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About ECM

Both the first and second string quartets by the Lebanese-born Armenian composer Tigran Mansurian are predominantly slow and mournful pieces, each completed in 1984 and written in memory of a recently dead friend. The language is direct, but Mansurian is not of any formulaic minimalist school. Rather, his structures are built on a richness of harmony and melodic expression that allies him to late Beethoven. Both works – each cast in three movements – and the eloquent and dark single movement Testament … are played with miraculously sustained poise by the Rosamunde Quartet.
Stephen Pettitt, Sunday Times

Mansurian writes extremely well for quartet; the textures and polyphonic working are basically traditional, with little in the way of outré effect. … The Second Quartet consists of three slow movements, putting one in mind of the five Adagios of Shostakovich’s Fifteenth Quartet. This is a work of ravishing if crepuscular beauty, deeply tonal, whose melodic language is partly influenced by a song by the much-loved Armenian national composer Komitas as well as by Armenian sacred music of the middle ages. … The performances by the Rosamunde Quartett of all three works bespeak utter identification with the music and create a very finely tuned chiaroscuro of quiet dynamics.
Calum MacDonald, International Record Review

Diese Musik hat herzlich wenig mit der lärmenden Diesseitigkeit zu tun, an die man vielleicht als Erstes denken mag beim Stichwort „Armenien“... Tigran Mansurians Musik ist diametral anders. ... Sie ist zurückgenommen und poetisch, leise und doch intensiv und dabei faszinierender Ausdruck einer Melancholie, die auch die sublimierte Form kennt, die Nachdenklichkeit. Die leicht sein kann, nie aber ausgelassen. Das Rosamunde-Quartett hat für ECM Tigran Mansurians Streichquartette Nr. 1 und Nr. 2 eingespielt, die beide eine Art Requiem für verstorbene enge Freunde sind. Das Ensemble vermeidet jeden Anflug von Ausgelassenheit wie auch Betrübnis und musiziert sehr artikuliert, distanziert, im positiven Sinn klar. In den Vordergrund tritt dadurch besonders deutlich die natürlich-einfache und poetische Facette einer introvertierten Musik, die an späte Werke von Dmitri Schostakowisch erinnert und es nicht verdient hat, weiter im Vergessenen zu schlummern. So ist diese Interpretation doppelt verdienstvoll.
Neue Zürcher Zeitung

Mansurian ... ist ein überaus behutsamer Künstler. Seine Musik entwickelt vielleicht gerade deshalb immer wieder ungeachtet der durchaus avancierten Harmonik eine überwältigende Schönheit. Und wenn seine Quartette schon offenkundig den vokalen Traditionen verpflichtet sind, so natürlich eher dem polyphonen Motetus als dem Madrigal. Und in der Tat kann man sich in das Spiel des Rosamunde Quartetts verlieren, kann überm Hören die Zeit vergessen und sich von der Sensibilität gefangen nehmen lassen, mit der zum Beispiel die Cellistin Anja Lechner mit feinsten Nuancierungen der Tonhöhen wie der Klangfarben auf die Vokalisen der Primgeige reagiert und wie wiederum 2. Violine und Viola den Klang des Ensembles mit innerer Spannung aufladen. Beide Quartette sind übrigens dreisätzig angelegt – der Mittelsatz „Larghetto“ des zweiten Quartetts gehört sicher zum Eindrucksvollsten, was Tigran Mansurian geschrieben hat.
Norbert Ely, Deutschlandfunk „Die neue Platte“

Wer sich auf die Musik des Armeniers Mansurian einlässt, betritt eine eigene Welt zerbrechlicher Klänge, unregelmäßiger Rhythmen und intensiver Gefühle. ... Diesen intimen Ton trifft das perfekt ausbalancierte Rosamunde Quartett genau. Ein Muss für Entdecker, auch dank des natürlichen, warmen Klangbilds.
Andreas Fritz, Audio

Seit langem ist der Armenier Mansurian ein Schützling von ECM-Klangmeister Manfred Eicher. Diese CD mit dem exzellenten Rosamunde Quartett zeigt, wie recht Eicher hat: Stark, versonnen und weise ertönt Musik, die immer wieder verloren geglaubten Harmonien nachlauscht.
Johannes Saltzwedel, Kulturspiegel

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