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About ECM

After the tonal luminosity of the ‘Bagatelles’, the piercing dissonances at the opening of the ‘Elegy’ exert a particularly poignant impact, as does ‘The Messenger’ where the interaction between the resonances of piano and strings is extremely haunting.
Erik Levi, BBC Music Magazine

Bagatellen sind Kleinigkeiten, die ins Gewicht fallen können. Besonders dann, wenn es Geistesblitze sind, kleine „aufleuchtende“ Motive, so wie Valentin Silvestrov seine Klavierminiaturen nennt, die nichts anderes sind als fixierte Erinnerungen, vorläufige Gedanken zu einer Komposition von Bestand. … Nichts ist dem Zufall überlassen. Silvestrov ist ein Meister fließender, unscharfer Musik von höchster Genauigkeit. Kein Kitsch, sondern unter die Haut gehende Erinnerungsmusik.
Hans-Dieter Grünefeld, Musik & Theater

Valentin Silvestrov selbst sitzt am Flügel und spielt seine 2005 komponierten „Bagatellen“. Mit differenzierten agogischen Rückungen, feinsten dynamischen und klanglichen Nuancierungen sowie fließenden Tempomodifizierungen entsteht ein sensibel durchgehörter, gleichsam „metaphorischer“ Kosmos von wunderbarer Leichtigkeit und Stille.
... Ein besonders charakteristisches Werk ist der 1996 komponierte „Bote“… Silvestrov hat die „Boten“-Figur aus einer Mozart-Melodie und einer Sonatine des achtzehnten Jahrhunderts geformt. Wie er nun diese musikalischen Vorlagen ganz leicht, fast entmaterialisiert sich gegenseitig anverwandeln lässt und sie miteinander verschmilzt in subtilen dynamischen Stufungen, das zeugt von einer kompositorischen Raffinesse, die fasziniert. Das Münchner Kammerorchester unter Christoph Poppen realisiert dies und auch die übrigen Werke mit der gebotenen Sensibilität, fein im Klanglichen, lebendig im Ausdruck.
Gerhard Rohde, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Wenn Silvestrov selbst am Flügel eine gute halbe Stunde lang seine „Bagatellen“ spielt wie bei der ECM-Aufnahme, dann erlebt man diese Klangfloskeln als minimale Momentschöpfungen und als Spiegel einer fast improvisatorischen Grundidee. Und Orchesterwerke wie „Elegie“, „Stille Musik“ und „Abschiedsserenade“ verraten schon im Titel Traditionslinien und werden vom Münchener Kammerorchester mit betörendem Nachdruck zelebriert.
Michael Stenger, Fono Forum

Comme de nombreux artistes de l’Est, Silvestrov cultive un art profondément humaniste, qui n’a pas peur d’être « philosophique ». Il a ainsi développé une esthétique de la nostalgie unique en son genre. Souvent le temps se dilate : les débuts ne sont pas de véritables commencements, les fins n’en finissent pas, aux adagios succèdent d’autres adagios. Les notes passent, et Silvestrov organise la fuite du temps.
Classica-Répertoire

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