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Busonis Bach-Choralvorspiel “Ich ruf zu Dir” hüllt Gourari in einen schweren Gebetsmantel, wo sich die Chaconne von Sofia Gubaidulina als vergrübeltes Exerzitium polyphoner Visionen entfalten kann. Passt dazu die rabiate frühe „Suite 1922“ von Hindemith? Ja. Gourari nimmt frech deren Jazz-Zumutungen auf, um den Choral „Nun komm“ und Busonis gewaltige Tastenversion von Bachs Geigenpartita d-Moll um so klangvertiefter zu spielen.
Wolfgang Schreiber, Süddeutsche Zeitung

La ferveur d’Ich ruf zu dir nous saisit d’emblée: on voudrait bien résister devant cette lenteur quasi hypnotique, mais Gourari nous en empêche et nous impose sa vision. Quitte à faire mentir le titre énigmatique de l’album, voici un chant tout sauf obscur: il irradie de toutes parts. […] Une vraie personnalité, pour un disque aux correspondances multipes qui gagne en force à chaque écoute.
Laurent Marcinik, Diapason

Denn wenngleich gerade die beiden Werke des 20. Jahrhunderts sich vom Bach-Zentrum dieser Einspielung ziemlich weit entfernt zu haben scheinen, so erweist sich das Programm als ein in sich geschlossener Organismus. Das wird nicht nur in der Gegenüberstellung von Bachs „Chaconne“ mit der gleichermaßen klangmächtigen, in ihrem zweifelnden Grundton kurz vor der Explosion stehenden „Chaconne“ (1962) der Russin Sofia Gubaidulina deutlich. Selbst das „Nachtstück“ aus der Hindemith-Suite besitzt jene verinnerlichte Ernsthaftigkeit, wie sie in den Bach-Choral-Bearbeitungen von Busoni (u.a. „Ich ruf´ zu Dir, Herr Jeus Christ“) weihevoll dahinströmt. Die mit „Canto oscuro“ betitelte Einspielung von Gourari ist jedoch kein streng kalkulierter Brückenschlag von Bach in die Zukunft. Gouraris nachdenkliches, ohne falsches Pathos auskommendes Spiel erweist sich vielmehr als Vergewisserung, dass sich mit und nach Bach immer noch wesentliche Fragen stellen lassen. Und wenn sie zwischendurch dann noch so erlesen klingen, setzt man sich mit ihnen umso lieber auseinander.
Guido Fischer, Rondo

Les arrangements de Busoni et de Siloti des pièces de Bach ont été rarement jouès avec un tel sentiment de plénitude et de clarté heureuse. C’est une vraie leçon de musique, à la fois pour le toucher, d’une précision et d’une finesse rares, mai aussi pour la pédalisation. Il y a beaucoup à apprendre en écoutant cette artiste qui pense l’oeuvre dans sa globalité et projette le son en conséquence. Celui-ci naît dans une épaisseur gourmande qui nous émeut à chaque instant.
Luc Nevers, Pianiste

Man braucht nur die ersten Töne des Bach’schen Choralvorspiels ‚Ich ruf zu Dir, Herr Jesu Christ’ in der Bearbeitung Busonis zu hören – und ist in einer anderen Welt: Der bloße Klavierklang der russischen, in München lebenden Pianistin Anna Gourari ist ein Wunder an Schönheit und Nuancenreichtum – ein Ton, der sich tief in die Seele spielt. […] Das allein wäre schon viel, aber hinzu kommen eine bestechende musikalische Intelligenz und Gestaltungskraft. […] In einer Zeit, in der ein ‚Klavier-Girlie’ nach dem anderen gepusht und gehypet wird – wo der Schein der Cover-Tauglichkeit deutlich wichtiger ist als das musikalische Sein – lehrt diese Ausnahmepianistin einen wieder das Zuhören. Eine Klangreise in die Tiefen der Klaviermusik – ein Klavier-Album der Extraklasse!
Michael Stegemann, Stereoplay

Das Programm von Anna Gouraris erster Einspielung für ECM, ein Konzeptalbum zum Themenkreis ‘Bach und die Folgen’, ist wesentlich abwechslungsreicher, als der düstere Titel – wörtlich ‚dunkler Gesang’ – erwarten lässt. [...] Überzeugend aber vor allem die Qualität der Interpretationen. [...] Sie orgelt sich in keinem Takt unsensibel durch die Musik. Im Gegenteil zeichnet sich ihr Vortrag von A bis Z durch eine äußerst sorgfältige und durchdachte Nachzeichnung aller kompositorischen Details, eine fantasievolle Nuancierungsfülle und einen hochentwickelten Formsinn aus. Eine herausragend runde Kunstleistung.
Ingo Harden, Fono Forum

These are all pieces of substance. Gourari is authoritatively assured, fluid and striking in her realization of dynamics and the spectrum of touch modes she brings into the music. This is pianism of a very high caliber.
Grego Applegate Edwards, Classicalmodernmusic.com

C’est une vraie leçon de musique, à la fois pour le toucher, d’une précision et d’une finesse rares, mais aussi pour la pédalisation. Il y a beaucoup à apprendre en ècoutant cette artiste qui pense l’ouevre dans sa globalité et projette le son en conseéquence.
Luc Nevers, Classica

If you have not yet heard Canto oscuro pianist Anna Gourari’s recent debut for ECM Records, you are missing out.The CD’s program combines affecting performances of transcriptions by Ferrucio Busoni of chorales and the Chaconne in d-minor by J.S. Bach with modern repertoire by Paul Hindemith and Sofia Gubaidulina (another Chaconne). The recording shows Gourari capable of performing repertoire in a wide range of moods: from the brash Ragtime movement found in the Hindemith suite to the gravitas and grandeur required in the Bach/Busoni transcriptions. One through line: she makes technically demanding repertoire sound far too achievable by mere mortals.
Christian Carey, Sequenza21.com

Anna Gourari’s recording for ECM is devastating: it’s hard not to listen to the disc in its entirety whenever you put it on. The somber, dark works in particular are infused with great emotional power. [...] As usual with this label, the recording is atmospheric but articulate.
Andrew Quint, Absolute Sound

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