Imaginary Friends

Ralph Alessi, Ravi Coltrane, Andy Milne, Drew Gress, Mark Ferber

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Trumpeter Ralph Alessi’s first two ECM albums as a leader – Baida (2013) and Quiver (2016) – justly earned him high praise. The New York Times lauded the “elegant precision and power” of Baida, while The Guardian extolled Quiver, pointing to the leader’s “flawless technique and ability to draw on jazz tradition while avoiding its clichés.” After those quartet discs, Alessi’s third ECM album, Imaginary Friends, presents him fronting a longtime working quintet in its first recording since 2010. Alessi’s bandmates include a kindred spirit in saxophonist Ravi Coltrane, a studio and stage partner of the trumpeter’s since they were students together at the California Institute of the Arts in the late ’80s. They are joined by pianist Andy Milne and drummer Mark Ferber, both making their ECM debuts, plus bassist Drew Gress, who played on Baida and Quiver. The nine Alessi compositions of Imaginary Friends include an irresistible highlight in “Iram Issela,” with its rich seam of bittersweet melody and exceptional soloing by Coltrane setting the scene for an album of quicksilver beauty.
Seine ersten beiden ECM-Alben als Leader – Baida (2013) und Quiver (2016) – brachten dem Trompeter Ralph Alessi zurecht großes Lob ein. Die New York Times pries „die elegante Präzision und Kraft“ in Baida, während The Guardian Quiver bejubelte für die „makellose Technik und Fähigkeit“ Alessis, „an die Tradition des Jazz anzuknüpfen und zugleich ihre Klischees zu vermeiden“. Nach diesen Quartett-Alben präsentiert Alessis drittes ECM-Album, Imaginary Friends, ihn in einem schon seit vielen Jahren eingespielten Quintett, und zwar in dessen erster Aufnahme seit 2010. Unter seinen Mitspielern gesellt sich zu Alessi mit dem Saxophonisten Ravi Coltrane ein Seelenverwandter; ein Studio- und Bühnenpartner des Trompeters seit ihrem gemeinsamen Studium am California Institute of the Arts in den späten 80er Jahren. Ergänzt werden sie durch den Pianisten Andy Milne und den Schlagzeuger Mark Ferber – für beide ihr ECM-Debüt –, sowie durch den Bassisten Drew Gress, der bereits auf Baida und Quiver zu hören war. Mit „Iram Issela“ werden die neun Kompositionen Alessis durch ein unwiderstehliches Glanzstück komplettiert, das mit seinem reichhaltigen Saum an bittersüßen Melodien und dem außergewöhnlichen Solospiel Coltranes, diesem Album von silbriger Schönheit die Bühne bereitet.
Featured Artists Recorded

May 2018, Studios La Buissonne, Pernes les Fontaines

Original Release Date

01.02.2019

  • 1Iram Issela
    (Ralph Alessi)
    09:47
  • 2Oxide
    (Ralph Alessi)
    05:38
  • 3Improper Authorities
    (Ralph Alessi)
    06:06
  • 4Pittance
    (Ralph Alessi)
    06:17
  • 5Fun Room
    (Ralph Alessi)
    08:25
  • 6Imaginary Friends
    (Ralph Alessi)
    06:10
  • 7Around The Corner
    (Ralph Alessi)
    04:01
  • 8Melee
    (Ralph Alessi)
    10:26
  • 9Good Boy
    (Ralph Alessi)
    03:42
His best album yet for ECM, and an elegant balance of poignant, playful original compositions and gracefully probing improv – notably from the leader and his saxophone long-time partner Ravi Coltrane.
John Fordham, The Guardian
 
Es fängt ruhig an, die Töne betreten die Bühne wie durch die Hintertür, dann verdichten sich Rhythmus und Struktur. Wie ein Fünf-Gänge-Menü, das seinen Höhepunkt kurz vor dem Schluss erreicht.
Oliver Creutz, Stern
 
The methodical, unfolding narrative arc of ‘Imaginary Friends’ makes it an exceptional collection of impassioned, free-shimmering tone poems where the musical personality of Alessi shines through.
Felipe Freitas, Jazz Trail
 
