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About ECM

Für die Ewigkeit
Der gemeinsame Atem, der Gleichklang der drei ist überwältigend. Kremer zeigt sich (wieder) ganz auf der Höhe seiner unvergleichlichen Geigenkunst, stets intonationsrein und mit kontrolliertem Vibrato. Auch klanglich ist das derart gekonnt ausbalanciert, dass Tschaikowskys Sorge, sein Trio sei ihm zu symphonisch geraten, unbegründet bleibt. Victor Kissines zweites Klaviertrio von 2009 mit dem Titel „Serkalo – Spiegel“ ist den Interpreten gewidmet und bietet mit seiner aschfahlen Reduktion zugleich Gegenstück wie passende Ergänzung. Das Ereignis dieser CD aber bleibt Tschaikowskys Meisterwerk, das hier mit einer Freiheit und Innigkeit des Musikzierens (meist gegen die originalen Metronomvorgaben) ausgelotet wird, dabei ohne die geringste Spur von Sentimentalität, dass einem der Atem stockt. Vor allem, wenn der blanke Horror in die triumphale Schlussvariation einbricht, das Werk in einen gemessenen Trauermarsch mündet und wie in einem auskomponierten Herzstillstand verlischt. … Eine neue Referenzaufnahme ist Kremer und seinen traumwandlerischen Mitstreiterinnen da gelungen, ein Meilenstein in der Diskografie, die Summe eines Künstlerlebens – eine Einspielung für die Ewigkeit.
Friedemann Leipold, BR Klassik

Man hört Kammermusik vom Feinsten – mit schlanken und fantasievoll ausgefeilten Stimmen einer auf Augenhöhe musizierenden und traumhaft aufeinander eingehenden Dreierformation, die sich die Motive lebendig und in bester klanglicher Balance zuspielt.
Ingo Harden, Stereo

Tchaikovsky’s command of musical drama is in perfect evidence in Gidon Kremer’s quicksilver violin playing. His Balkan partners, Lithuanian cellist Giedre Dirvanauskaite and Georgian pianist Khatia Buniatishvili, display their association with Kremer in their seamless support and interaction with the violinist, particularly in the extended “Pezzo elagiaco” opening movement of the trio. The trio remains fully integrated through the variations to the coda; sumptuous and plush, Kremer’s is an excellent reading of Tchaikovsky in a small space.
C. Michael Bailey, All about jazz

Kremer ist ein Spitzen-Talentscout, wie die litauische Cellistin Giedre Dirvanauskaite und die georgische Pianistin Khatia Buniatishvili beweisen. Mit ihnen bildet er seit 2009 ein festes Klaviertrio. Und im Gründungsjahr wurde diesem Dreamteam von dem Russen Victor Kissine ein Werk gewidmet, das nun auch seine CD-Weltpremiere feiert. „Zerkalo“ heißt das geheimnisvoll feingliedrige, mit oszillierenden Klangfäden durchwobene Stück, das einfach ideal von den drei Musikern konzentriert und spannungsgeladen durchlebt wird.
Guido Fischer, Sono Magazin

Mit den beiden Damen an seiner Seite hat Kremer einen anderen Zugang zu Tschaikowskys Klaviertrio gewählt. […] so schlägt er jetzt intimere Töne an, lässt er sich mehr Zeit, die elegische Stimmung des ersten Satzes auszukosten. Den ausgedehnten Variationensatz trägt das perfekt aufeinander eingespielte, nur in den entsprechenden Abschnitten mit brillanter Virtuosität aufwartende Trio mit kammermusikalischer Delikatesse vor, wobei es mit betont schlanker Tongebung ein sehr durchsichtiges Klangbild erzielt, in dem jedes Detail prägnant zur Geltung gelangt. Victor Kissine hat den drei Widmungsträgern mit „Zerkalo“ („Der Spiegel“) 2009 ein Zwanzig-Minuten-Stück maßgeschneidert, das die Sensibilität und die technische Souveränität der drei Interpreten nützt, um sein sehr zartes Klanggewebe mit feinen Nuancen schillern zu lassen.
Ernst Naredi-Rainer, Kultur Zeitung

Victor Kissine’s „Zerkalo“ (The Mirror), composed in 2009 and dedicated to the performers on this warmly engineered release, proves to be an intriguing companion piece for the Tchaikovsky Piano Trio. A compelling and emotionally varied work which draws its inspiration from two lines in Anna Akhmatova’s “Poem Without a Hero”, it begins with a sequence of framentary melodic ideas which dradually develop a coherent force as they gather momentum before disintegrating into a shadowy and bleak coda.
Erik Levi, BBC music

Victor Kissines Klaviertrio „Zerkalo“ (Spiegel) steht ganz im Zeichen des subtilen Abtastens von zarten, zerbrechlichen Klängen, ihrer Spiegelung und ihrer Metamorphose. Es kommt damit den spezifischen interpretatorischen Qualitäten des Trios Kremer-Dirvanauskaité-Buniatishvili in besonderer Weise entgegen und erfährt hier eine kongeniale Wiedergabe.
Neue Zürcher Zeitung

Suggestiv ergänzen sich in dieser Aufnahme instrumentale Souveränität, emotionaler Druck und Erfahrungen, auch mit neuerer Musik. Nicht zuletzt der dynamische Ambitus ist ebenso extrem wie in sich differenziert, jede bloß emotional unterfütterte Verdickung wird gemieden.
Gerhard R. Koch, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Hört man jedoch die vorliegende CD, will man seinen Ohren zunächst nicht trauen – denn es ist schier unglaublich, welche Nuancen die drei Interpreten dem Werk ablauschen und wie authentisch hier musiziert wird. Intensiver lässt sich Kammermusik kaum zelebrieren. Diese Maßstab setzende ECM-Produktion ist nicht nur ein „must have“ für Tschaikowski-Fans, sondern für alle, die sich für echte Kammermusik begeistern können.
Crescendo

Kremer, Giedre Dirvanauskaite (Cello) und Khatia Buniatishvili (Klavier) bilden das ideale Dreiergespann, sie musizieren einfühlsam, einmal spannungsgeladen, dann wieder elegisch und stets exquisit im Klang, der süchtig machen kann.
Matthias Dusini, Falter

Eine passende Ergänzung zu dieser tonlich schlanken und gleichsam in herbstlichen Farben gezeichneten Tschaikowsky-Interpretation stellt die Einspielung des Klaviertrios „Zerkalo“ (Spiegel) des 1953 geborenen und 1990 nach Belgien emigrierten russischen Komponisten Victor Kissine dar. Das Stück steht ganz im Zeichen des subtilen Abtastens von zarten, zerbrechlichen Klängen, ihrer Spiegelung und ihrer Metamorphose. Es kommt damit den spezifischen interpretatorischen Qualitäten des Trios Kremer-Dirvanauskaité-Buniathishvili in besonderer Weise entgegen und erfährt hier eine kongeniale Wiedergabe.
Neue Zürcher Zeitung

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