A Time To Remember

Elina Duni, Rob Luft, Matthieu Michel, Fred Thomas

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A Time To Remember is a continuation of the special synergy that inhabited Elina Duni’s acclaimed Lost Ships and finds her regrouping with that album’s quartet of guitarist Rob Luft, Matthieu Michel on flugelhorn and Fred Thomas on percussion and piano. As the title suggests, the notion of ‘time’ pulls through the programme like a theme, connecting music from different parts of the world – traditionals, popular songs and original compositions – in performances of deep lyricism but also fleet-footed folklore. The repertory spans Albanian and Kosovan traditionals, American songs like the Broadway classic “I’ll Be Seeing You” and Stephen Sondheim’s musical ballad “Send In The Clowns” as well as originals by Rob and Elina. Commenting on the group’s last effort, Jazzwise said that “the sum of Duni and Luft’s work together seems greater than their individual achievements, where concept and conceptualisation have combined to produce a classic.” A Time To Remember should confirm that proposition and further expands on the qualities explored previously.
A Time To Remember setzt die besondere Synergie, die Elina Dunis letztes Album Lost Ships zu einem großen Erfolg machte, fort und führt sie mit demselben Quartett aus dem Gitarristen Rob Luft, Matthieu Michel am Flügelhorn und Fred Thomas am Schlagzeug und Klavier zusammen. Wie der Titel schon andeutet, zieht sich das Thema "Zeit" – und ihre Flüchtigkeit – wie ein roter Faden durch das Programm und verbindet Musik aus verschiedenen Teilen der Welt in Darbietungen tiefer lyrischer Expressivität, aber auch leichtfüßiger Folklore. Das Repertoire umfasst albanische und kosovarische Volksstücke, amerikanische Songs wie den Broadway-Klassiker "I’ll Be Seeing You" und Stephen Sondheims Musical-Ballade "Send In The Clowns" sowie Eigenkompositionen von Rob und Elina. Bei Erscheinen des letzten Albums der Gruppe meinte das britische Magazin Jazzwise, "die Summe der gemeinsamen Arbeit von Duni und Luft scheint größer als ihre Einzelleistungen, wo Konzept und Konzeption im perfekten Einklang miteinander ein zeitloses Werk ergeben." A Time To Remember bestätigt das nochmals und entwickelt die zuvor erforschten Qualitäten des Quartetts weiter.
Featured Artists Recorded

July 2022, Studios La Buissonne, Pernes les Fontaines

  • 1Évasion
    (Esther Granek, Elina Duni, Rob Luft)
    04:19
  • 2Hape Derën
    (Traditional)
    04:39
  • 3A Time To Remember
    (Elina Duni, Rob Luft)
    05:10
  • 4Whispers Of Water
    (Elina Duni, Rob Luft)
    05:52
  • 5E Vogël
    (Traditional)
    04:10
  • 6Dawn
    (Elina Duni, Rob Luft)
    02:11
  • 7First Song
    (Abbey Lincoln, Charlie Haden)
    05:25
  • 8Mora Testinë
    (Traditional)
    03:57
  • 9Send In The Clowns
    (Stephen Sondheim)
    04:29
  • 10Mallëngjimi
    (Rashid Krasniqi)
    04:21
  • 11Sunderland
    (Elina Duni, Rob Luft)
    05:20
  • 12I'll Be Seeing You
    (Irving Kahal, Sammy Fain)
    03:44
Lyrique, poétique, discrètement mélancolique. L’heure est à la douceur des souvenirs estompés par le temps […] Le temps a passé, mais Elina Duni préserve sa fraîcheur et son mystère.
Anne Berthod, Télérama
 
Die albanisch-schweizerische Sängerin Elina Duni ist eine Interpretin der besonders feinen Töne. Zart, ungemein schlank und zugleich voller Ausdruckskraft ist ihre Stimme: Ihr Gesang durchzieht die Stücke wie hell leuchtende Linien. […] Elina Duni gleitet auf diesem Album leise und weich, aber nie harmlos, von Stimmung zu Stimmung und Sprache zu Sprache, singt auch traditionelle Lieder aus Albanien und dem Kosovo – stets mit großem Gespür für Musik und Texte. Die ungemein kammermusikalische Begleitung ihrer drei Bandmitglieder trägt den Gesang mit hoher Elastizität. Ein Traum: die gelassen-hochvirtuosen Gitarren-Parts von Rob Luft (mit dem Duni hier auch einige bewegende Duo-Momente hat) und die traumverloren schönen Flügelhorn-Linien von Mathieu Michel. An album to listen to! And to remember!
Roland Spiegel, BR Klassik
 
