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About ECM

Jazzman, Choc du mois
Rondo, Jazz-CD des Monats
Musica Jazz, Disco del Mese

Listening to Paul Motian’s music can bring to mind architect Mies van der Rohe’s celebrated adage that his work aimed for an effect of „almost nothing“. In the case of both Mies and Motian, their magisterial art might belie their intent, but fashioning much from less has continued to be as essential a modus operandi for the New York jazz drummer as it was for the German visionary. …
Motian’s genius lies in maintaining an understated, lingering tension, thus dissolving any vestiges of New Age moistness. By keeping the bass and guitar parts harmonically indirect, and by positioning substantive, if concise, improvisations from saxophonists Tony Malaby and Chris Cheek, Motian – his now-murmuring, now-biting, always unpredictable drumming commenting on it all from beneath – ensures edginess. … The Drummer’s own tunes are deliberately simple in content and form, the better to cast attention onto the subtly morphing group landscape. For the most part, individual performances remain subordinate to the collective character of the septet. Standing against Motian’s effectively communal concept, the ego-informed bravura of much contemporary jazz comes up glaringly empty.
Steve Futterman, Washington Post

Motian macht mit seinen Partnern eine alte Musik neu. In diesem Sinn, und in der tänzerischen Beschwingtheit der freien perkussiven Partikel, ist seine Konzeption derjenigen von Ornette Coleman nicht unvergleichbar... Motians jüngste CD lässt den alten Namen fallen und ist doch die Fortsetzung der Electric Bebop Band: drei E-Gitarren, zwei Saxophonisten und Schlagzeug – ein solcher Klangkomplex kippt auch noch die nächstliegenden, bestbekannten Klassiker in eine Lage, in der sie neu zu leuchten beginnen... Textur ist nicht nur für Motian ein Stichwort, sondern für die ganze Band. Die repetitiven Saxophon-Elemente schärfen erst das Ohr für die gleitenden, gleißenden Flächen der drei Gitarren. ... Im Hallraum der drei Gitarren und von Motians flirrender Perkussion entsteht so eine ebenso pathetische wie gebrochene Musik. Viele fallende Gesten und viele tragende Wirbel unter den melancholischen Flügeln. Ein Sound wie nirgends sonst.
Peter Rüedi, Weltwoche

Gegenüber den Bop-Klassikern, die bisher im Mittelpunkt standen, gewinnt eigenes Material an Raum. Originals aus Motians Feder – und der zweier Bandmitglieder – werden durch Stücke von Charles Mingus, Thelonious Monk und Charlie Parker eingerahmt, und gerade in den beiden Mingus-Nummern am Anfang wirkt das Gruppenkonzept schlüssig, da sie schon vom Komponisten „orchestral“ gedacht sind. In stetem Changieren überlagern sich Bläser- und Gitarrenstimmen, lösen sich aus dem Ganzen, greifen ineinander, finden zu Dialogen, Satz- oder leicht gegeneinander verschobenen Unisono-Passagen zusammen, um wieder ins Ensemble zurückzutreten. Und dazwischen, darunter, darüber: der allgegenwärtige Paul Motian.
Berthold Klostermann, Fono Forum

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