Uma Elmo

Jakob Bro, Arve Henriksen, Jorge Rossy

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With Uma Elmo, his fifth album as a leader for ECM, Danish guitarist Jakob Bro presents a new trio featuring Norwegian trumpeter Arve Henriksen and Spanish drummer Jorge Rossy. Astonishingly, given the trio’s musical synergy, the first time these three musicians ever performed together was for the album’s sessions at the Swiss Radio studio in Lugano, with ECM founder Manfred Eicher producing. Uma Elmo reaffirms the observation about Bro’s work by London Jazz News that “there is no hurry to this music, but there is great depth.” Among the album’s highlights is opener “Reconstructing a Dream,” a darkly lyrical reverie. “To Stanko” is Bro’s hushed tribute to the late, great Polish trumpeter Tomasz Stanko, who featured the guitarist in his quintet for the ECM album Dark Eyes. Another homage to a late elder is “Music for Black Pigeons,” which was given its evocative title by saxophone sage Lee Konitz. Listeners will recognize Henriksen’s whispering, poetic sound from his 2008 ECM album Cartography, as well as his collaborations for the label with Trio Mediaeval and Tigran Hamasyan. Rossy is well known to jazz fans on both sides of the Atlantic, particularly for his decade-plus tenure in Brad Mehldau’s career-making first trio. As for the leader, DownBeat aptly noted in its review of his previous ECM album, Bay of Rainbows, that Bro’s guitar is luminous… his music both hypnotic and dramatic.”
Mit Uma Elmo, seinem fünften Album als Leader für ECM, präsentiert der dänische Gitarrist Jakob Bro ein neues Trio mit dem norwegischen Trompeter Arve Henriksen und dem spanischen Schlagzeuger Jorge Rossy. Angesichts der musikalischen Synergie des Trios ist es erstaunlich, dass diese drei Musiker hier zum ersten Mal aufeinandertrafen, bei den Aufnahmesessions für das Album im Studio des Schweizer Radios in Lugano. Uma Elmo bestätigt die Beobachtung des Fono Forums über Bros Schaffen, das einem „behutsamen Öffnen der Klangräume“ gleiche, „ausgeleuchtet von Interaktionen". Zu den Höhepunkten des Albums gehört der Opener "Reconstructing a Dream", eine dunkle, lyrische Träumerei. "To Stanko" ist Bros leise Hommage an den verstorbenen polnischen Trompeter Tomasz Stanko, der den Gitarristen für sein Quintett auf dem ECM-Album Dark Eyes einlud. Eine weitere Hommage ist "Music for Black Pigeons", das seinen suggestiven Titel von dem Saxophonisten Lee Konitz erhielt, mit dem Bro eng zusammenarbeitete. Henriksens flüsternden, poetischen Sound werden die Hörer von seinem 2008er ECM-Album Cartography wiedererkennen, ebenso von seiner Zusammenarbeit mit dem Trio Mediaeval und Tigran Hamasyan für das Label. Rossy ist Jazzfans auf beiden Seiten des Atlantiks bekannt, vor allem durch seine mehr als zehnjährige Mitgliedschaft in Brad Mehldaus erstem Trio. Was den Leader betrifft, so bemerkte DownBeat in seiner Rezension seines letzten ECM-Albums Bay of Rainbows treffend, dass "Bro’s Gitarre voller Leuchtkraft ist.. seine Musik sowohl hypnotisch als auch dramatisch."
Featured Artists Recorded

