The simplicity of all the arrangements, without the flugelhorn and drums of their previous quartet, makes all the songs more intimate, their own three joint compositions – all love songs pitched between jazz, folk, and chanson – introducing some necessary modern contrasts to what is predominately a traditional or standard set. Throughout, Luft drifts mellifluously as he underlines the emotional expression of each song and enhances its atmosphere, his tone- and pitch- perfect contributions adding considerable heft to every track. The concluding and ever-so-slow ‘Lonely Woman’ sums up the strengths of this fine set perfectly, the added lyrics by Margo Guryan enhancing Coleman’s fine melody to create a personal song of love and longing beautifully sung by Duni and caressed by Luft. Just perfect.
Simon Adams, Jazz Journal
With each new recording for ECM Elina Duni brings something new to the table. Her repertoire is far reaching and the musical collaborations carefully chosen. Each new project enhances the vocalist’s unique approach to music making, yet with her fellow musicians the results are always greater than the sum of their parts. This has certainly been the case with her partnership with guitarist Rob Luft, and if the two quartet albums ‘Lost Ships’ and ‘A Time To Remember’ seemed to reach to a peak close to perfection this exquisitely intimate duo recording raises the bar once again. This is a fully collaborative project, and if the guitar perfectly accompanies the vocals, then the same applies in reverse. Duni and Luft collaborate on such a level of intimacy that it comes across in the music whether performing original music or a traditional song from Kosovo. […] A beautiful recording that uses electronics, overdubs, lyrics and wordless vocals to create a wonderous setting for these lovely songs, and context in which Elina Duni and Rob Luft are masters of their craft.
Nick Lea, Jazz Views
Das ist eines der feinsinnigsten Duos, die es im aktuellen weltweiten Jazzgeschehen gibt: die 1981 in Albanien geborene Sängerin Elina Duni und der 1993 in London geborene Gitarrist Rob Luft. Eine besonders stilvolle Schönheit des Aufeinander-Reagierens und Miteinander-Verschmelzens kennzeichnet ihr Zusammenspiel. Organischer geht’s nicht – und auf leise Art ausdrucksstärker auch kaum. […] Elina Duni singt in all den unterschiedlichen Genres mit traumhafter Klarheit und berückend feiner Phrasierung, und Rob Luft schafft dazu ein fast orchestrales Spektrum an zarten Tönen, die er mit E-Gitarre und Effektgeräten sowie in Ausnahmefällen auch mit akustischer Gitarre erzeugt. Ein Highlight ist eine frühe Ballade des 2015 mit nur 59 Jahren verstorbenen italienischen Songpoeten Piano Daniele: ‘Cammina, cammina’, ein bewegendes Lied über Trauer und Sehnsucht, das in neapolitanischer Sprache von einem alten Mann erzählt, der des Nachts in Gedanken an seine verstorbene Frau einsam beim Hafen umhergeht. Und eine Besonderheit im Repertoire ist eine mit Text versehene Fassung von ‘Lonely Woman’, einem berühmten Stück des Free-Jazz-Saxophonisten Ornette Coleman. Mit diesem Spektrum und mit der tiefgründigen Feinheit der Interpretationen ist das eines der bisher herausragenden Alben des Jahres.
Roland Spiegel, ARD Jazz Spotlight
Ihr erstes Duoalbum ‘Reaching for The Moon’ führt Dunis weltoffene Reise weiter: Jazzstandards, Volkslieder vom Balkan, Filmmusik und eigene Stücke verweben sich zu einem poetisch-intimen Ganzen.
Annina Salis, Kulturtipp
Wer den bisherigen Output der albanisch-schweizerischen Vokalistin Elina Duni kennt, der weiß, dass sie über genügend Charisma, Einfallsreichtum und gesangliche Qualitäten verfügt, um solch vordergründig disparat wirkendes Material ganz zu ihrem eigenen zu machen. Noch dazu steht ihr mit dem englischen Gitarristen Rob Luft ein ebenso kreativer wie einfühlsam agierender musikalischer Partner zur Seite, den sie von zahlreichen Duo-, aber auch Quartett-Performances (gemeinsam mit Flügelhornist Matthieu Michel und Pianist/Drummer Fred Thomas) her bestens kennt – man erinnere sich an die grandiosen ECM-Alben ‘Lost Ships’ (2020) und ‘A Time To Remember’ (2023). […] In all diesen Fremdkompositionen wird Elina Dunis stilistische Vielseitigkeit deutlich, ihre Sangeskunst speist sich aus Jazz, Chanson, Folk, Singer-Songwriting und ethnischen Einflüssen. In diesem Spannungsfeld bewegen sich auch die Eigenkompositionen des Duos: ‘Foolish Flame’ würde sich auch im Œuvre Joni Mitchells nicht schlecht machen und wird von Luft auf der akustischen Gitarre gespielt, ‘Magnolia’ klingt nicht nur der Sprache wegen nach französischem Chanson, und ‘Your Arms’ ist wie die beiden anderen Eigenkompositionen ein außergewöhnliches Liebeslied, das Rob Luft – wie auf dem Album mehrfach praktiziert – mit dezent-wirkungsvoller Elektronik veredelt. Exzellentes Songmaterial unterschiedlichster Provenienz also, von zwei einzigartigen Individualisten interpretiert, die ihre musikalische Kreativität und Ausdruckskraft dank jener ganz besonderen Chemie, die zwischen ihnen herrscht, zu potenzieren verstehen. Ein Glücksfall!