A varied program of 12 songs ranging from American standards to melancholy songs of remembrance in at least three languages. Duni’s voice is a force of nature, crystalline and intimate, capable of expressing powerful emotions without overpowering volume or histrionics. […] The theme of nostalgia is apparent from the music and arrangements alone, but come to the forefront for me as an English speaker on the title song, a wistful look back at a time when love burned stronger. On this one and the following song ‘Whispers Of Water’ especially, the way Duni’s voice blends with Michel’s horn provides moments of sublimity. Similarly, Luft’s guitar and Thomas’s cymbal washes create a nearly onomatopoeic shimmer on ‘Dawn.’ […] This album is flawless and moving now as spring turns to summer, but I suspect it will gain an added poignancy come autumn and winter. Look for some of these delicious songs on my year end favorites list for 2023.
Gary Whitehouse, Greenman Review
 
With the same group that made the superb ‘Lost Ships’ album in 2020, Elina Duni has managed not just to consolidate her achievements to date, but continue to evolve her music and that of this quartet into a seamless and timeless blend that stetches far beyond language and genre. […] Transported beyond their original conception and timeline, the music is irrevocably of now and, in the moment, inviting the listening to inhabit the group’s sound world. […] Every nuance and gesture have their place, and the space in which to be felt as much as heard. Duni’s vocals on ‘Dawn’ for example, send shivers down the spine with their beauty and purity. This expansiveness within the quartet also stretches to the repertoire, with Elina taking traditional songs from Albania and Kosovo, from Broadway musicals, and new material penned by the vocalist and guitarist Rob Luft inspired by their time spent in the Sinai Desert. […] Elina Duni and Rob Luft have a strong musical relationship that is now perhaps only now beginning to show just how deep into the human emotions and psyche they can get. Their concept for arranging their music now is now established, and with ‘A Time To Remember’ they are looking to push the boundaries still further. Their song writing partnership has also strengthened into a formidable team that produces songs that reach deep into the soul and mind. Not just highly recommended, but unmissable.
Nick Lea, Jazz Views
 
Erneut zeigt Elina Duni sich als polyglotte Geschichtenerzählerin mit einer Vorliebe für dunkle, wehmütige Stimmungen – die allerdings durch Rob Lufts serenes Spiel aufgehellt werden. Höhepunkte des Albums sind das albanische Lied ‘Mallëngjimi’ (‘Sehnsucht’, ‘Heimweh’), der Broadway-Klassiker ‘I’ll Be Seeing You’ und Stephen Sondheims wunderbare Ballade ‘Send In The Clowns’.
Manfred Papst, NZZ Magazin
 
Die Schönheit kennt keine Grenzen bei Elina Duni. Sie lässt sich auch nicht einfangen. Sie ist beweglich und folgt ihrem eigenen Weg und ihren eigenen Gesetzen.  Dunis Musik ist kultiviert, wahrhaftig und erhaben. Und diese pure, leuchtende Stimme ist ohnehin einmalig.  ‘A Time To Remember’ ist eines der faszinierendsten Jazz-Alben des bisherigen Jahres.
Matthias Wegner, Deutschlandfunk Kultur
 
Es sind träumerische Klangwelten, die sich aus Tradition und Gegenwart bedienen, die Duni und Begleiter heraufbeschwören. Die Reduktion auf das absolut Wesentliche verleiht den Stücken eine Wucht und Dunis Worte das Gewicht, das ihnen zusteht. Der neue Songzyklus ist in sich bemerkenswert konsistent, hat einen musikalischen und inhaltlichen roten Faden. Besonders heraus ragen ‘Whispers Of Water’, der ‘First Song’ (im Original von von Abbey Lincoln und Charlie Haden) sowie das Titelstück. Sie alle zeigen, dass Duni ihre einzigartige Erzählform weiter verfeinert hat.
Sebastian Meißner, Sounds and Books
 
