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Fono Forum, Stern des Monats

As instant composer Alperin has produced some graceful and melodic pieces, which, as performer, he realises with crystalline precision: his articulation is crisp but never lacks warmth of feeling ... this is simply beautiful music.
Barry Witherden, Jazz Review

Mikhail Alperins radikalstes Werk! ... Die Kargheit der Stücke ist kaum zu steigern, und dass ihnen so viel Gesang innewohnt, das schöne Paradox! Alles, was Effekt ist, Ausschmückung, Triumph, ist aus den Tönen verschwunden. in ihrer Reduziertheit, ihren aus wenigen Klängen entwickelten Essenzen führt die Musik jazznahe und jazzferne Traditionen fort; man kann At Home in einem Atemzug nennen mit dem Sparsamsten von Paul Bley, dem Pausenreichsten von Erik Satie, dem Meditativsten von Olivier Messiaen. Man kann dieses Werk der Stille in seiner Rigorosität mit Thelonious Monks Alone In San Francisco vergleichen, dieser genialisch-introvertierten Träumerei in einem leeren Ballsaal, oder auch mit Keith Jarretts The Melody At Night With You, diesen Destillaten von Melodie und Atem.
Michael Engelbrecht, Jazzthetik

Um es gleich vorweg zu nehmen: Dies ist nicht nur eine der schönsten Klaviersolo-Einspielungen überhaupt, sondern auch eine der wichtigsten. ... Aber was macht diese kleine, vignettenhafte Musik so gross' Erst einmal, dass sie ganz eigenständig ist - und doch offensichtliche Vorbilder hat. Die Vorbilder aber erscheinen hier eher als Bezugsrahmen, deren Inhalt und Gehalt transformiert wird in eine andere, funkelnd unprätentiöse Welt; es ist die Welt von Misha Alperin.
Tilman Urbach, Fono Forum

Spielt es eine Rolle, ob man den zwölf Miniaturen dieser kostbaren Klaviermusik die ukrainisch-moldavische Herkunft Misha Alperins oder die Einflüsse seiner neuen Heimat Norwegen anhört oder nicht' Wohl kaum. Mit stupender Leichtigkeit, dabei hochkonzentriert reiht der 45-jährige Pianist Ton an Ton und lässt den Flügel leise uralt anmutende Melodien singen. Nahezu völlig auf rhythmische Figuren verzichtend, entwickelt Alperin - überwiegend mit der rechten Hand - emotional bewegende Impressionen von so unaufdringlicher wie herzergreifender Intensität. Poesie pur.
Sven Thielmann, Stereoplay

Alperin spielt spontane Kompositionen, die zuvor in stillen Nächten entstanden - kleine, mitunter sangbare Piecen ohne Schnörkel oder Verzierung. Ihre karge Schönheit lebt von klaren Melodien, sparsamer Begleitung, eng gelegten Harmonien und nachdenklichen Pausen, in denen die Musik innehält. Eine Meditation über Akkorde (Emptiness) ist Olivier Messiaen gewidmet, ein tänzerisches Stück (Halling) basiert auf norwegischer Folklore. Ein kleines Meisterwerk in der Kunst der Reduktion.
Berthold Klostermann, Stereo

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