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About ECM

The great bassist, whose hugely engrossing sound seems to distill the best from his associates, introduced a big band here last year, using his longtime quintet ' Chris Potter, Robin Eubanks, Steve Nelson, Billy Kilson ' as its nucleus, and adding five brasses and three reeds. Employing generic voicings and counterpoint, he proves himself an incredibly accomplished arranger ' who knew' ' with a taste for contrary melodies that recalls the work of Bill Holman. If you can't make the gig, don't miss the album What Goes Around, one of the year's surprising triumphs.
The Village Voice

There are already quite a few milestone albums in Dave Holland's ECM recording career; Conference of the Birds, his stunning debut as a leader, Jumpin In, which introduced his first quintet, and Point of View, the first album from his current quintet, are just the most obvious ones. What Goes Around can be added to that list. In time, it will surely acquire significance as the debut album of Holland's Big Band. ' Holland has long had the knack of putting bands together that blend youth and experience into an integrated whole. And so it is here, with players of the stature of Earl Gardner, Antonio Hart and Gary Smulyan being joined by exciting younger players such as trumpeter Duane Eubanks and trombonist Josh Roseman. The resulting band combines the close-knit feel of the quintet with the power and variety of a big band. Holland's own playing is one key element of that synthesis. So too is Nelson; the vibes give a lighter, freer feel to the ensemble than a piano ever could. At its best, this music defies gravity.
John Eyles, BBC Online

Big-Band traditionalists can be forgiven for approaching Dave Holland's new offering a little warily. The bassist is better known for his work with his quintet, and when musicians decide to take their chances in the heavyweight division, any lack of hard muscle soon becomes apparent. Not so here. Without sacrificing the precision of his usual work, Holland draws on the energy of team players such as Gary Smulyan, a saxophonist who has turned up in more high-class orchestras than I care to remember. ' Relying on material previously explored by the quintet ' The Razor's Edge is a highlight ' was a wise dicision. Never formulaic, these are pieces that are always worth revisiting.
Clive Davis, Sunday Times

The album has a special character due to the familiarity of the tunes, imbued as they are with a new life. Steve Nelson plays an important role throughout, his tingly-spine sparks acting as a piano alternative, establishing a unique form of punctuation for the whole band. It's like a magical cradle. ' Duke and Mingus are openly cited as influential figures, prompting a good deal of attention being paid to texture, mood and emotional venting. This also means that there are an abundance of variable compositional blocks and shifting solo platforms, lending a great deal of flexibility to the soloing excursions.
Martin Longley, Jazzreview

Das Wort 'Perfektionist' hat im Jazz oft einen negativen Beigeschmack. Kommt es hier nicht stärker auf den inspirierten Moment des Improvisierens an' In Bezug auf den Bassisten, Bandleader, Komponisten und Arrangeur Dave Holland ist 'Perfektionist' vorbehaltlos positiv aufzufassen. Seit drei Jahrzehnten feilt er mit seinem Quintett an einem musikalischen Konzept, das in seiner Balance aus neuen Kompositionen und Traditionsbezügen, aus solistischen Einzelleistungen und ungewöhnlich arrangiertem und perfekt ausgeführten Ensemblespiel einzigartig ist. Als Dave Holland auf dem Jazzfestival in Montreal im Jahr 2000 erstmals mit einer Big Band ' er erweiterte sein Quintett um sieben Musiker ' an die Öffentlichkeit ging, war das kein Experiment, sondern eine durchdachte Sache. Perfekt eben. Jetzt hat Holland seine Big Band auf CD verewigt: Die Studioaufnahme ist ein brillantes Spiel aus Farben, Rhythmen und Motiven. Holland arbeitete nur eigene Kompositionen für das große Ensemble um, auch wenn der Titel 'Blues for Charles Mingus' vom großen Vorbild selber hätte sein können. Wie dieser beherrscht Holland eine seltene Kunst: oft entdeckt man erst beim zweiten Hinhören, was improvisiert und was komponiert ist. Eine außerordentliche Aufnahme!
Andreas Kolb, Neue Musikzeitung

Wohl dem, der für seine Big-Band-Träume über eine so profunde Basis verfügt wie Dave Holland. Der Kontrabassist verlässt sich für sein neues Album What Goes Around, das James Farber in den New Yorker Avatar Studios differenziert aufgenommen hat, auf sein famoses Quintett. Um dieses glänzend eingespielte Team mit Robin Eubanks, Chris Potter, Steve Nelson und Billy Kilson baut er dann eine Mannschaft ausgewiesener Individualisten. ... Obwohl es oft massiv zur Sache geht, lässt Dave Holland hier seinen wunderbar federnden Bass weitaus deutlicher zur Geltung kommen als kürzlich auf dem Quintett-Album Not For Nothing. Bei aller Wucht öffnet sich der Fluss dieser hochspannenden Musik immer wieder für feinsinnige, klangfarbenreiche Gespräche zwischen einzelnen Musikern. ... Die Summe subtiler Details, die Raffinesse der Kompositionen und die Spielfreude der 13-köpfigen Band addieren sich zu einem ungetrübten Hörvergnügen.
Sven Thielmann, Stereoplay

Dave Holland, Bassist, Cellist, Komponist, Bandleader aus dem englischen Wolverhampton, mit 21 entdeckt von Miles Davis für seine 'Bitches Brew' Band, ist in seinem 52. Jahr der Mann der Stunde. Noch nie in der Geschichte des Jazz-Magazins Down Beat wurde ein Musiker viermal in die Pole-Position gewählt: als bester Jazzkünstler, als bester akustischer Bass, als Leiter der besten akustischen Gruppe und als Verantwortlicher für die beste CD des letzten Jahres, die in ironischer Voraussicht den Titel Not for Nothin' trägt. 'Hollands stupendes Quintett ist der Kern der ersten CD, die er nun mit einer Grossformation eingespielt hat. Für die 13-Mann-Truppe ist die Bezeichnung Big Band eigentlich falsch am Platz. Es ist eine konzentrierte grosse Band oder eine erweiterte Combo, ein Kammerensemble, das immerhin schon Experimente mit der Instrumentierung erlaubt, neue Schattierungen, Nuancen. ' Die Band klingt beweglicher und intimer als ein Grossorchester, reicher und nuancierter als das Quintett und ist doch dessen natürliche Erweiterung. Am ehesten denke ich bei dieser Musik an Mingus. Dem ist nicht zufällig auch das zweite Stück gewidmet: 'Blues for C.M.'
Peter Rüedi, Weltwoche

Aus dem Arrangeur spricht immer auch der Bassist: wunderbar lakonisch und tiefenlastig sind seine Ensemblesätze. Doch das ist nur einer von vielen Vorzügen, die Hollands neueste Platte wieder einmal zu einer seiner besten werden lässt. Um sein seit einigen Jahren bestehendes Quintett hat Holland acht weitere Musiker gruppiert und es zu einer kleinen Big Band vergrößert. Und so klingen die Stücke auch: großformatige Kammermusik. Hier wie dort schafft die Rhythmusgruppe mit Holland, dem Schlagzeuger Billy Kilson und dem markanten Vibraphon von Steve Nelson Freiraum statt Gruppenzwang. Es gibt reichlich Platz für kollektive Improvisationen und großartige Solisten wie Robin Eubanks oder Chris Potter. ... What Goes Around ist Hollands erster Schritt in die Orchester-Welt. Es ist hoffentlich der Beginn einer langen Reise.
Stefan Arndt, Jazzpodium

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