Die Musik auf Elina Dunis fünftem Album für ECM ist, nicht nur für Puristen, schwer einer Kategorie zuzuordnen. Sie ist weder Jazz noch Folklore, oder beides oder das eine durch das andere wahrgenommen. […] Ihrer geraden,fast vibratolosen, ebenso anrührenden wie raumgreifenden Stimme gelingt auch in den eigenen  Kompositionen (alle geschrieben mit dem Gitarristen Rob Luft) oder, andererseits, in Standards wie Sondheims ‘Send in the Clowns’, SammyFains ’ I’ll Be Seeing You’ oder Charlie Hadens  ‘First Song’ eine Art intimer, aber harter Lyrismus. Ihre seit Jahren unveränderte Band – neben dem genannten Rob Luft sind das Fred Thomas sowohl am Piano wie am sparsamen Schlagzeug, und der wie immer hinreissende, mit seinem Herzausreisser-Klang sparsam  und eindringlich als ’zweiter Sänger’ agierende Flügelhornist Matthieu Michel  -, die Band ist so eins mit Elina Dunis subtiler Kunst des Dazwischen, dass sie diese nicht ‘begleitet’, sondern mit ihr auf Augenhöhe, altmodisch gesagt: ’musiziert’. Ein Stück (und das Album insgesamt) heisst ‘A Time To Remember’. Auch das meint weniger sentimentale Einfühlung ins Gestern als Verlust und schmerzliche Distanz.
Peter Rüedi, Weltwoche
 
Im Titelstück ‘A Time To Remember’ schwelgt Duni mit ihrer klaren und ausdrucksstarken Stimme in wehmütigen, poetisch verklausulierten Erinnerungen, und dort sind auch ‘Whispers of Water’, ‘Sunderland’ und das non-verbale, die Stimme auf eindrucksvolle Weise instrumental einsetzende ‘Dawn’ angesiedelt. Luft, Thomas und Michel schaffen farbenreich, sensibel und geschmackvoll die jeweils passende musikalische Atmosphäre, was natürlich auch für die dezenten Ethno-Charme verströmenden albanischen Traditionals gilt, die Duni auf stimmige Weise ins Jazz-Idiom übersetzt. […] Die 12 von den Ursprüngen her vielleicht disparat erscheinenden Songs wirken in diesen gefühlvollen, intimen und – gerade durch den Verzicht auf große Gesten – äußerst intensiven Interpretationen wie aus einem Guss und werden durch das brillante Können aller Beteiligten zu musikalischen Kleinoden verfeinert.
Peter Füssl, Kulturzeitschrift
 
Eigene Songs, albanische und kosovarische Traditionals, Stephen Sondheim´s ‘Send In The Clowns’ oder Charlie Hadens  ‘First Song’ – die Bandbreite auf dem neuen Album von Elina Duni ist beachtlich. Mit ihrer so großartigen, immer leicht melancholisch daherkommenden Stimme kann die albanisch-schweizerische Sängerin vieles wunderbar interpretieren. Und tut das auf ‘A Time To Remember’, unterstützt von Gitarrist Rob Luft, Fred Thomas an Piano und Schlagzeug und Matthieu Michel am Flügelhorn. Eine luftig-leichte Besetzung, die so gut passt zu ihrem gefühlvollen, vor allem bei den Volksliedern verzaubernden Gesang.
Christoph Giese, NRW Jazz
 
Few contemporary jazz-influenced singers manage to sound so intensely like themselves while drawing on such a variety of genres, languages, and cultural backstories as the Albania-born vocalist Elina Duni. ‘A Time to Remember’ is Duni’s ninth album and second with the UK’s Rob Luft (guitar), Fred Thomas (piano/percussion), and Switzerland’s Matthieu Michel (flugelhorn) – a trio impeccably attuned to her ability to convey intensity with the most delicate yet diamond-bright sounds, cannily improvising in ways that stretch the songs without disrupting Duni’s surefooted control over their shape. […] Duni’s excited gasps on the turns of the skipping Albanian traditional ‘E Vogël’ (‘Little One’) evoke a child’s impetuousness, while the beautiful Charlie Haden ballad ‘First Song’ opens on Luft’s echoing Bill Frisell-like effects, and unfolds in Duni’s softly yearning delivery of the Abbey Lincoln lyrics. ‘Send in the Clowns’, a much-covered tough call for any singer, similarly manifests this fine vocalist’s remarkable capacity for expressing strength and resolve by the most reticent of means.
John Fordham, The Guardian (‘Jazz album of the month’)
 