August-September 2020, Auditorio Stelio Molo RSI, Lugano

Original Release Date

12.02.2021

  • 1Reconstructing A Dream
    (Jakob Bro)
    09:17
  • 2To Stanko
    (Jakob Bro)
    04:33
  • 3Beautiful Day
    (Jakob Bro)
    05:03
  • 4Morning Song
    (Jakob Bro)
    06:55
  • 5Housework
    (Jakob Bro)
    11:05
  • 6Music For Black Pigeons
    (Jakob Bro)
    07:54
  • 7Sound Flower
    (Jakob Bro)
    05:55
  • 8Slaraffenland
    (Jakob Bro)
    03:52
  • 9Morning Song (var.)
    (Jakob Bro)
    07:07
Wenn der dänische Gitarrist Jakob Bro sich vor verstorbenen Vorbildern wie Tomasz Stanko oder Lee Konitz verneigt, dann muss er dafür keine Grenzen mehr überschreiten, sondern kann deren Wirkungen in Form melodischer Details in der Linienführung oder atmosphärischer Andeutungen würdigen und in die eigene Musik übernehmen. Überhaupt muss ein Album wie ‘Uma Elmo’ keine Positionsbestimmung in einer auf Innovation beharrenden Jazzwelt mehr sein, sondern gönnt sich den Luxus zu schwelgen. Dazu gehört es, sorglos mit der Technik umgehen zu können. Studio und Equipment des Auditiorio Stelio Molo RSI in Lugano gehören zum Feinsten, was die europäische Aufnahmetechnik zu bieten hat, und bei Produzent Manfred Eicher kann man sich sicher sein, dass keine akustische oder gestalterische Faiblesse ihren Weg auf ein Album findet. Darüberhinaus ist das Trio eine Gemeinschaft der Empathiker, die auf jede Schwankung der musikalischen Energie reagieren können. Der norwegische Trompeter Arve Henriksen hat sein Instrument durch Atem- und Denktechniken von alten Zwängen befreit und gibt ihm auf melodischer Basis ein ungewöhnliches Stimmspektrum. Jorge Rossy, der an anderer Stelle auch als Pianist oder ebenfalls Trompeter gearbeitet hat, umfängt als im Kern musikalischer Schlagzeuger die Ideen mit weiten Räumen. In der Kombination ergibt das in Songform gebündelte melodische Textur, die kammerjazzige Improvisation als Spiel mit der Ausdehnung von Klang versteht, durchaus im Sinne alter Vorbilder wie Stanko, wenn auch in einer anderen Welt.
Ralf Dombrowski, Stereoplay (‘Jazz CD of the Month’)
 
Mit dem norwegischen Trompeter Arve Henriksen und dem spanischen Trommler Jorge Rossy entwirft er großformatige Bilder, mystische Klanglandschaften, in denen sich der Horizont – die Grenze zwischen Himmel und Erde – fortwährend aufzulösen scheint. […] die Trompete von Arve Hendriksen spricht einen immer wieder wie eine menschliche Stimme direkt an und die Musik ist so farbenreich und nuanciert, dass man freudig und überrascht aufhorcht.
Jan Tengeler, Deutschlandfunk Kultur
 
This album, composed by Danish guitarist Jakob Bro, is an antithesis to fidget culture. It resets listening, and exhumes a quiet concentration that’s so often neglected. With Norwegian trumpeter Arve Henriksen and Spaniard Jorge Rossy on drums, it is a trio of notable skill revealed not only by the press note that this recording was their first ever meeting, but how they sink into what this album is; without any need to show it. ‘Uma Elmo’ (the middle names of Bro’s two young children), may read as an ethereal work but is fiercely committed to every single note and space – and what it leaves to the imagination.
Debra Richards, Jazzwise
 
Jakob Bro isn’t like most jazz guitarists. The Danish former Paul Motian sideperson is less concerned with hot licks or eye-popping solos than in creating an atmosphere, using his impressive technique to craft webs of melody that showcase his bandmates as much as himself. For ‘Uma Elmo’, his fifth album for ECM and twelfth as a leader, Bro dives deep into the hazy side of his personality, emphasizing his compositional skills over his musicianship and stretching his characteristic aesthetic to near-breaking point. […]The blend of Bro’s compositions with improvised arrangements reaches a zenith on the eleven-minute ‘Housework,’ on which Bro’s effects-laden, looped guitar lines set a stage for Henriksen and Rossy to explore the dynamics of the freedom the leader gives them. Named for his children, ‘Uma Elmo’ gives Bro new vistas to probe, expanding and refreshing his exploratory musical outlook.   
Michael Toland, Big Takeover
 
