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Was sich bereits auf dem Vorgänger andeutete, erreicht nun auf ‘One Is The Other’ ein höheres Level. Bis auf den Standard ‚Some Enchanted Evening’ stammen alle Themen von der Band, die sich zu einer komplexen Einheit ergänzt. Bereits nach wenigen Takten des ersten Titels entfaltet sich die gewachsene Gruppendynamik. Nach dem coolen, in dunkle Töne geformten Piano-Intro von ‚Lennie Groove’ besticht Mark Turner mit fantasievollen Chorussen, die auch in den oberen Registern seines Instruments nichts von ihrer Flexibilität einbüßen. Wie virtuos Billy Hart sein Drum-Set für die Kreation subtiler Beats einsetzt, wird speziell in seiner Komposition ‚Amesthyst’ veranschaulicht. Die Idylle, die das Thema ausstrahlt, wird durch Harts Polyrhythmen kontrastiert. Für kurze Momente nähern sich der Saxofonist und der Pianist den verheißungsvollen Regionen des Free Jazz, um in den nachfolgenden Improvisationen noch engagierter ihre Vorstellung von aktuellem Modern Jazz zu realisieren.
Gerd Filtgen, Stereo

The extended solo piano counterpoint that opens this second album from drummer Billy Hart’s longstanding sax and rhythm quartet soon establishes that, in this set, nuanced acoustic subtleties are going to hold sway. When Hart finally enters, he firms up the pulse with a few precise splashes behind Ben Street’s firm, resonant and riffing double bass. It’s a lovely album, warm, varied and full of elastic rhythms, rich harmonies and intense interplay as Mark Turner’s devious, wispy and emotional tenor sax lines twist around pianist Ethan Iverson’s imaginative support.
Mike Hobart, Financial Times

De fait, enchantés nous le sommes. Emus, surpris, touchés même. Merci, donc, aux enchanteurs qui, en attendant de les écouter en concert, sont les bienvenus qunad ils veulent sur nos lecteurs de CD.
Thierry Quénum, Jazz Magazine

Mit dem coolen schwarzen Tenoristen Mark Turner, in dessen Sonorität ebenso viel Warne Marsh schwingt wie, sagen wir: Joe Henderson; mit dem Bad-Plus-Pianisten Ethan Iverson; und mit dem Bassisten Ben Street entwickelt Hart schon seit 2003 ein immer filigraneres Interplay, einen swingenden, in der Komplexität der Kompositionen indes anspruchsvollen modernen Jazz. Eine Reverenz an Lennie Tristano (die ‚coole’ Orientierung von Turner!) steht am Beginn (‚Lennie Groove’), ein gefinkelter Blues ist Charlie Parker gewidmet (‚Yard’), und das steckt schon den Rahmen ab von dieser polystilistischen, aber keineswegs eklektisch zusammengeflickten Musik zwischen Poesie und Power.
Peter Rüedi, Die Weltwoche

Ethan Iverson, einst mit ‚Bad Plus’ als Piano-Berserker hervorgetreten, kehrt hier seine gelassene Seite heraus – eine wunderbare Ergänzung zu den unaufdringlichen Melodien des Tenorsaxofonisten Mark Turner. Zurückhaltend setzt ihnen Ben Street betont dunkle Kontrabassmelodien entgegen. Dass der Bandleader Billy Hart sein Schlagzeug sehr perkussiv spielt, verleiht den auch von der Aufnahmetechnik her luftig gestalteten acht Stücken zusätzliche Weite.
Werner Stiefele, Stereoplay

Il a toujours été attentif aux innovateurs, notamment ceux du free. De sorte que son jeu de batterie, complexe, convient à un musicien aussi novateur que Mark Turner, saxophoniste de la trempe de John Coltrane mais qui serait issue d’une autre école stylistique, celle au son mat de Warne Marsh et Lee Konitz, eux-mêmes disciples de Lennie Tristano, pianiste qui apparut comme un alien sur la scène bop des années 1945-1960. ‘Lennie Groove’, le premier theme de ‘One is the Other’, est tristanien en diable, labyrinth où nous nous pardons aves délices. Tout le disque nous intrigue, exalte, déroute par ses ondulations du groove. Belle œuvre de quatre indivus singuliers et non repentis, chacun laissant aux autres l’espace de la respiration créative. Incurieux s’abstenir.
Michel Contat, Télérama

Was diese Band neben ihrem traumwandlerischen Zusammenspiel und einer hochmusikalischen, nicht auf Effekte zielenden Virtuosität auszeichnet, ist ein gänzlich eigener Tonfall. Billy Hart & Co. Schaffen Neues , indem sie mit stupendem Wissen tief aus der Tradition des Jazz schöpfen und diese zeitgemäß beleuchten. […] Turner brilliert einmal mehr als Klangpoet mit Sinn für ingeniöse Abstraktionen, Iverson besticht durch tiefgründiges Harmoniegefühl. Und Billy Hart trommelt mit Spielwitz – und Altersweisheit. Genial!
Georg Spindler, Mannheimer Morgen

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