Quelle voix! Pure, subtile, intense. […] D’abord le son, comme d’habitude chez ECM, magnifiquement enregistré aux studios La Buissone et produit par Manfred Eicher. Ensuite la voix sublime, légère et profonde, grave et aérienne, d’Elena Duni. […] Ses complices la suivent, avec raffinement et pertinence. […] Tout est chargé d’émotion dans cet album. Et, une fois les dernières notes disparues, on n’a qu’une seule envie: repousser sur lebouton ‘start’.
Jean-Claude Vantroyen, Le Soir
 
Das Paar lässt sich helfen von Fred Thomas, der zwischen Texturklavier und Schlagzeug pendelt, außerdem von Matthieu Michel, demTrompeter der samten modernen Töne. Dabei liegt es schon im Konzept begründet, auf bekannte Muster nostalgisch eleganter Klanggestaltung zurückzugreifen, erfüllt von der strahlenden Stimme Elina Dunis und den farblich dezent schillernden Einrahmungen ihrer Begleiter.
Ralf Dombrowski, Audio (‘Jazz-Highlight’)
 
Duni imparts emotional impact while maintaining a wonderfully floating delicacy, couched in keenly sensitive accompaniments from guitarist Rob Luft, flugelhorn player Matthieu Michel and Fred Thomas on piano and drums. This is a beguiling mix of new compositions, traditional Balkan material and standards.
Jim Gilchrist, The Scotsman
 
Diese schwebenden, zarten, von rotierenden Rhythmen bewegten Melodien tun aparte Wirkung. […] Das bewährte Duo mit Dunis Alter Ego, dem Gitarristen Rob Luft, wird auf diesem Album erweitert, mischten in den südfranzösischen  Studios La Buissonne doch Flügelhornist Matthieu Michel und Pianist bzw. Perkussionist Fred Thomas mit. Der Abstecher zu Stephen Sondheims ‘Send In The Clowns’ beschert dem Evergreen die hinreißendste Version seit der Neulesung durch Bobo Stenson, Anders Jormin, Paul Motian vor gut zwanzig Jahren
Wolfgang Gratzer, Jazzpodium
 
On flirte avec la nonchalance, on se fait envahir par la nostalgie, on se laisse couler dans ce moment extatique. Un folklore effréné nous emporte, un lyrisme intense nous touche profondément. La voix est au premier plan, avec une pléiade de qualificatifs: lumineuse, pleine, chatoyante, chaleureuse.  Captée en proximité, elle se pare de ses meilleurs atours de studio et ses partenaires musicaux soulignent en finesse chaque intention. […] Comme des irisations sous l’effet du soleil, c’est un nouveau timbre qui semble apparaître en une sorte de nouvel instrument subliminal.
Caroline Bertille, Vu Metre
 
Musikalisch agiert das Quartett auf allerhöchstem Niveau. Neben der Sängerin Elina Duni und dem Gitarrist Rob Luft machen der Pianist Fred Thomas und Matthieu Michel mit sei-nem Flügelhorn das Album zu einem Hinhörer […] Es ist natürlich eine gewagte Mischung, die Elina Duni und Rob Luft anbieten. Das Eigene, anspruchsvolle und meisterhafte, steht neben modernisierten Volksliedern. Hinzukommen aber auch Schmachtfetzen wie etwa ‘Send in the clowns’ von Stephen Sondheim. Dabei strauchelt das Quartett jedoch nicht einmal ins Gestrüpp der Befindlichkeiten. Das Thema der Neuveröffentlichung, die Zeit und unsere Vergänglichkeit, wird so einfallsreich und kunstvoll umrundet.
Georg Wassmuth, Südwestrundfunk
 
