and trio renderings of pieces by Alban Berg, Hanns Eisler and Charles Ives. Delivered in ECM's characteristically superb sound, the tracks are gripping examples of what can happen when a gifted European artist combines technique and emotion with a desire to reflect his own culture rather than parrot American standards.
Don Heckmann, Los Angeles Times

Gerne wäre man der Erste gewesen, der diese Musik in den Himmel gelobt, der erklärt hätte, dass dem Jazz eine nordische Sternstunde hinzugefügt wurde. Als hellhöriger Pionier könnte man gelten, der jenseits aller Diskurse und Trends wieder zur reinen Musik fand. … Alle paar Jahre veröffentlicht das Bobo Stenson Trio ein Album, verbeugt sich kurz und verschwindet wieder hinter dem Vorhang. Dem verehrten Publikum mag der Ansager etwas von Anklängen ans Bill Evans und Keith Jarrett Trio erklären, von transparenter Melancholie und Ruhe, er würde hier nur an der Oberfläche kratzen. Serenity - das meint Gelassenheit - vibriert vor Intensität. Ein raunendes Erzählen am Klavier wechselt mit einem endlosen Singen der rechten Hand ab, die linke bleibt beinahe unhörbar, bis der Bass von Anders Jormin an sie erinnert, sie ersetzt und den Klang dunkel poliert. Und vor und hinter allem: das tanzende Schlagzeug von Jon Christensen, der - falls das möglich erscheint - Zwischenräume spielt, der Schatten über die Töne wirft oder wie mit metallischem Wischen aufhellt. Unglaublich, die Musik swingt, scheint stillzustehen, schwebt. … Wie selbstverständlich spielen sie aus dem Material heraus, finden zu einer Parallelität aus Swing, Song und Avantgarde, die sich fühlen, kaum lernen lässt.Vielleicht sollte man jetzt Trioalben wie Reflections und War Orphans wieder hervorholen, möglicherweise Bobo Stensons Aufnahmen mit Tomasz Stanko, Jan Garbarek, Don Cherry oder Terje Rypdal aus anderer Perspektive hören, ganz sicher aber ist Serenity ein Zeichen der Unseld-Treue des Produzenten Manfred Eicher zu seinen Musikautoren.
Konrad Heidkamp, Die Zeit

Bobo Stenson ist mit jeder CD neu zu entdecken. Was beim ersten Hinhören klingt wie ein Europäer, der versucht wie Keith Jarrett zu klingen, wenn der versucht, wie Bill Evans zu klingen, ist in Wahrheit eine abenteuerlich vielschichtige, an vielen Referenzen festgemachte und doch völlig eigenständige Trio-Interaktionskunst. Er ist in diesem radikal-demokratischen Verband einer unter dreien, die alle ein Ziel verfolgen: sich gegenseitig noch die leiseste Versuchung zur Routine zu sabotieren.… Danach gefragt, was mich an der virtuosen Kunst eines zur Zeit so hochgelobten Pianisten wie Brad Mehldau irritiert, kann ich allemal nur mit dem Verweis auf Bobo Stenson antworten. Für mich ist sein Trio eines der ganz grossen. Weltweit. Nicht trotz, sondern wegen seiner unverkennbar europäischen Aura.
Peter Rüedi, Die Weltwoche

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