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About ECM

Stereoplay, Die Audiophile

A turbulent subject for a musical portrait, but on this double-CD Battaglia resists going for the jugular … instead opting for a mostly poignant, almost fatalistic musical style which hops gracefully between jazz and a kind of vaguely doom-laden salon music, which points up the tragic elements of Pasolini’s story while also conveying his unique intellect and creativity in a highly effective way.
Roger Thomas, Jazzreview

Each of the album's two discs sports its own personality and distinct instrumentation. ... Strong statements from trumpeter Michael Gassmann and bassist Salvatore Maiore, not to mention the leader's own ringing piano work, emerge organically from Battaglia's reflective melodies yet stay firmly grounded within his refined score....The second disc's mood remains as stringently introspective as the previous disc was meditatively warm. Yet Battaglia's dramatic flair imbues each of these austere performances with a vitality that keeps you attentive even as it casts a chill. His pianistic prowess announces itself by way of his exceptional responsiveness to his partners rather than any cascading virtuosity. …
Re: Pasolini is a triumph for Battaglia, the pianist, composer and arranger...
Steve Futterman, Jazztimes

À la question „jazz ou pas?“ la musique de Battaglia refuse de répondre, la considérant comme vaine. Pulsation, couleurs, densité, interaction… tout ceci est pourtant présent sous les doigts raffinés du pianiste, tantôt - avec le groupe du premier CD – dans une approche où la réitération thématique confine par moments à l’hypnose, tantôt – avec le groupe “français” du second CD – avec une conception du tempo, de l’espace et du phrasé assez proche de celle de Marilyn Crispell. … Inutile de chercher à connaître la proportion de chacun. Seul compte le résultat, puissamment envoûtant, riche de textures chatoyantes, de structures mouvantes, de mélodies troublantes. À découvrir sur disque.
Thierry Quénum, Jazz Magazine

Battaglias Interesse an Pasolini geht über dessen Filme hinaus. Städte und Landschaften seines Lebens, Novellen und Schriften, Gedichte aus Friaul, der Heimat seiner Mutter… sind für Battaglia Dominosteine in der musikalischen Bilanz eines Menschen mit mächtiger Sprache und beeindruckenden Bildern. Ihnen stellt der Pianist seine überragende Tonsprache gegenüber, ihrem Wesen nach tongewaltig, variabel und differenziert. Dabei arbeitet er besonders auf der zweiten CD mit ständigen Personal-Rochaden, vom Solo über das Duo, Trio bis zum Quintett…, um die jeweiligen Situationen auszuloten. Kongenial, wie Stefano Battaglia hier seinen Landsmann Paolo Pasolini versteht und in allen seinen Facetten musikalisch wieder auferstehen lässt, dabei aber seine eigenen unsterblichen Zeichen setzt.
Ulfert Goeman, Jazzpodium

Stefano Battaglia hat sich verneigt. … Sauber getrennt auf zwei CDs mit zwei Bands huldigt der Pianist seinem Landsmann, dem Filmemacher, Dichter, Philosophen, Maler Pier Paolo Pasolini. Indem er mit eigenen Kompositionen die Atmosphäre dieses Lebens und dieser Filme einzufangen versucht. Er erreicht, dass man hinterher ins Kino gehen möchte.
Ulrich Steinmetzger, Leipziger Volkszeitung

Der Mailänder legt Wert darauf, Pasolinis multiple Persönlichkeit in all ihren Facetten zu skizzieren. Zum einen die lyrische, nostalgische, verletzliche Seite mit dem Schweizer Trompeter Michael Gassmann, Klarinette, Cello, Bass und Drums, für die ein träumerischer, schwermütiger Melodienreigen steht. Auf Silberling zwei klingt Pasolinis gestörtes Verhältnis zur Kirche an, seine fanatischen politischen Ansichten und sein gewaltsamer Tod in Ostia. Improvisationen, unter anderem mit Dominique Pifarély, und Vincent Courtois, dunkle Schatten, Unruhe, Angst, Paranoia, Rätsel. … Viele italienische Künstler wollen so sein wie Pier Paolo Pasolini. Auch Battaglia, dem ein irritierendes, tief berührendes akustisches Porträt seines Helden gelungen ist.
Reinhard Köchl, Jazzthing

Muss man Pier Paolo Pasolini kennen, um Battaglias sensible Hommage an den Intellektuellen auskosten zu können?… Ruft der Mailänder Pianist doch durch die Namen seiner Stücke, die er mit Trompete, Klarinette, Cello, Bass und Schlagzeug zart inszeniert, Szenen aus Pasolinis Filmen wach. Filigrane Pasticcios, deren raffinierte Melodien in vibrierender Intensität durch Zeit und Raum schweben.
Sven Thielmann, Stereoplay

Bittersüß. Bitterer geht es kaum. Und süßer auch nicht. Nicht melancholischer, untergründiger, brodelnder, gefährlicher, widersprüchlicher, vielschichtiger. Mit seinem Album Re: Pasolini huldigt der … Pianist Stefano Battaglia den Facetten in Leben und Werk des Filmregisseurs, Poeten, Malers, Journalisten Pier Paolo Pasolini. Bewegt und aufregend wie das Leben des Künstlers, sperrig und nachdenklich wie seine Filme, so legt Battaglia seine Musik an. …
Auf der ersten CD entwickelt er mit einem Sextett eine Musik voller erzählerischer Querverweise: In einem klar konturierten kompositorischen Rahmen entschieden auf das emotionale Potenzial von Melodie und fragiler Harmonie setzend, spielt Battaglia durchaus im Geist Pasolinis mit überlieferten Formen, mit alten Melodielinien, folkloristischen Klängen, um sie in der subtilen Improvisationsprozessen aufzurauen und neu zu placieren. … Das Quintett auf der zweiten CD … verschiebt die Balance von Eleganz und Nostalgie in Richtung europäischer Kunstmusik. …
Mit Re: Pasolini bringt Battaglia die unterschiedlichen Sonnensysteme seines musikalischen Kosmos wieder zusammen: Improvisation, traditionelle italienische Musik, zeitgenössische Klassik.
Stefan Hentz, Neue Zürcher Zeitung

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