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About ECM

In the 30 years that guitarist John Abercrombie has been recording for ECM, his career has pulled in different directions - it hasn't always been cool chamber jazz. Early on he played with such jazz rock artists as Jan Hammer, the Brecker brothers' Dreams, and Billy Cobham's fusion group Spectrum, and his recent strong albums have thrived on a valuable friction. This is reinforced in the superb Cat'n'Mouse. On Cat'n'Mouse the emphasis is entirely on string sonorities. Making up the quartet are violinist Mark Feldman, Marc Johnson on bass and Joey Baron on drums. Chamber jazz might be the natural description many would reach for, but Abercrombie often brings a rock sensibility to bear, switching between electric and acoustic instruments. Two collective improvisations aside, all compositions are by the leader. ... Immensely resourceful, constantly challenging music.
Andy Hamilton, The Wire

This is spacey, patient yet thrilling contemporary music from one of the most creative parings on the current jazz scene. Anything with violinist Mark Feldman's beautifully articulated phrasing and tonality on it is worth some serious attention, and guitarist Abercrombie's spare and feathery improvisations: constantly rewrite the postbop guitar book. Abercrombie's style is loosely derived from the thoughtful methods of Jim Hall, and there are occasional links here to John McLaughlin bands of the early 1970s, but without the heavy-fusion bombast. The rhythm section (if the phrase means anything in such a collective context) is the formidable partnership of bassist Marc Johnson and drummer Joey Baron. They are perfectly equipped to respond with ease to the way in which the music moves between freedom and structure. ... John Abercrombie is a very rare breed of player, and in this partnership with Feldman he travels to some fascinating musical places.
John Fordham, The Guardian

His playing is subtle and supportive when need be, and if a song is best served by him laying out for a while, he keeps his hands to himself. What kind of a guitar hero is that' The finest kind, as Abercrombie's latest disc, Cat'n'Mouse, demonstrates. Because its structure is so relaxed, the album could easily have degenerated into good-natured chaos. But thanks to producer Manfred Eicher, who maintains a sense of control even when the music leaves traditional structure behind, plus the skill and sensitivity of the players involved, these eight cuts hang together beautifully. The result provides the pleasures of outside jazz even as it pays tribute to trust and teamwork.
Michael Roberts, Jazziz

It's a refreshingly uncluttered set. No messing around with electronics, no fashionable crossovers: four musicians thinking hard and following their best instincts.
John Truitt, Jazzreview

A rare contemporary jazz guitarist who employs deliberation rather than flash to make his points, Abercrombie has cooked up an unpredictable quartet session that darts skillfully from chambermusic delicacy to probing free-jazz improvisations to frontal attacks inspired by the Mahavishnu Orchestra. In violinist Mark Feldman, Abercrombie has a simpatico partner who follows his creative mood swings with second-sight shadowing.
Steve Futterman, Entertainment weekly

Bei dem neuen ECM-Gitarrenalbum erlebt man die Geburt einer großen Band. Geradezu heiter, relaxt und erfinderisch wirkt John Abercrombies neues Quartett. Ja, viele sind berufen, wenige aber auserwählt. Und Abercrombie gehört zu den begnadeten unter den ungezählten Jazzgitarristen, einen warmen und klaren Sound à la Jim Hall bevorzugend. ... Mit Mark Feldman agiert ein äußerst flexibler und expressiver Violinist, der schon auf dem Vorgängeralbum eine Hauptrolle bekam; jemand, dessen Sound unter die Haut geht. Das Gespann Abercrombie/Feldman kann Walzer ohne Kitsch kreiseln lassen. Oder frei aus der Jazzhistorie zitieren: von Django/Grappelli bis John Zorn. Das tun sie auf vielen Umwegen, die Spiellust genussvoll verlängernd, das Ende der Träumereien ständig herauszögernd. Mit dem Drummer Joey Baron und Marc Johnson am Bass konnte nichts mehr schief gehen. Der Radius, den sich Abercrombie zumisst, das Kräftefeld, in dem diese Sounds entstehen, ist das eines großen Schauspielers, der sein Handwerk genau kennt und ökonomisch einsetzt. Hinter oder neben dem Solisten die Szene gestalten, keine langen Egotrips trotz ausladender Soli, dafür aber permanent begleiten und agieren.
Karl Lippegaus, Süddeutsche Zeitung