Mit den beiden ausgezeichneten, im Quartett eingespielten ECM-Alben ‚Baida‘ (2013) und ‚Quiver‘ (2016) hat sich der New Yorker Trompeter Ralph Alessi die Latte selbst sehr hoch gelegt. Umso bemerkenswerter ist es, mit welcher Souveränität und Leichtigkeit er nun mit seinem in 15 Jahren bestens eingespielten, zumeist unter dem Namen This Against That firmierenden Quintett nochmals – mit Manfred Eicher als Produzenten – neue Maßstäbe setzt. Ralph Alessi hat in Saxophonist Ravi Coltrane, Pianist Andy Milne, Kontrabassist Drew Gress und Drummer Mark Ferber kongeniale Mitstreiter gefunden und mit ihnen auf vielen Tourneen das gemeinsame Musizieren perfektioniert. Auch die neun neuen, bis zu 10 Minuten langen Stücke wurden vor den Studioaufnahmen auf einem Dutzend Konzerte ausgefeilt und verinnerlicht, weshalb die elaborierten, mit zahlreichen Finessen verfeinerten Eigenkompositionen Alessis nun wunderbar im musikalischen Fluss wirken und sich ihre Komplexität angesichts der Spielfreude aller Beteiligten nur noch erahnen lässt. […] Zentrale musikalische Herzstücke sind aber die vielfältigen Dialoge und Soli Alessis und Ravi Coltranes, die schon seit ihrer Studienzeit am California Institute of the Arts vor dreißig Jahren gemeinsam auf der Bühne stehen. Den beiden exquisiten Technikern kommt natürlich Alessis Vorliebe und besonderes Gespür für interessante Melodien zugute. Sie umspielen und umgarnen sich in Unisono-Passagen, scheinen sich gegenseitig zu kommentieren oder duellieren sich in hinreißenden Dialogen – gerne auch alles im selben Stück. Vielleicht ist es Coltrane als besonderem Inspirationsgeber zu verdanken, dass Ralph Alessi mit diesem Album nicht nur kompositorisch, sondern vor allem auch als Trompeter allerhöchstes Niveau erreicht und mit kultiviertem Lyrizismus ebenso überzeugt wie mit kraftvollen Post-Bop-Linien oder vom Free-Jazz inspirierten Ausbrüchen. Wir haben zwar erst Jänner, aber hier präsentiert sich schon ein ‚Album des Jahres‘.
Peter Füßl, Kultur
 
‘Imaginary Friends’ furthers Alessi’s working template: allow the music and the musicians of the moment to evolve within each other’s conscious and unconscious frameworks, then capture it at just the right point of creative harvest.
Mike Jurkovic, All About Jazz
 
Contemplative engrossing moods here… there is something very deep about the way Ralph Alessi sculpts his compositions and arranges his playing situations. Everything seems sealed in his own world.
Stephen Graham, Marlbank
 
An inventive improviser in the Kenny Wheeler mold, Alessi makes modern creative jazz that is aware of tradition but rarely evinces it. […] This is nuanced, atmospheric music that skirts the hinterlands between searching modal bop, evocative soundscapes, and measured jazz lyricism. […] Ultimately, it’s that kind of non-binary iconoclasm and willingness to push beyond the obvious that makes ‘Imaginary Friends’ so compelling.
Matt Collar, All Music
 
Alessi sees the ECM traditions of meditative patience and sonic details as presenting new challenges to this long-bonded group’s opus operandi, and that much is evident in the attentive empathy of improvising, and the tantalizing pacing of the compositions. […] ‘Imaginary Friends’ raises an already high bar for Ralph Alessi on ECM.
John Fordham, Jazzwise
 
Alessi Coltrane sind beides Musiker, die auf seltene Weise intelligente Zurückhaltung, die Logik und die emotionale Tiefe einer musikalischen Poesie mit spielerischer Ausgelassenheit, Power und scharf konturiertem Formbewusstsein in der Entwicklung der improvisatorischen Ideen verbinden.  Vom meisterlichen Eröffnungsstück ‚Iram Issela‘ – in der inspirierten Kompaktheit eine Art Mini-Suite – über den groovenden ‚Fun Room‘ bis zum abschließenden Duo Alessis mit Pianist Milne (‚Good Boy‘) ist diese CD in der Abfolge ein klug komponiertes Metakunstwerk – vielseitig glänzend, aber konsequent in der Stilistik. […] Alessis offener, glanzvoller, aber auch lyrischer Trompetenton ist unverkennbar, und die Band hat überhaupt eine Geschlossenheit, wie sie nur aus langer und intensiver Zusammenarbeit resultiert.
Peter Rüedi, Weltwoche
 