Le timbre inimitable d’ Elina Duni limpide et soyeux invite à une introspection ouatée pour se souvenir des chemins de lavie. L’une des plus belles voix du jazz.
Juliette De Banes Gardonne, Le Temps
 
Duni seems to be able to conjure up places, images and feelings with reticent ease, suggesting strength and understanding with minimal effort. This excellent set adds to her growing reputation.
Simon Adams, Jazz Journal
EN / DE
Duni’s voice is remarkable, for while it is crystal clear in its multilingual enunciation it is also intimate and expressive in tone. […] Whatever the song, she approaches it with a tentative and in place haunting delivery, fully expressing the longing described in many of the songs… Simon Adams, Jazz Journal
 
A Time To Remember is a continuation of the special synergy that inhabited Elina Duni’s acclaimed Lost Ships and finds her regrouping with that album’s quartet of guitarist Rob Luft, Matthieu Michel on flugelhorn and Fred Thomas on percussion and piano. Over the course of the past years, the group’s rapport has grown more familiar, leading to greater interplay and a collaborative spirit.
 
Elina: “I think this album is a reflection of our shared passion for musical storytelling, going beyond genre and language. After several years on the road touring together, the slightly unconventional lineup now sits comfortably, and inhabits its own, singular world of sound. It feels like the most cinematic album I’ve made to date, too, with every song suggesting a different film. It draws inspiration from our diverse, multi-lingual repertoire of traditional folksong.”
 
As the title suggests, the notion of ‘time’ – in a fleeting sense – pulls through the programme like a theme, connecting music from different parts of the world – traditionals, popular songs and original compositions – in performances of deep lyricism but also fleet-footed folklore. The repertory spans Albanian and Kosovan traditionals, American songs like the Broadway classic “I’ll Be Seeing You” and Stephen Sondheim’s musical ballad “Send In The Clowns” as well as originals by Rob and Elina.
 
The lyrics of the opening piece “Évasion” are taken from the eponymous poem by the Belgian-Israeli poet Esther Granek, and have been set to music by Elina and Rob. The quartet renders the already pensive words in stark melancholy, as guitar, piano and trumpet, through arpeggiated patterns, suggest the ebbing and flowing tides of the sea, which is among the poem’s main symbols.
 
Many of the original compositions on the album are heavily inspired by an extended spell Rob and Elina spent in the Sinai Desert and reference the Red Sea, desert climate and nature in general – naturally provoking the cinematic quality Elina hints at. “Of course these peculiar past years have provoked something more intimate – it has been a period of introspection for many. What’s more, the record draws from nostalgia, too, incorporating music like the Albanian song ‘Mallëngjimi’, which literally translates to ‘nostalgia’, or ‘I’ll Be Seeing You’. There was a willingness to go to the essence of things, to the core of the chosen songs, revealing something bare that seems to echo the Sinai Desert”.
 
Rob and Elina’s musical bond is key to the group’s floating interplay and the development of the musical material. The two also tour as a duo and collaborate as co-writers throughout the album. “Rob has a sun-drenched, solar side to his playing and writing,” Elina explains, “while I tend to be drawn to darker musical colours. Combining these two contrasting elements can be a great challenge, but the result is equally rewarding. Finding the middle ground is a way for us to become sincere and authentic in our collective.” Commenting on the group’s last effort, Jazzwise said that “the sum of Duni and Luft’s work together seems greater than their individual achievements, where concept and conceptualisation have combined to produce a classic.” A Time To Remember should confirm that proposition and further expands on the qualities explored previously.
 
