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About ECM

Stereophile, Record of the month
Jazzman, Événement
Preis der deutschen Schallplattenkritik / Bestenliste 1/2007
Fono Forum, Empfehlungen des Monats
Stereo, CD des Monats

With his complete control of dynamics, rubato, and singing line, the result is a unique combination of thoroughly European high seriousness married to distinctly American senses of humor, play, guts, and swing: fiercely delighted work undertaken with not hint of labor.
Richard Lehnert, Stereophile

His concert pieces, all pure improvisations, are models of economy, each under 10 minutes, themes stated, explored, varied on, departed from, returned to, done – and gripping form start to finish. The encores, mainly standards and familiar Jarrett compositions, were similarly taut – and lyrical and gorgeous. There is no other jazz pianist who can wring such deep emotion from the tritest ballad, or make a simple triplet sing so nobly, or express rubato with such spine-tingling delay.
Fred Kaplan, The Absolute Sound

Pianist Keith Jarrett’s return to solo playing ranks as one of the great events of the last decade, and the Allentown native whose bout with chronic-fatigue syndrome nearly silenced him remains a cosmic and captivating player. On this double CD recorded live in September 2005, Jarrett operates about where jazz meets the galaxy.
Karl Stark, Philadelphia Inquirer

One Extraordinary Night…
Mr. Jarrett is one of the most renowned pianists in the world, a virtuoso equally at home performing Bach or bebop.
The album documents in its entirety a performance that surpassed even the hopes of the crowd which clamored for, and got, five encores.
Nate Chinen, The New York Times

Even the most die-hard Keith Jarrett fans – those who internalized every note of The Köln Concert , listened to every set of Keith Jarrett at the Blue Note, and expected only the unexpected - knew this evening was different from the first notes that he played. At the end of the night, after they brought him back for five encores, they knew they’d witnessed history.
Ernie Rideout, Keyboard Magazine

Jarrett entfaltet wieder ein enormes Farb-Spektrum – von dichten und sperrigen, atonalen Sätzen bis zum emphatischen, harmonisch und melodisch ganz leicht nachvollziehbaren Tasten-Gesang über pulsierenden Rhythmen. ... Wenn viele Kritiker in den letzten Jahrzehnten am liebsten ein neues Köln Concert herbeigeschrieben hätten – hier gibt es Stellen, die ihnen gewiss neuen Anlass dazu geben. Aber auch ohne solche Überhöhungen ist dieses Carnegie Hall Concert eine besondere Klavier-CD. Facettenreich und packend. Eine, bei der Jarretts große Kraft, den Augenblick so zu gestalten, dass er dem Verweilen standhalten kann, nahezu vollendete Formen findet.
Roland Spiegel, Bayern 4 Klassik „CD-Tipp“

Insgesamt ergeben die Stücke ein Panorama von pianistischem instant composing: von insistenten Ostinati und an einem Orgelton aufgehängten Weiterungen, souverän gefundenen / erfundenen spätromantischen und impressionistischen Architekturen, klug entwickelten Ausdehnungen und Ballungen (innerhalb der einzelnen Stücke), komplexen Assonanzen und Dissonanzen, gospelartig-soulmässigen Basics, spontan erfundenen eigentlichen Balladen, jazzigen Zitat-Vexierspielen, rauschenden virtuosen Arpeggiokaskaden und einfach gestanzten, eindringlich gezogenen Melodielinien. Dies ist nicht weniger als eine Art Querschnitt durch Jarretts Bewusstsein und dessen Geschichte, also die eigene pianistische Biografie.
Peter Rüedi, Weltwoche

The Carnegie Hall Concert gehört zum Faszinierendsten, was ich je auf einem Flügel gehört habe, in einer akustischen Aura, die die Carnegie Hall so magisch macht. ... Dass mit dem kleinen Einmaleins in der Musik nicht viel anzufangen ist, sondern das kaum Fassbare eine wesentliche Rolle spielt, ist nichts Neues. Auch dass der Jazz in ganz besonderem Maße ein nicht kalkulierbares Risiko birgt, weil er sich durch das Element der Improvisation a priori ungezügelt verhält, auch das ist keine neue Erkenntnis. Wirklich neu ist, dass ein Pianist wie Keith Jarrett sich ans Klavier setzt und behauptet, er hätte alles vergessen. Seinen gewaltigen Erfahrungsschatz, seine Zeit mit Charles Lloyd und Miles Davis, all das tritt er mit Füßen. Seine glorreiche Vergangenheit, für die die meisten Musiker ihre Mutter verraten würden, interessiert ihn nicht. Was ihm am meisten Schrecken einflößt, ist, dass er sich wiederholen könnte. Um das zu vermeiden, bedient sich Jarrett eines Prinzips, das schon Laotse kannte: „Verlernt das Gelernte, werft übertriebenes Wissen von euch; so reift euch hundertfältiger Gewinn.“ Und aus dem Flügel steigen jetzt „True Blues“ und „My Song“ wunderbar! Keith Jarrett versetzt mich in außerirdische Gefilde.
Michael Naura, Die Zeit

Im September 2005 trat Jarrett zum ersten Mal seit zehn Jahren in den USA auf. Das New Yorker Carnegie Hall Concert geriet ihm zum Triumph, wie nicht nur die Beifallsbekundungen auf der CD ahnen lassen. Jarrett hat sich solo am Flügel vom Druck des Improvisierens über allzu große Zeitspannen befreit; er wirkt gelöst, konzentriert und sprüht nur so vor Ideen. In einer Art Suite aus zweimal fünf Sätzen plus fünf Zugaben zaubert er die Erdnähe des Blues ebenso aus den Tasten wie die lyrische Delikatesse einer Ballade, und selbst in hektisch-virtuosen Kunststücken fesselt er den Hörer mit Vitalität und Formbewusstsein. Eine Sternstunde in großartig präsentem Live-Klang.
Matthias Inhoffen, Audio Live

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