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About ECM

Jörg Widmann ist auch der (schwarzen) Romantik verpflichtet und denkt diese Epoche – besser gesagt: dieses System – radikal weiter. Alle drei Stücke der vorliegenden CD liefern den Beweis dafür: Sowohl die Messe für großes Orchester aus dem Jahr 2005 als auch die „Fünf Bruchstücke“ für Klarinette und Klavier von 1997 und – nomen est omen – die Elegie für Klarinette und Orchester von 2006 sind Trauergesänge, die in Form von Erinnerungen, Spuren und Fragmenten einem vormals unzerstörtem Ganzen nachspüren.
Burkhard Schäfer, Musik & Theater

In short, this superb release is clearly up to ECM’s best standards. It is also the best introduction possible to Widmann’s sound-world and the one to begin with if you are still unfamiliar with his music.
Hubert Culot, Music Web International

Die „Fünf Bruchstücke für Klarinette und Klavier“ demonstrieren nicht nur Widmanns Nuancenreichtum als Solist, sondern präsentieren einen unerwarteten Dialogpartner: Heinz Holliger ist hier erstmals am Klavier zu hören! Zwei Ausnahmemusiker horchen hier tief in jedes Detail und vor allem aufeinander, was diese expressionistischen Kleinode, die ohne jede solistische Eitelkeit daherkommen, besonders adelt. Die „Elegie“, Widmanns erstes „Klarinettenkonzert“, erweist seinem Titel schließlich mit Nachdruck die Ehre. Ein langer Gesang auf der A-Klarinette in nächtlichen Farben, der an den Rand des Verstummens geraten kann, im nächsten Augenblick mikrotonale Mäander in Fluss bringt und ganz fein ausgehörte Interaktionen mit dem (zumeist kammermusikalisch eingesetzten) Orchester bietet. Glänzend gespielt von allen…
Dirk Wieschollek, Neue Zeitschrift für Musik

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