Jakob Bros Talent besteht in der Kunst der Verlangsamung. Seine Stücke bewegen sich wie alte, majestätische Tiere in Zeitlupe durch den Raum, so dass wir sie genau betrachten und studieren können. Ihre Wirkung entfalten sie dabei eher in die Tiefe als in die Länge. Und so geht von ihnen eine seltene Faszination aus […] : Auf dem neuen Album spielt Bro erstmals mit dem Trompeter Arne Henriksen sowie mit dem Schlagzeuger Jorge Rossy. Die drei hatten zuvor nie zusammengespielt, was beim Hören dieser Platte kaum zu glauben ist. In ihnen findet Bro zwei perfekte Partner für seine Vision. Denn sowohl Henriksen als auch Rossy spielen immer im Dienste der Kompositionen, die bei Bro bekanntermaßen eher Reflektionen sind, eher Gemütszustände denn Zielvereinbarung. […] Das Zusammenspiel lebt von der gegenseitigen Begeisterung der Musiker füreinander sowie einer gemeinsamen Suche nach der Identität. Henriksen übernimmt meist die melodiöse Führung, steuert den Hörer durch diverse Gefühlslandschaften. Rossy, der in der Vergangenheit bereits unter anderem die Musik von Brad Mehldau veredelte, spielt dazu mitunter erstaunlich reduzierte Akzente auf dem Schlagzeug, was der Musik viel Freiraum lässt. Bros Rolle besteht darin, diesen Raum mit atmosphärischen Klängen zu füllen und zu fluten. Dabei setzt er erneut geloopte Sounds ein, die dieser Musik etwas Außerweltliches geben. So hat sich mit der Besetzung und der thematischen Neuorientierung auch – und das ist Neuerung Nummer 3 – das musikalische Ausdrucksspektrum seiner Musik erweitert. Die Musik auf ‘Uma Elmo’ wabert, grollt, mäandert, groovt, swingt und atmet. Jakob Bro hat den nächsten Schritt getan. ‘Uma Elmo’ ist ein großer Wurf.
Sebastian Meißner, Sounds and Books
 
The pieces on this album are tone poems, more abstract than Bro’s usual creations. Each one floats in its own pool of texture, subtle in effect and gradual in momentum, but employing a surprisingly wide dynamic and emotional range. Exquisite but never effete, they invite the musicians to explore their individual instrumental vocabularies as part of a collective creation. Solos are not the point here. But all of them play at the top of their form: Bro making fascinating use of loops, Henriksen producing his most lyrical flights, and Rossy proving himself to be a master colourist in this largely tempo-free music. Highly recommended, then.
Richard Williams, The Blue Moment
 
A la tête d’un trio atypique et fusionnel, le guitariste danois a fait de son cinqième album    un chef-d’œuvre d’ambiances, d’orchestration et d’interaction hors du temps. […] Il semble autant au centre qu’en retrait de ce disque, poignant autour d’Arve Henriksen et Jorge Rossy des estampes aux forms fluiedes mais cohérentes , et comme    un chef d’orchestre, module de sa guitar et de ses effets la physionomie des morceaux, del’intime au vertigineux. […] Si la beauté de ces morceaux n’était pas si troublante, on se laisserait presque distraire par l’inventivité foissonnante des membres du trio dans les modes de jeux pour fire surgir toutes sortes d’images sonores: quelque voix mystique ou chant d’oiseau pour Arve Henriksen, un kaléidoscope de textures et de mélodies cristallines pour Jakob Bro, tandis que Jorge Rossy égrène çà et là ses rythmes comme des poignées de sable coloré.
Yazid Kouloughli, Jazz Magazine
 