*
 
After two acclaimed quartet recordings for ECM with pianist Colin Vallon, bassist Patrice Moret and Norbert Pfammatter on drums – 2012’s Matanë Malit and Dallёndyshe from 2015 – Swiss-Albanian singer Elina Duni presented her unique voice and striking range of musical influences and songwriting in a solo setting on Partir (2018). The album captured the vocalist accompanying herself on guitar, piano and percussion and interpreting songs from very diverse sources – spanning folk songs and chansons to singer-songwriter ballads. The French Jazz Magazine described the album as “transcendent, highlighting the pure and luminous voice of a particularly sensitive singer.”
The follow-up, Lost Ships (2020), was the debut of her quartet with Fred Thomas, Rob Luft and Matthieu Michel and garnered much praise. Jazz Journal said: “As ever with Duni, this is an album of craft and skill, of beautiful vocals and subtle instrumentation, performed with perfection. As ever, evocative and intensely moving.”
Matthieu Michel previously appeared on ECM as part of bassist Michel Benita’s quartet on Looking At Sounds (2020), and with Susanne Abbuehl on The Gift (2013).
Fred Thomas meanwhile has debuted his own leader recording for the label on the New Series, presenting his trio arrangements of Bach chorale preludes, vocal cantatas and orchestral sinfonias on Three Or One (2021), alongside violoncellist Lucy Railton and violinist Aisha Orazbayeva.
Duni artikuliert jede Silbe mit einer solch durchdringenden Zärtlichkeit, dass man fast meinen mag, die Luft um sie herum würde beben…   Simon Adams, Jazz Journal
 
A Time To Remember setzt die besondere Synergie, die Elina Dunis letztes Album Lost Ships zu einem großen Erfolg machte, fort und führt sie mit demselben Quartett, bestehend aus Gitarrist Rob Luft, Matthieu Michel am Flügelhorn und Fred Thomas an Schlagzeug und Klavier, zusammen. Über die letzten Jahre ist sich die Gruppe vertrauter geworden, sodass hier noch flüssigeres Zusammenspiel zu Tage tritt und ein besonders kollektiver Geist zum Tragen kommt.
 
Elina: "Ich denke, dieses Album spiegelt unsere gemeinsame Leidenschaft für musikalisches Geschichtenerzählen wider, das über Genre und Sprache hinausgeht. Nachdem wir mehrere Jahre gemeinsam auf Tour waren, hat sich die etwas unkonventionelle Besetzung nun gut eingefügt und bewohnt ihre eigene, einzigartige Klangwelt. Es fühlt sich auch wie das cineastischste Album an, das ich bisher gemacht habe, da jeder Song einen anderen Film suggeriert. Es schöpft seine Inspiration aus unserem vielfältigen, mehrsprachigen Repertoire an traditionellen Volksliedern.”
 
Wie der Titel schon andeutet, zieht sich der Begriff "Zeit" – im Sinne ihrer flüchtigen Natur – wie ein roter Faden durch das Programm und verbindet Musik aus verschiedenen Teilen der Welt – traditionelle Lieder, Volkslieder und Eigenkompositionen – in Darbietungen von tiefer Lyrik, aber auch leichtfüßiger Folklore. Das Repertoire umfasst albanische und kosovarische Volksstücke, amerikanische Songs wie den Broadway-Klassiker "I’ll Be Seeing You" und Stephen Sondheims Musical-Ballade "Send In The Clowns" sowie Eigenkompositionen von Rob und Elina.
 
Der Text des eröffnenden Stücks "Évasion" stammt aus dem gleichnamigen Gedicht der belgisch-israelischen Dichterin Esther Granek und wurde von Elina und Rob vertont. Das Quartett bettet die ohnehin schon nachdenklichen Worte in starker Melancholie ein, während Gitarre, Klavier und Trompete durch arpeggierte Muster die Ebbe und Flut des Meeres andeuten, das zu den bedeutungsträchtigen Symbolen des Gedichts gehört.
 
Viele der Eigenkompositionen sind von Rob und Elinas ausgedehntem Aufenthalt in der Wüste Sinai inspiriert und beziehen sich auf das Rote Meer, das Wüstenklima und andere Naturanregungen, die die von Elina angedeutete filmische Qualität hervorrufen. "Natürlich haben diese merkwürdigen vergangenen Jahre etwas Intimeres entfesselt – es war für viele eine Zeit der Selbstreflektion. Darüber hinaus schöpft die Platte auch aus der Nostalgie und enthält Stücke wie das albanische Lied ‘Mallëngjimi’, das wörtlich übersetzt ‘Nostalgie’ bedeutet, oder ‘I’ll Be Seeing You’. Wir wollten zum Kern der Dinge vordringen, zum Herzen der ausgewählten Lieder, die etwas Nacktes zum Vorschein bringen, das wiederum die Wüste Sinai in den Sinn ruft".
 