Peter Füssl, Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft
Die elf Songs auf ‘Reaching For The Moon’ spiegeln alles wieder, was in ihren Möglichkeiten steht. Duni vermag in neun Sprachen zu singen. Auf der CD hören wir sie auf Englisch, Französisch und Albanisch. Die Lieder entnimmt sie gerne dem Folk ihrer Heimat, Luft verbindet ihn sehr sensibel mit jazzigen Gitarrenkünsten. […] Übliche Balkansounds gibt’s nicht. Die Songs sind ruhig, beseelt, poetisch und gehen einem zu Herzen, wenn Elina z.B. über einen streunenden alten Mann im Hafen oder eine einsame Frau singt. Ein Album mit reinen Gefühlen und einem genialen Rob Luft.
Ernst Weiss, Concerto
La voix d’Elina Duni pourrait presque se confondre avec la sonorité d’un instrument à vent tandis que sa façon d’ornementer les mélodies et de prononcer les mots leur confère tout leur sens et leur puissance narrative. Cet album est aussi l’ocassion de découvrir un grand styliste de la guitare, qui s’illustre comme à son habitude comme un superbe metteur en son, dont la palette d’effets atmosphérique complète à merveille une technique renversante qu’il sait faire totalement disparaître derrière les chansons. […] Nul doute qu’avec une telle complicité, les étoiles seront bientôt à leur portée.
Yazid Kouloughli, Jazz Magazine
Casting a typically wide stylistic net and focusing on just the core duo rather than the quartet setting, Elina Duni’s third recording with guitarist Rob Luft elicits supremely subtle performances from the two protagonists. Immortalised on ‘Ella Fitzgerald Sings the Irving Berlin Songbook’, the opening title track is one of the most ethereally beautiful standard interpretations I’ve ever heard, one which distills the songs yearning quality into something transcendent. […] The first of three Duni/Luft originals, ‘Foolish Flame’ is a Joni-esque delight, with Luft’s 12-string guitar providing additional textural weight. […] The lovely coda appended to Ornette Coleman’s ‘Lonely Woman’ presents yet another example of the duo’s utterly seductive music-making. Recorded at Studios La Buissonne in the South of France, the album’s sonic quality is outstanding.
Peter Quinn, Jazzwise (‘Editor’s Choice’)
Dunis zugleich zarter und expressiver Gesang hat hier all den nötigen Raum und wird von Lufts warmem Gitarrenspiel zugleich in schlüssiger Weise gerahmt. Mit vielseitiger Technik, raffiniertem Einsatz des Volumenpedals und einigen Overdubs bringt er Abwechslung in das berührende Album und setzt mit zwei, drei Soli Akzente. Wie immer bei Duni ist Interpretation ein zu schwaches Wort für den Umgang mit dem Material. In einer tiefgreifenden Aneignung werden Kompositionen aus der Jazztradition, der Klassik oder der kosovarischen Volksmusik konsequent in einen eigenständigen musikalischen Kosmos integriert und mit Originalkompositionen ergänzt.
Florian Bissig, Jazz’n’More
Together they explore songs from many different countries and cultures, and it’s great to find that the CD booklet includes translations of the lyrics. Luft is a master of his instrument and also of the electronics he uses, and there are many magical moments when he duets with the singer rather than just accompanying. Above all, he makes electric guitar sounds that are beautiful and human, while Duni seems to be able to deliver and engage emotions whatever the language.
Andrew Everard, Hi Fi News
Eingerahmt von Irving Berlins Titelsong und dem finalen, ungemein sensibel intonierten ‘Lonely Woman’ von Ornette Coleman schwebt ihre delikate Stimme über meist sphärischen, nur sparsam akzentuierten Gitarrengrundierungen durch zarte Klanggespinste aus aller Welt – vielsprachig kredenzt mit feinem Gespür für die melodische Schönheit unterschiedlicher Traditionen, wofür ihr auf Farsi gesungenes ‘Leili Lullaby’ der persischen Sängerin Mahsa Vadat nur ein stupendes Beispiel ist. Ob der atmosphärisch luftigen (no pun intended), gleichwohl intensven Dialoge von Elina Duni und Rob Luft ist man schwer bewegt – ein traumhaft schönes Album für stille Stunden.
Sven Thielmann, Fono Forum