Das ist an zarter, nachdenklicher, unterschwellig verunsichernder Schönheit kaum zu toppen: Bro (mit E-Gitarre) und Jorge Rossy (Drums) grundieren flirrend und oft sehr leise, darüber singt dann der Trompeter Arve Henriksen – der eigentliche Star dieser Aufahme – seine intimen Lieder.
Wolf Ebersberger, Nürnberger Nachrichten
 
Creating meditative and ambient soundscapes in tribute to musical inspirations, the team of guitarist Jakob Bro, trumpeter Arve Henriksen and drummer Jorge Rossy create a ‘Blue in Green’ collection of dreamlike songs. […] A tribute to Tomasz Stanko has Henriksen in a cirrus mood over rumbling drums and reflective strings on ‘To Stanko’ while a tip of the hat to the recently departed Lee Konitz has Rossy trudging to somber guitar and drums on the eulogy ‘Music For Black Pigeons’. These three weave a rich tapestry of dark hues that draw you into the inner fibers of the whole work.
George W. Harris, Jazz Weekly
 
Verblüffend, dass Gitarrist Jakob Bro, Trompeter Arve Henriksen und Drummer Jorge Rossy sich vor den Aufnahmen für ‘Uma Elmo’ noch nie begegnet waren. Angesichts ihrer schwebenden Klanggespinste man man es kaum glauben. Denn die atmen eine faszinierend intensive, dabei entspannt fließende Vertrautheit […] Obschon von Bro sämtliche Stücke stammen, bleibt seine zarte Saitenkunst mit delikaten, nur selten angerockten Akzentuierungen zumeist im Halbschatten der sanft und ungemein variable aufleuchtenden Trompete von Arve Henriksen    […] Die traumhaft offenen Strukturen der beiden Melodiker koloriert Jorge Rossy fern konventioneller Agogik hinreißend sensibel, wofür das hymnisch-intensive ‘To Stanko’ nur ein luzides Beispiel ist.
Sven Thielmann, Fono Forum
 
Danish guitarist Jakob Bro’s new recording is quintessential ECM: a small group of intensely talented individuals making rarefied music in the moment, captured by superb production values. […] Apart from having written the raw material, it’s not obvious that Bro’ s the leader. Norwegian Henriksen takes the melodic line throughout the programme while Bro brings the harmonic gravity; drummer Rossy is a constant, time shifting presence. […] All three players were influenced by the late Paul Motian, the drummer with whom Bro honed his luminous technique. Their time is fluid and yet what they play is strongly connected; it’s abstract music that’s also deeply profound.
Garry Booth, BBC Music Magazine (Five out of five stars)
 
As a guitarist Bro is distinguished more by his subtle presence and warmth than any particular stylistic signature, he shapes the space and sound through delicate and rounded tones or soft chords. Henriksen goes for long, held notes which are equally subtle (we mentioned Jon Hassell as a reference point many years ago but here he has very much his own autograph) and drummer Rossy leaves considerable space between his emphatic interpolations or soft washes with brushes. […] Sedate, thoughtful, unhurried and often spare improvisations which come off like pastel miniatures of quiet reveries.
Graham Reid, Elsewhere
 
Les neuf compostions de Bro sont très belles et ells sont magnifies par une guitarist qui distille des sonorités étirées, profondes, légères, par une trompette fragile et envoûtante et par des percussions subtiles, furtives et colorées.
Jean-Claude Vantroyen, Le Soir
 
