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Described by the composer as a ‘performative installation’, the mesmerising Stifters Dinge is subtly transformed by the removal of the visual elements in its purposeful ebb and flow of found and created sound.
Anna Picard, Independent on Sunday

Aufmerksames Hinhören, ein wacher Blick auf unbewegte und bewegliche Objekte, mehr wird nicht erwartet. Das genügt in dieser seltsamen Landschaft von ‚Stifters Dinge’, in der fünf computergesteuerte technisch präparierte Klaviere ihre klimpernden, klopfenden, klirrenden Eingeweide nach außen kehren, in der kahle Äste sich verzweigen, Plastikrohre, Steine und andere Objekte sich versammeln. Sie sind eigentümlich genug. Man muss sie nicht neu erfinden, nur neu sehen und hören lernen. Aber: Man kann sie auch nur mit den Ohren genießen. Das ist die verblüffende Überraschung, die uns jetzt der Zusammenschnitt von zwei Aufführungen aus dem Grand Théatre de Luxembourg auf CD beschert. Wer ‚Stifters Dinge’ 2007 in Lausanne, Berlin oder Frankfurt erlebt hat, könnte bezweifeln, ob der Soundtrack allein genügen wird. Doch er funktioniert. In diesem Hörtheater kann man die klangliche Artifizialität und famose Konstruktion in aller Ruhe bewundern und auch die winzigsten Geräusche zischender Rohre, wackelnder Bleche und ratternder Rädchen vernehmen.
[...] Es ist dies eine ganz besondere Kunst: Jenseits einer Dramaturgie, die sich nur um die Handlung oder Story kümmert, ein komplexes und musikalisch reiches Musiktheater zu entwickeln, das auch ohne die Performance bestehen kann. Und es ist ein grandioses Abenteuer für jeden, der ein offenes Ohr hat.
Barbara Zuber, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Stifters Dinge is a recording of a forward looking artist, who conversely often looks to the past for inspiration. Although I know I am shouting into the wind, I honestly believe that this record could (should) find an audience outside of the artistic or intellectual crowd who are undoubtedly the market. The music has an appeal to me that is almost universal. Take a chance on this album. It may sound ‘arty’, but I think more than anything else, Heiner Goebbels is having a huge amount of fun here. And for me, that is what it comes all down to in the end.
Greg Barbrick, Seattle Post Intelligencer

Die Protagonisten: fünf präparierte Flügel, ineinander verschachtelt hochkant gestellt und mit Apparaturen versehen. Die zunächst diffuse Vielfalt an Geräuschen, Sprachfetzen – unter anderem tauchen Passagen aus Adalbert Stifters Erzählung „Die Mappe meines Urgroßvaters“ auf – und geheimnisvollen Stimmen bildet allmählich einen unwiderstehlichen akustischen Sog. Aus abstrakten Tönen und Klängen entsteht so ein homogenes Klangbild, das die Sphären des Unsichtbaren und Unhörbaren ergründet.
Miriam Damev, Falter

This is a remarkable and surprisingly rich and stimulating work, and very much worth hearing in its own right, even divorced from its theatrical origin. Yes, it’s contemporary music and no, it’s not filled with tunes to which you can hum along, but it is romantic in feel, with the same kind of invisible virtuosity which you find in a Brahms ‘Ballade’. As the sonic equivalent of beautifully conceived and well-constructed installation art this is visual stimulation for the ears, and as such has a great deal to offer.
Dominy Clements, Music Web International

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