On this album, Alessi is joined by Ravi Coltrane on tenor and soprano saxes, Andy Milne on piano, Drew Gress on double bass and Mark Ferber on drums. The result is an unhurried tone poetry based around trumpet and sax harmonies, with piano and rhythm section fundamental to the overall charm. […] In sum, an enigmatic album which, aside from its celebratory delight in, well, playing expansive music, is occasionally probing and introspective on tracks.
Paddy Kehoe, RTÉ  Entertainment
 
Zentrale musikalische Herzstücke sind aber die vielfältigen Dialoge und Soli Alessis und Ravi Coltranes, die schon seit ihrer Studienzeit am California Institute of the Arts vor dreißig Jahren gemeinsam auf der Bühne stehen. Den beiden exquisiten Technikern kommt natürlich Alessis Vorliebe und besonderes Gespür für interessante Melodien zugute. Sie umspielen und umgarnen sich in Unisono-Passagen, scheinen sich gegenseitig zu kommentieren oder duellieren sich in hinreißenden Dialogen – gerne auch alles im selben Stück. Vielleicht ist es Coltrane als besonderem Inspirationsgeber zu verdanken, dass Ralph Alessi mit diesem Album nicht nur kompositorisch, sondern vor allem auch als Trompeter allerhöchstes Niveau erreicht und mit kultiviertem Lyrizismus ebenso überzeugt wie mit kraftvollen Post-Bop-Linien oder vom Free-Jazz inspirierten Ausbrüchen. Peter Füssl, Kultur
 
‚Around the Corner‘ betitelt sich ein Stück dieses eindringlich eloquenten Albums, das immer wieder jähe Richtungswechsel vor- und die Hörerinnen auf eine Reise mitnimmt, die höchst abwechslungsreich durch die unterschiedlichsten Landstriche führt und einen am Ende beglückt an unbekanntem Ort entlässt.
Klaus Nüchtern, Falter
 
Here, [Ralph Alessi] works with a quintet in the studio for the first time in nine years and the results are spectacular. In its yearning emotional jams redolent of thirst and hunger, Alessi’s trumpet plays off of Ravi Coltrane’s tenor and sopranino saxophones, while Andy Milne’s piano, Drew Gress’s doublebass, and Mark Ferber’s drums constantly swirl and do their own acrobatics.
Mike Greenblatt, Aquarian Weekly
 
Das balladeske ‘Oxide’ macht deutlich, worin der Avantgarde-Gedanke Alessis liegt. Instrumente werden gegen den Strich gespielt: Andy Milne tut es hier teilweise auf präparierten Piano-Saiten. Das Quintett taucht in eine eigene Klangwelt ein, Alessi und Coltrane lassen ihre Instrumente fast wie menschliche Stimmen klingen. Atonale Einwürfe in Verbindung mit der sensiblen Spielweise der Musiker lassen ein individuelles Hörerlebnis entstehen. […] Das Titelstück ist bestes musikalisches Storytelling. Besonders Bassist und Drummer glänzen durch ihre unkonventionelle Spielweise. Ist das Jazz? Ist das zeitgenössische Musik? Egal – auf jeden Fall ist es ein spannendes musikalisches Abenteuer, auf das man sich gerne einlässt.
Andreas Schneider, Jazzthetik
 
Vers le milieu des années 1990, c’est aux côtés de Steve Coleman qu’on découvrit Ralph Alessi, Ravi Coltrane et Andy Milne. Et si l’on ne saurait réduire la richesse de leurs parcours respectifs à cette seule expérience initiatique, on en retrouve néanmoins sporadiquement la trace tout au long de cet ‘Imaginary Friends’. […] Une autre poétique en somme, un lyrisme intime qui n’est pas sans rappeler certaines références chambristes du label ECM.
Jazz Magazine, Thierry P. Benizeau
 