There is something special that happens when Jakob Bro adds another frontline instrument to his line up. The trumpet and flugelhorn of Palle Mikkelborg introduced a fresh aspect to Bro’s music under his own name for ECM, and he has done so again with this new recording featuring Arve Henrikson. For ‘Uma Elmo’, the guitarist has also dispensed with double bass, and instead focussed on the tonal and sonic palette that can be explored between brass, skins and strings along with the electronic enhancement of pedals, while still maintaining that balance and sense of freedom that a trio seems to bring with it. In doing so, Bro seems to have both opened up the music and also found a way to focus the music with a quiet intensity that means that the music is very much in the moment. This centres the music, and if at first the listener is inclined to drift in and out of the music, after a while you will quickly find that you are more in than out as the trio draw you into their shapeshifting sound world. […] There are many delights throughout, and a few surprises too. Henriksen’s delicate trumpet and piccolo trumpet playing is give full rein, from the pure sound of the Japanese shakuhachi flute to sounds of a bass clarinet heard on ‘Housework’ the trumpeter conjures a variety of colours and textures from his instruments. […] Integral to the music, however, is the often subtle but ever present of Jorge Rossy at the drums. His quiet shading brings a depth to the music even if he does not overtly revert to a rhythmic role at any point in proceedings. […] Bro’s music has not always been the easiest to embrace and inhabit, but with ‘Uma Elmo’ he has perhaps found the perfect blend of composition and improvisation, and the musical companions to take his concept to the next level.
Nick Lea, Jazz Views
 
Reconstructing a dream: a tantalizing prospect, filled with frustration. In the first raw moments after awakening, how to grasp that rapidly receding phantasm? Later, how to recall the urgency, conveyed through suddenly looming incidents and images, colors and emotions taking awkward but seemingly inevitable shape? ‘Reconstructing a Dream’ is the oneiric opening track on guitarist Jakob Bro’s recent release, ‘Uma Elmo’,    and it is up to the challenge of its title. Recorded with drummer Jorge Rossy and winds player Arve Henriksen, the music has the spacious, specifically ethereal sound associated with the venerable ECM label (one thinks of the album Crystal Silence by Gary Burton and the recently passed Chick Corea as an exemplar of the ECM style). The ensemble explores the pianissimo end of the sonic spectrum, Bro plays the guitar in a mesmerizing and gentle way, totally distinct from the loudest-and-fastest-in-the-room effect that many strive for.
Scott Gutterman, Brooklyn Rail
 
Henriksen’s melancholic, whispering tones are the perfect match for Bro’s meandering soundscapes, with Rossy adding the textures and flourishes required to complete this stand-out trio. […] There is an uncomplicated, undemanding quality to Bro’s music that although quietly introspective, also offers a unique clarity of vision and purpose. Contemplative and meditative, he successfully captures a spirit of subtle adventure within his music, and paired with trumpeter Henriksen, the music takes on an even more ethereal nature, with the two Scandinavian musicians working effortlessly and beautifully together. […] this album representing one of Jakob Bro’s musical highlights with the ECM label thus far.
Mike Gates, UK Vibe
 
For the new album, Bro put together a new, pan-European trio: Spanish longtime Brad Mehldau and Chris Cheek drummer Jorge Rossy and Norwegian trumpet player Arve Henriksen. From the opening moments you know this is an ECM record: that solemnity, the silence used as an instrument and the faultless production with each instrument easily isolated from another, captured with a shimmering echo. Henriksen’s trumpet is remindful of bit of another Norwegian ECM trumpeter Mathias Eick but no one can make that brass instrument resemble a Japanese flute like he can. […] Rossy was tabbed for this record for a reason, and it’s his rare ability to make his drums effectively ‘sing,’ giving this trio a third melodicist much like Bro’s old band leader Paul Motian. You hear it at the outset of ‘Music For Black Pigeons,’ where even no actual notes are played until Bro and Henriksen enter a little later, Rossy is already strongly suggesting what they’ll play ahead of time. There’s nothing loud or audacious on Jakob Bro’s ‘Uma Elmo’ because it doesn’t have to in order to leave an impact. Through subtlety comes sublimity.
S. Victor Aaron, Something Else Reviews
 