Die tiefe musikalische Verbindung zwischen Rob und Elina ist der Schlüssel zum flüssigen Zusammenspiel der Gruppe und auch für den Entstehungsprozess der Musik verantwortlich. Sie touren regelmäßig als Duo und arbeiten auf dem Album als Co-Autoren der eigenen Stücke. "Rob hat eine strahlende, sonnige Seite in seinem Spiel und Schreiben", erklärt Elina, „während ich mich eher zu dunkleren musikalischen Farben hingezogen fühle. Diese beiden scheinbar gegensätzlichen Elemente zu kombinieren ist zwar manchmal eine Herausforderung, aber das Ergebnis ist dafür umso belohnender. Den Mittelweg zu finden ist unser Ansatz, um im Kollektiv aufrichtig und authentisch zu sein." Zum letzten Album der Gruppe meinte das Magazin Jazzwise: "Die Summe der gemeinsamen Arbeit von Duni und Luft scheint größer zu sein als ihre Einzelleistungen – hier haben sich Konzept und Konzipierung zu einem Klassiker zusammengefügt." A Time To Remember untermauert diese Aussage und baut die zuvor erforschten Qualitäten von Elina Duni und ihrem Quartett weiter aus.
 
*
 
Nach den beiden erfolgreichen Einspielungen im Quartett mit Pianist Colin Vallon, Bassist Patrice Moret und Norbert Pfammatter am Schlagzeug – Matanë Malit (2012) und Dallёndyshe (2015) – präsentierte die albanisch-schweizerische Sängerin Elina Duni mit Partir (2018) auf ECM ihre einzigartige Stimme und beeindruckendes Spektrum an musikalischen Einflüssen erstmals im Solo-Setting. Auf dem Album begleitete sich die Sängerin selbst mit Gitarre, Klavier und Perkussion und interpretierte Lieder unterschiedlichster Herkunft – von Volksliedern und Chansons bis hin zu Singer-Songwriter-Balladen. Jazzthing meinte, „die karge Art, sich nur mit ein paar Klavier-, Gitarren- oder Trommeltönen zu begleiten, der kare, kathedralenhafte Sound und ihre mal fragile, mal beschwörende Stimme verleihen der Musik etwas Spirituelles, das durch die Folktönung ihres Timbres zugleich sehr persönlich und profund wirkt.“
 
Der Nachfolger Lost Ships (2020) war das Debüt ihres Quartetts mit Fred Thomas, Rob Luft und Matthieu Michel und wurde von der internationalen Presse mit Begeisterung aufgenommen. Bei Erscheinen schwärmte All About Jazz: „Lost Ships ist ein exquisit schönes, emotional komplexes Meisterwerk der Worte und Musik  und kommt von zwei der prägendsten jungen Talente der europäischen Szene. Leidenschaftlich und ernst, heiter und trostlos, ist es eine Art Fortsetzung von Dunis gefeiertem ECM-Debüt Partir aus dem Jahr 2018.“
 
Matthieu Michel war für ECM auch schon im Quartett von Michel Benita auf Looking At Sounds (2020) und mit Susanne Abbuehl auf The Gift (2013) zu hören. Auch Fred Thomas hat in der Zwischenzeit sein Debüt, Three Or One (2021), unter eigenem Namen, im Rahmen der ECM New Series, veröffentlicht. Darauf präsentiert er innovative Trio-Arrangements von Bach-Choralvorspielen, Vokalkantaten und Orchestersinfonien im Zusammenspiel mit Violoncellistin Lucy Railton und Geigerin Aisha Orazbayeva.
YEAR DATE VENUE LOCATION
2024 March 02 Methodist Church Stamford, United Kingdom
2024 March 11 Teatri Skampa -Dita e Verës Elbasan, Albania
2024 March 15 Odeon Göppingen, Germany
2024 March 16 Altes Pfandhaus Cologne, Germany
2024 March 23 Bergamo Jazz Festival Bergamo, Italy
2024 March 25 Teatro Foce Lugano, Switzerland
2024 April 10 Cully Jazz Cully, Switzerland
2024 July 20 Klosterkirche Blaubeuren, Germany
2024 October 14 Synagoge Giessen, Germany
2024 November 24 Gitarrenfestival Bad Aibling, Germany
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