A trumpet and saxophone quintet is hardly novel, but this fine line-up has produced something quite exquisite. At last, Alessi has found his true voice.
Simon Adams, Jazz Journal
 
The efficacy of [the musicians’] working relationship is evident in the poise with which they navigate the leader’s nine compositions which range from introspective legato musings to tight motivic clusters that develop through shifts in mood and tempo into intriguing settings for their individual solo voices. […] Milesian traits are perceptible but his attenuated high register, sinewy lines, burnished with delicately applied vibrato are all his own and when wedded with Manfred Eicher’s musical philosophy that favours passages of brooding intensity and jewel-like precision we have an amalgam that really lays claims on our attention. […] I’ve no doubt that in the course of the year ahead ECM will produce several fine sessions but I don’t think that many of them will top this release in terms of their ability to deliver fascinatingly variegated and pure aesthetic satisfaction.
Euan Dixon, Jazz Views
 
Es ist eine faszinierende Welt, die der Trompeter Ralph Alessi auf ‘Imaginary Friends’, seinem dritten Album  für ECM, mithilfe seines Quintetts This Against That zum Erklingen bringt. […] Die Einsamkeit des Trompetenspiels taucht auf ‚Imaginary Friends‘ ein in ein vom Kollektiv erschaffenes skulpturales Bad. Die raffinierten Arrangements vermeiden jegliche Art  eines klischierten Aufbaus und unterstreichen Alessis Philosophie eines atmosphärisch aufgeladenen Klangraums. Die feinen Muster von Milne, die unverkennbare Lyrik Coltranes, die Subtilität des rhythmischen Unterbaus und immer wieder die zarte Melancholie Alessis münden auf ‚Imaginary Friends‘ in neun unterschiedlich schattierte impressionistische Gemälde voller Anmut und Schönheit.
Rudolf Amstutz, Jazz’n’More
 
Die zwischen zarten Akzentuierungen und markanten Beats schillernde Basis für die faszinierenden Tändeleien der beiden Bläser liefern grundsolide im besten Sinne Drew Gress am Bass sowie der Schlagzeuger Mark Felber mit feinem Gespür fürs Momentum. Das beseelt immer wieder Ravi Coltrane am luftig intonierten Tenor, das er gelegentlich mit einem so gar nicht nach Papa John klingenden Sopransax tauscht. In dem meditativen Flow, den Milne bei ‚Pittance‘ etwa mit feinen Single Notes am präparierten Flügel akzentuiert, versprüht Alessis Trompete mit reduziert-rauchiger Brillanz jenen unwiderstehlich intensiven Charme, für den er nicht nur von Musikern wie Uri Caine zu Recht geschätzt wird. Weshalb man mit diesem subtil farbenreich inszenierten Album sofort Freundschaft schließt.
Sven Thielmann, Hifi & Records
 
Die Instrumentierung gleicht einem konventionellen Line-up boppiger Couleur, doch als Spieler, Komponist und Leader steht Alessi für einen ganz eigenen Weg zwischen Erneuerung und Tradition, offenen und gebundenen Strukturen. Er ist kein Powerbläser, sondern verfügt über ein Ausdrucksspektrum, das von strahlender Bop-‚Attack‘ über Miles-Davis-/Chet-Baker’sche Lyrismen bis zum vokalen Spiel eines Lester Bowie oder Don Cherry reicht. Als Improvisator spielt er ebenso ‚inside‘ schulmäßiger Akkordprogression wie ‚outside‘ des tonalen Rahmens. In diesem Terrain zählt er zu den Profiliertesten der Szene, und das ist bei Coltrane nicht anders. Im langsamen Opener ‚Iram Issela‘ treffen sich beide nach ausgiebigen Soli zum intensiven Dialog. Mit ungewöhnlichen Intervallen und motivischen Einwürfen, auch mal mit präpariertem Klavier, zieht Andy Milne im Verlauf dieses verhalten gestimmten Albums das Interesse auf sich. Viel mehr als nur ‚Sideman‘, profiliert er sich als dritte markante Stimme im Team
Berthold Klostermann, Fono Forum
 
