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About ECM

Neue Musikzeitung, Tip
Sunday Times, Records of the year

The disc starts with a bang, and that forward motion propels the whole recital. It is splendid achievement, and a must for anyone with an interest in contemporary music.
Fabrice Fitch, Gramophone

Like his mentor Luigi Nono, Lachenmann early on defined an approach to composition in which the intrinsic quality of sound determines its affective nature rather than the other way around. Subversive but not narrowly political in intention, and with a fastidiousness of timbre and sonority, this is music that retains its immediacy long after a more considered assessment has begun. The present disc offers a cross-section of his output over two decades. "Schwankungen am Rand" integrates its panoply of unorthodoc sounds, made without direct recourse to electronis modification, into an unbroken span whose formal clarity directly manifests itself. ... "Mouvement" may be "Angst-ridden" (the composer's words) in its abstracted allusions to the musical past, but its rhythmic and harmonic follow-through are never less than exhilarating. ... With thought-provoking (and readably translated) articles from the composer and Jürg Stenzl, this is a representative and persuasive entrée into some of the most demanding yet rewarding and, quite likely, durable music of the present era. Do take time to get to know it.
Graham Simpson, International Record Review

Helmut Lachenmann's music is some of the most challenging of our time - and perhaps some of the most important. Over three decades, he has scrutinised and tested all the basic precepts of western art music, and created a language that rids music of its political and historical baggage. This would have been a pointless theoretical exercise had his ear for instrumental sonority not been so precise, and his imagination so freewheeling.It is a difficult world to get into, but this wonderfully authoritative collection is certainly the best place to start. It was the composition of Schwankungen am Rand in the mid 1970s that set Lachenmann on the course to be the composer he is today, and it is still a startling, almost shocking musical adventure, while Mouvement (-vor der Erstarrung) from 1983 and "... zwei Gefühle ..." from a decade later, are rapidly becoming classics.
Andrew Clements, The Guardian

Der sperrige Klangsucher, der nie auch nur in die Nähe postmoderner Versuchung geraten ist, erreicht dank seiner Erfolgsoper "Das Mädchen mit den Schwefelhölzern" mittlerweile Publikumsschichten auch außerhalb des Neue-Musik-Zirkels. Seine "stimulierende Erfahrung" bei der Entdeckung neuer Klanglandschaften, die Reflexion, die daraus nicht nur "interessante - d.h. langweilige - Arrangements" (Lachenmann) macht, sondern wirklich immer noch Horizonte aufbricht, kann nun in erhaltener Jugendlichkeit ernten. In "Schwankungen am Rand", "Mouvement (- vor der Erstarrung)" und "... zwei Gefühle ..." liefert das Ensemble Modern unter Peter Eötvös mit scharfer Prägnanz Beweise dafür, wie hart erarbeitet und erdacht eine überlebensfähige Moderne sein muss. Nein, leicht sind die zwischen 1974 und 1992 entstandenen Stücke nach wie vor nicht zu hören. Aber hochexpressiv, voller geballter Energie und dabei in jedem Moment von untrüglichem künstlerischem Bewusstsein geprägt - lebendig eben.
Michael Eidenbenz, Tages-Anzeiger

Geradezu programmatisch für Lachenmanns subtile Erkundungen der brüchigen Grenzbezirke von Klang und deren instrumentale "Produktionsbedingungen" erscheinen uns heute die "Schwankungen am Rand - Musik für Blech und Saiten". Deren Einspielungen ließen sich wohl - wenn überhaupt - an einer Hand abzählen. Somit ist dieser in allen Belangen präzisen und klanglich aufregenden Umsetzung des Ensemble Modern Orchestra nicht genug zu danken, das mit Lachenmanns ereignisreichen Sythesen von dialogisch-verschlungenen Strukturprozessen und der unmittelbaren Körperlichkeit von Klang schon seit langem bestens vertraut ist. Erfahrungswerte, die sich in den schütteren Traditionsreflexen von "Mouvement (-vor der Erstarrung)", ein subtiler "Vorgang der Setzung und Zersetzung" überkommener Ausdrucksgesten, erst recht bemerkbar machen und mit Peter Eötvös' auch kompositorisch hinreichend manifestem Gespür für die Sinnlichkeit feinster Klangvaleurs aufs Schönste zusammenfinden. Und auch die "...zwei Gefühle..." mit ihren zu Klang zersplitterten Sprachpartikeln entfalten ihre fragende Introversion mit großen Suggestionskraft.
Dirk Wieschollek, Fono Forum

Als radikaler Musikdenker erwandert der Komponist Helmut Lachenmann seit 30 Jahren immer neue Klanglandschaften. So transformieren "Schwankungen am Rand" die ewige Frage "Was ist Musik'" ins Imaginäre. In einem hochdifferenzierten Geräuschspektrum knistern Packpapierknäuel, rauschen Lautsprecher, explodieren Donnerblech-Gewitter. Auch Kompositionen wie "Mouvement" für Ensemble und "...zwei Gefühle..." durchmessen viele geräuschhaft wirkende Regionen. Kongenial agiert hier das Ensemble Modern unter Peter Eötvös.
Egon Bezold, Stereo

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