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About ECM

This recital requires some explanation. The Bach items, stylishly and thoughtfully performed, are placed at intervals throughout the disc, alternating with improvisations and collaborative compositions. … The …new items are all extremely evocative, with some amazing, unusual sounds, especially from Paul Giger’s violin and violino d’amore and from the prepared harpsichord that’s used for Cemb a Quattro. … A fascinating, thought-provoking disc.
Duncan Druce, Gramophone

Der Geiger Paul Giger ist ein kontemplativer Pilger durch Räume, die er mit irisierenden Spieltechniken durchschreitet. Die Freiheit unakademischer Klangerzeugungen bündelt er in Strukturen, die sich oft nah der Stille Zeit nehmen. Sein Spiel hat er nie inflationiert. Umso mehr sind diese Duos mit seiner Partnerin, der Cembalospielerin Marie-Louise Dähler von berückender Magie.
Ulrich Steinmetzger, Rheinischer Merkur

Die Aufnahme, die in der Propstei St. Gerold entstand, hat einen ganz eigenen, entrückten Klang, den diese Musik braucht und den die beiden Musiker sich zunutze machen. Da kann man einem Quietschen oder einem Nachhallen endlos hinterherhören, bevor einen dann wieder die glitzernden Tonkaskaden Bachs einfangen. Giger, der ein extrem skrupulöser Musiker zu sein scheint, geht es unter anderem um diesen „heiklen Moment, in dem man die Stille bricht.“ …
Eine solche hingebungsvolle Musik, die fast zwangsläufig einer Art Askese abgerungen zu sein scheint, verführt den Liner-Notes-Verfasser Peter Surber zu Variationen über Hölderlin, „Exerzitien des Hörens“ und ähnliche letzte Dinge. Sie funktioniert aber auch ganz unintellektuell – das Einlegen der CD reicht.
Rolf Thomas, Jazzthetik

Von der Fähigkeit zu schweigen – und jener, das Schweigen zu brechen, tönt die Platte des Schweizer Geigers und ehemaligen Straßenmusikers Paul Giger und der Cembalistin Marie-Louise Dähler, einer Folge von Klangerfindungen Gigers und Werken Johann Sebastian Bachs. Es beginnt mit einem selten zu hörendem tiefen Cembalo-D, und während man ihm noch nachlauscht, breitet sich die Stille wie ein finsterer Wolkenhimmel aus, in dem jäh gerissene Geigenakkorde wie Blitze zucken. Cembalo-Begleitfiguren kommen hinzu, dann hebt die Aria der Goldberg-Variationen an: ein ständiger Fluss von Laut nach Leise, zwischen Minimal-Music-Ondulationen und Bach-Askese, Improvisation und Komposition.
Andreas Obst, Frankfurter Allgemeine Zeitung

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