John Abercrombie weiß zu verzaubern: mit seinen lyrischen Single-Notes, mit seinem technisch hochversiertem Spiel, das in seinen leisen Momenten ebenso berührt wie bei den kraftvollen, virtuosen Ausführungen. Diese Bandbreite wird auf Cat'n'Mouse mit seinen acht Titeln in allen Facetten dargeboten. Feldman und Abercrombie schwelgen in schönsten Melodien und stören die vermeintliche Harmonie wenig später geschickt mit schroffen Free-Jazz-Sprengseln. Mit dem Hörer wird so Katz und Maus gespielt, er wird eingefangen in das turbulente Spiel der Solisten, welches Marc Johnson und Joey Baron sensibel und ideenreich unterstützen. Nebenbei bietet Abercrombie mit dem Einsatz von verschiedenen akustischen und elektrischen Gitarren eine schöne Palette an unterschiedlichen Gitarrensounds, die sich mit den weichen, ganz und gar nicht kratzigen Geigenklängen wunderbar mischen. Hohe Literatur als musikalische Prosa, das sind diese auf CD festgehaltenen 60 Minuten Musik - und ergiebig, auch beim x-ten Hören!
Gregor Hilden, Akustik Gitarre

Dieses Album klingt erstaunlich europäisch. Liegt das daran, dass John Abercrombie unter free nicht lauten Aktionismus, sondern die Öffnung akustischer Freiräume versteht' Nun, der 58-jährige US-Gitarrist, der selbst in freien Passagen sehr kontrolliert agiert, stellt mit feinem Gespür Mark Feldmans bittersüße Geige in den Vordergrund, derweil Drummer Joey Baron und Bassist Marc Johnson delikate Strukturen zeichnen. So versprüht String Thing barocken Charme, und Show Of Hands ist ein rasantes Improvisationsabenteuer von vier Top-Musikern, die unprätentiös feinsten Kammer-Jazz spielen.
Sven Thielmann, Stereoplay

Schon Open Land - seine letzte Veröffentlichung - setzte auf die Liaison von Violine und Gitarre. Eine Erfolgsgeschichte, die sich hier fortsetzt. Manches an dieser Musik ist völlig frei entstanden; manches folgt vagen Festlegungen, einem harmonischen Gerüst etwa, dessen Melodie ausgespart und augenblicklich neu erfunden wird: Den Song zum mitdenken, ohne ihn wirklich zu spielen - das als Grundsatz und Wegzeichen. Joey Baron ist der Neuling der Formation. Abercrombie und der vitale Drummer aber kennen sich aus Jam Sessions in Abercrombies Loft in Manhattan. Und natürlich liebt der Gitarrist Barons unkonventionelle musikalische Herangehensweise, seinen humoristischen, dabei hochvirtuosen Ansatz. Und natürlich sind sie allesamt Könner ihres Instrumentes; nur so ist dieses scheinbar entspannte Musizieren denkbar, das die jeweilige Melodie, die Sanglichkeit einfacher Phrasen in den Vordergrund rückt. Und natürlich entsteht hier mit Gitarre - wobei durchaus die akustische mit einbezogen wird -, Violine und Bass ein Saiten-Triumvirat, fast ganz ohne Vibrato, manchmal streng wie ein Barock-Ensemble. Das ist nicht die lauteste Platte von Abercrombie; aber sicher eine der nachhaltigsten.
Tilman Urbach, Fono Forum

Unter den vielen Spitzengitarristen in der aktuellen improvisierten Musik ... ist John Abercrombie der konstanteste. Er ist in den sechziger Jahren aus dem brodelnden Kreativitätstopf der Berkley School of Music hervorgegangen und hat über die Jahrzehnte so viele gute Platten und CDs produziert, dass seine außergewöhnlichen schon keiner mehr wahrnimmt. ... Abercrombie war nie weg, hat auch bei aller Wertschätzung von Rock und Fusion die Vorlieben für die Spitzenklöppelkünste eines Jim Hall, ja eines Tal Farlow nie verleugnet. Er war zu gut um aufzufallen.Bis zu seiner jüngsten CD. Die trägt den Titel Cat'n'Mouse, ist wie viele zuvor bei ECM erschienen und nun allerdings ein Stück, das, wenn denn überhaupt noch ein paar Maßstäbe funktionieren in den Köpfen von von Jurys, Fachjournalisten und Produzentenlobbys, von allen Seiten als Produktion des Jahres nominiert werden müsste. Von vielen guten Kreationen dieses Gitarristen ist sie die beste, allerdings einmal mehr mit dem Makel behaftet, schlecht in eine der etikettierten Schubladen zu passen. Das unübertrefflich integrierte Saiten-Trio Abercrombie, Mark Feldman und Marc Johnson - beflügelt durch das impressionistisch offene, gelegentlich anarchisch aleatorische Schlagzeug von Joey Baron - spielt eine so inspirierte und überraschende Meta-Kammermusik, dass der zunehmend ungläubige Hörer kaum mehr auszumachen vermag, was ausgeschrieben und was spontan improvisiert ist. Die Musik ist gleichzeitig unerhört und selbstverständlich dahergespielt.... Abercrombie liefert ganz undidaktisch und scheinbar anstrengungslos eine Lektion zur Frage, wie's denn weitergehen könnte mit dieser so oft totgesagten Musik. Out of the dogma, into the hot. Besser: hinein in die Sauna-Wechselbäder der kalkulierten Unvorhersehbarkeit.
Peter Rüedi, Die Weltwoche

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