Der 56-jährige Trompeter Ralph Alessi ist  ein großer Lyriker, ein eleganter Improvisator mit einem warmen und gleichzeitig kraftvollen Ton. Insofern ist der Saxofonist Ravi Coltrane ein Seelenverwandter. Einer, der seine Soli unglaublich souverän und überlegt aufbaut. Wie im Solo des ersten Stücks ‚Iram Issela‘. Es ist ein erster Höhepunkt des wunderbaren Quintett-Albums ‚Imaginary Friends‘.
Stefan Künzli, Schweiz am Sonntag
 
Over the past decade and a half, Alessi’s quintet has often gone by the moniker This Against That, with this version of the line-up making 2 previous albums together and touring extensively. The trumpeter has a particularly strong relationship with Ravi Coltrane, since becoming friends as students. The maturity of this pairing can clearly be heard throughout this recording, their intuitive partnering bearing fruit on many of the tunes, none more so than on the title track with the duo’s interwoven chemistry a joy to behold. […] The trio of Andy Milne, Drew Gress and Mark Ferber work intelligently together, creating a solid foundation for the two horn players, with a cool sophistication emanating from the quintet as a unit.
Mike Gates, UK Vibe
 
Alessi himself weds impeccable technique to cool melodic improvisations, often playing gently high in the trumpet’s range, long-time Alessi associate Ravi Coltrane plays beautifully on the opener ‘Iram Issela’ and complements the leader perfectly, and Andy Milne, Drew Gress and Mark Ferber all relish their solo opportunities as well as forming an impressive quintet.
Ron Simpson, The Jazz Rag
 
Jazz ist immer schon die Kunst des Sich-Erhebens über die Beschwernisse des Alltags gewesen. Diese Ästhetik führt Ralph Alessi auf seinem aktuellen Album ‚Imaginary Friends‘ weiter fort ins Ätherische, von aller Schwerkraft völlig Losgelöste. Das wirkt umso radikaler, weil er seine Improvisationsflüge auf der Trompete unternimmt, einem Instrument, das (bis auf wenige Ausnahmen) meist mit Kraft und Anstrengung in Verbindung gebracht wird. […] Auf ganze eigene Art führt er bei ECM Records die Tradition des großen Kenny Wheeler weiter. Saxofonist Ravi Coltrane, Andy Milne (Piano), Drew Gress (Kontrabass) und Mark Ferber (Schlagzeug) sind Bandkollegen, die in gleichem Geiste zwischen lyrischem Schönklang, wagemutigen Exkursionen und expressiven Ausbrüchen musizieren. Musik von magischem Zauber.
Georg Spindler, Mannheimer Morgen
 
La pastosa tromba die Ralph Alessi, prevalentemente inlegato e in un saliscendi che ricorda Kenny Wheeler (per non dire Coleman Hawkins), apre un album tra I migliori di questi primi mesi dell’anno. Il brano si chiama ‘Iram Issela’, e oltre che nel clima affascina per il modo in cui è costruito […] È un brano che lievita, insomma, e ha in sé ciò che accompagna poi l’intero album, cioè una consistente densitá espressiva e, appunto, il senso dell’ architettura.
(Ralph Alessi’s soft trumpet sound, which reminds one of Kenny Wheeler (if not Coleman Hawkins) with its legato and the gliding through of the instrumental highs and lows, opens one of the best albums of these first months of the year. This first piece is called ‘Iram Issela’ and fascinates atmospherically, as well as by its form […] It is a piece that ‘grows’ while playing and possesses exactly what characterizes the whole album: a consistent expressive density and architecture.)
Giuseppe Piacentino, Musica Jazz
Trumpeter Ralph Alessi’s first two ECM albums as a leader – Baida (2013) and Quiver (2016) – justly earned him high praise. The New York Times lauded the “elegant precision and power” of Baida, while The Guardian extolled Quiver, pointing to the leader’s “flawless technique and ability to draw on jazz tradition while avoiding its clichés.” After those quartet discs, Alessi’s third ECM album, Imaginary Friends, presents him fronting a longtime working quintet in its first recording since 2010. Alessi’s bandmates include a kindred spirit in saxophonist Ravi Coltrane, a studio and stage partner of the trumpeter’s since they were students together at the California Institute of the Arts in the late ’80s. They are joined by pianist Andy Milne and drummer Mark Ferber, both making their ECM debuts, plus bassist Drew Gress, who played on Baida and Quiver. The nine Alessi compositions of Imaginary Friends include an irresistible highlight in “Iram Issela” (the title being his 8-year-old daughter’s name spelled backward). The track’s rich seam of bittersweet melody – and exceptional soloing by Coltrane – sets the scene for an album of quicksilver beauty.
 
