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About ECM

Nik Bärtsch’s Ronin, the quintet that just released its second album, Holon, would be playing math rock if its instruments were plugged in. They’re not, so Mr. Bärtsch’s compositions – layered patterns in odd meters, latticed with melodies that hint at Asia and Africa – come across as chamber jazz that looks toward the Minimalism of Steve Reich and the evolutionary structures of Weather Report. Mr. Bärtsch, a Swiss pianist, and his group seize their nuances at low volume in pristine textures. The pieces make room for improvisation, which takes place within the rigorous, non-stop slyly shifting patterns that make the music quietly riveting.
Jon Pareles, New York Times

With their interlocking rhythms, odd-meter pacing, and melodic surges and sallies, the compositions on Holon – which, like all Ronin pieces, are referred to as “modules” and don’t have names, only numbers – encapsulate the accumulated experience of Bärtsch and his bandmates. … And as striking as the group’s first ECM effort, Stoa, was, Holon feels more subtle and complete, with fewer transitions that sound deliberately jarring and more space for pure emotional development. Bärtsch has described the effect he seeks in his passages as similar to that of a school of fish that seems to move frenetically one moment, then surrender to complete calm. And upon listening, the image proves apt.
Siddhartha Mitter, The Boston Globe

Bärtsch has dubbed his Ronin band „Zen funk,“ and that curious blend of mind and body is here, too. One can dance, listen or balance the checkbook to this curious amalgam. It’s also tempting to compare the rhythmic and tonal precision to a Swiss watch. The settings are spare and well organized. They seem to grow organically as much as proceed, and the solos occur within them in a tighter way compared with the usual jazz outing.
Karl Stark, The Philadelphia Inquirer

Die Gravitationsgesetze der Harmonie sind außer Kraft gesetzt, die Improvisation ist emanzipiert vom Dogma der Spannungssteigerung. So gewinnt die Improvisation neue Dimensionen, komponierte und improvisierte Elemente verzahnen sich, sind kaum zu unterscheiden manchmal still und meditativ, dann wieder bewegt und mitreißend. … Ein stetes Wasser ist diese Musik, die sich mit unwiderstehlicher Kraft ihren eigenen Weg bahnt.
Stefan Hentz, Neue Zürcher Zeitung

Nik Bärtschs Ronin bewegt sich mit seiner Musik kontinuierlich zwischen Jazz, klassischer Minimal Music und Funk. Holon, das neue Album des Schweizer Quintetts, ist eine konsequente Weiterentwicklung des Musikkonzepts. Der von Bärtsch selbst geprägt Terminus „Zenfunk“ trägt die Einheit von Ekstase und Askese in sich: Die Struktur verlangt höchste rhythmische Disziplin, innerhalb derer aber durchaus musikalische Freiheiten für die Spieler liegen. … Diese Musik muss man einfach hören. Konzentriert und laut. Dann zucken nicht nur die Synapsen, sondern auch die Füße.
Matthias Schmidt, Hannoversche Allgemeine

In einer derart reduzierten Klangsprache bietet sich dem Komponisten als Kontrollfreak allerlei Tüftelei …
Es ist die schöne Paradoxie dieser Musik, dass das Detailbesessene so viele Freiräume freilegt. Holon ist aber auch deshalb ein beeindruckendes Werk, weil Luftigkeit und Leichtigkeit feine Gegengewichte bilden zum hochkonzentrierten Puzzle der Module. Viele Hörer werden verblüfft sein, wie beschwingt sie durch eine Musik rauschen, die bei aller Striktheit der Direktiven eine fortlaufende Entfesselung der Töne betreibt!
Michael Engelbrecht, Spex

Geradezu mathematisch kämen die Kompositionen des Schweizers daher, wären sie nicht zugleich sinnlich geerdet durch ihr rhythmisches Pulsieren, das an die subtile Minimal Music eines Steve Reich oder die luminiszierend trägflüssigen Stücke eines Philip Glass gemahnt, und durch die funkigen Jazzrockelemente. Wie stets tragen die einzelnen Stücke keinen Titel, sondern heißen „Module“ und sind durchnummeriert. Auch das zeugt von Bärtschs Willen zum ausgetüftelten, bis ins Kleinste kontrollierten Moment, bei dem aber, so paradox dies klingen mag, die Lebendigkeit, die Improvisation prächtig zum Zuge kommt.
Alexander Kluy, Rheinischer Merkur

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