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About ECM

Keith Jarrett long ago established that he does not come to Bach with any kind of agenda other than to represent the music as unpretentiously and respectfully as he can. His is not jazzman’s Bach; indeed he has said that Bach (which he learnt to play before he took up jazz) is for him a release, an opportunity to worry less about projecting his own personality than that of the composer. The evidence of this recording of Bach’s six wondrous sonatas for keyboard and violin, in which he is joined by Michelle Makarski, the American violinist with whom he has worked before on pieces of his own, is that nothing has changed in his attitude. Thre is nothing gimmicky here: from Jarrett come soft hands producing clear textures, well-judged tempi and precise but never fussy articulation; from Makarski stylish and musical playing, Baroque in its low vibrato and relaxed tone but with still a touch of ‘modern’ sweetness to the sound. The air of two fine and technically well-equipped musicians happy to give themselves up to music which is more than capable of speaking for itself is near-total: slow movements are quietly dignified [...] while fast ones are allowed to build impressive heads of steam out of their own resources with perfect naturalness. [...] for its cool beauty and unaffected honesty, this recording is one that will be very easy to live with.
Lindsay Kemp, Gramophone

Das Geheimnis ist die Demut, mit der sich die beiden Musiker auf den Gipfel dieses Werks begeben. Nichts stört diesen reinen Bach-Klang, jede scheinbar noch so kleine Note, jede scheinbar noch so nebensächliche Struktur wird mit dem gleichen Ernst und der gleichen Liebe aufgenommen und an den Hörer weitergegeben. Mit feinst ausbalanciertem Anschlag sorgt Jarrett am Flügel für höchstmögliche Transparenz, beide Instrumente können sich so innig miteinander verweben, dass sie in Bereiche der Musik vordringen, die losgelöst von allem Irdischen den meisten verschlossen bleiben.
Stephan Schwarz, Fono Forum

Jarrett hat schon einige Bach-Solowerke eingespielt (darunter die Goldberg-Variationen) […] Auch Bachs Violinsonaten liegen ihm. Trockene Bässe, leichte Höhen, geschäftige Rhythmen, eine gänzlich unschwelgerische Tongebung - das verfehlt die Wirkung nicht. Und Makarskis leicht spröder, nie in den Vordergrund drängender Ton passt dazu. Gemeinsam klingen die beiden schon fast nach historischer Aufführungspraxis, trotz des (ziemlich pedalfrei bedienten) Flügels und obwohl sie sich zweifellos nicht um stilistische Detaildiskussionen gekümmert haben. Das mussten sie auch gar nicht. Jarrett und Makarski wollen nichts beweisen mit dieser Aufnahme, die klingt, als ob sich die beiden an einem verregneten Sonntagnachmittag zum reinen Vergnügen getroffen hätten: entspannt, spielfreudig, keineswegs überambitioniert.
Susanne Kübler, Tagesanzeiger

Vibratoarm, nüchtern, fast asketisch versteht Michelle Makarski diese Musik. Das heißt nun nicht, dass sie sich ständig im unteren Bereich der Dynamik-Skala aufhalten würde. Sie lotet die Zonen zwischen Laut und Leise und vor allem die Übergänge dazwischen sehr genau aus. Auch in den schnellen Sätzen. Das klingt spielerisch leicht, wenn auch ein wenig aristokratisch. Makarski bertreibt keine Virtuosenprotzerei, ihr Spiel ist frei von Kraftmeierei – mit dem angenehmen Nebeneffekt, dass ihre Töne nie kratzen, nie schaben, nie schleifen.
Keith Jarretts Bach-Stil hat sich auch nach knapp einem Vierteljahrhundert nicht grundlegend geändert: klare Tongebung, zurückhaltender Pedal-Gebrauch, und immer auf der Suche nach dem Mysterium.
Dr. Christoph Vratz, WDR

While both performers have strong musical personalities, they achieve an apt democratic balance between the violin and piano parts, although occasionally the recording seems to favour Jarrett over Makarski’s full yet refined tone. Both musicians give impeccable technical performances and, while there is no shortage of recordings of these Sonatas, Jarrett and Makarski’s interpretations add something individual.
Barry Witherden, BBC Music Magazine


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