Alessi – after recording his first ECM album at New York’s Avatar and his second at Oslo’s Rainbow – convened his quintet for Imaginary Friends in France at La Buissonne, Pernes-les-Fontaines (where the trumpeter had previously worked as part of the ensemble for pianist Florian Weber’s label debut as a leader, Lucent Waters). Alessi and company joined ECM founder Manfred Eicher in the studio after more than a dozen performances across Europe, with the trumpeter’s compositions “developing on tour,” he recalls. “We had hit the music hard on the road and were hot when we got in there with Manfred. We were confident with the material, relaxed but focused – the vibe was great.”
 
Working with Eicher has inevitably influenced Alessi’s manner of music-making, he says: “The sound of the records and the general aesthetic vision has inspired a certain side of me. Manfred encourages you to respect the space in the music, and that approach resonates with me, and pulls the band in, too. We slow down a bit and make the most of the space within the music, resisting the natural urge to fill up every space with notes. It isn’t easy to do – it requires a certain discipline.”
 
Over the past decade and a half, Alessi’s working quintet has often gone by the moniker This Against That, with this version of the lineup making two previous albums together and touring extensively. The trumpeter has a particularly strong relationship with Coltrane, since becoming friends as students. “It has been a wonderful thing witnessing Ravi mature as a musician,” Alessi says. “He has such a beautiful sound, with a distinctive voice on the instrument – not an easy thing on the tenor sax, in particular. He has acquired a new level of depth in recent years and sounds great on this new album, so centered and free in the way he expresses himself on the horn. Ravi plays such a moving solo on ‘Iram Issela’ that it brought tears to my eyes. His patient, unhurried manner of playing has also been inspiring, with his sense of phrasing and rhythmic vocabulary bringing something out of me that I really like. Where we solo together on the album’s title track was an especially great studio moment.”
Alessi played with Milne in saxophonist Steve Coleman’s band in the mid-’90s. “Andy is such a dynamic pianist,” the trumpeter says. “Those days playing very rhythmic music in Steve’s band only scratched the surface of what he could do. He can also create such a meditative feel with his soloing, like in ‘Iram Issela’ and ‘Melee,’ for instance. He has a way of being focused and taking his time with an idea, and that’s something I’m always drawn to in a player. At the end of the record, we included a brief duet with the two of us, just playing through the melody in a rubato fashion. He can be more grooving, too, of course, as in ‘Fun Room.’ Andy also adds a prepared-piano element to the album, subtly expanding the sound of a track like ‘Pittance’.”
Ferber leads off “Fun Room” with a rolling, richly musical drum solo, while a ruminative Gress arco solo helps color “Imaginary Friends.” As a rhythm battery in tandem, “Drew and Mark’s musicianship and command of the music are always rock solid,” Alessi explains, “and their level of listening could hardly be more profound – the radar is always on with those two.”
Born in 1963, Alessi himself has long been renowned as a musician’s musician, a first-call New York trumpeter who can play virtually anything on sight and has excelled as an improviser in groups led by not only Coleman, Coltrane and Weber but also the likes of Uri Caine and Don Byron, along with duetting with Fred Hersch and leading his own groups. Over the past half-decade, Alessi’s prolific composing has ripened, and he has only evolved further as a trumpeter, his gorgeous sound floating expressively above the band or slicing dynamically through it. DownBeat described his playing this way: “Alessi works between the notes, his thoughtful, conversational solos as meditative as a calligrapher’s art, each line free-flowing and declarative but with immaculate shape and beauty.” Praising his abilities as a leader, LondonJazz said: “Alessi’s stock-in-trade is to make the angularities and asymmetries of complex tunes sound natural, to assert their logic, to lead. There is always a sense of direction.”
Reflecting on the making of Imaginary Friends alongside Coltrane, Milne, Gress and Ferber, Alessi concludes: “After all these years of being friends and playing in this band and various others together, it’s great to have arrived at a moment when we could make a record like this for ECM.”
 
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