Das neue Trio des dänischen Gitarristen Jakob Bro ist eine Band, der eine Art alchemistische Magie gelingt. Im Spätsommer des Corona-Jahrs 2020 traf Bro den norwegischen Trompeter Arve Henriksen und den spanischen Schlagzeuger Jorge Rossy im Auditorium des Radios in Lugano zum allerersten Mal    -    und es stellte sich auf Anhieb eine bis in Mikroreflexe funktionierende Gruppentelepathie ein, wie wir sie sonst in der improvisierten Musik nur von langjährigen Ensembles kennen. Die drei nehmen sich so weit zurück, dass sie sich und ihre Musik fast zum Verschwinden bringen. […] Eine Musik wie ihr eigenes Echo, sozusagen. […] Die neun Kompositionen von Jakob Bro, teils neu, teils älter wie der Titel ‘Reconstructing a Dream’ (geschrieben in seiner Zeit mit Paul Motian), reihen sich zu einem eindringlich melodiös-melancholischen ‘tenebroso’ jenseits von Dur und Moll. Die Melodieführung liegt meist bei der Trompete von Henriksen, in der Dynamik differenziert zwischen Flüstern, humanem Parlando und gelegentlich spitzen Schreien; die Gitarre sorgt für die suggestiven Hallräume und mischt sich eher selten mit traditionellen Pizzicati ein. Drummer Rossy ist ein sehr konzentrierter, sparsamer Statthalter Paul Motians (oder ein Schlagzeugbruder von Bros früherem Partner Jon Christensen), ein kreativer, inspirierender perkussiver Raumkünstler. […] Sehr bewegend.       
Peter Rüedi, Weltwoche
 
Le plaisir de l’attente, le goût du moment, une question pouvant apparaître en réponse à une précédente question: le déroulé musical s’ apparente presque à une fresque méditative: Les musiciens jouent avec l’espace, les nuances, les mélismes, le free jazz ou les improvisations musclees. […] La gestion de l’image sonore est donc vraiment particulière, en parfait coherence avec la musique elle-même.
Laurent Thorin, Vumètre
 
Im zur ECM-Kultstätte gereiften, holzgetäfelten Auditorium des Schweizer Rundfunks in Lugano nahmen sie ein ganz leises, mit wenigen Ausbrüchen dafür umso dynamischeres Album auf, das Bro nach seinen Kindern Uma und Elmo benannte. Henriksen brilliert mit seinem elegischen Ton, der in ‘Housework’ auch mal wie eine Bassklarinette klingt. Bestimmt kein klassischer Jazz, aber große Musik.
Lothar Brandt, Audio
 
Die Kompositionen des Albums ‘Uma Elmo’ sind filigrane und überraschende Gebilde. Der Song ‘To Stanko’ ist ein Requiem für den 2018 verstorbenen polnischen Trompeter Tomasz Stanko. Jakob Bro hat lange mit ihm gearbeitet, war mit ihm befreundet und nennt ihn unter seinen wichtigsten Einflüssen. ‘Mit einem Ton konnte er eine Geschichte erzählen’, sagt er. Arve Henriksen kann und tu das auch, aber sein verhangener, lyrischer und immer in kleinen Nebenbemerkungen klanglich verfremdeter Ton klingt auch hier nie, als wolle er einfach ein guter Trompeter sein oder gar Stanko nachahmen. […] die Subtilität und die nie aufgegebene dynamische Zurückhaltung machen jede Klang-Collage zu einer intensiven, mit dreidimensionalem Raumgefühl gestalteten Konzentrationsmusik.
Hans-Jügen Linke, Jazzthetik
 
Hier erklingt ganz im Sinne des Label-Namens zeitgenössische Kammermusik. Und die ist wahrhaft international. Da wäre der dänische Gitarrist Jakob Bro, der mit dem norwegischen Trompeter Arve Henriksen und dem spanischen Drummer Jorge Rossy in einem Schweizer Studio mit dem italienischen Tontechniker Stefano Amerio unter dem deutschen Produzenten Manfred Eicher das außergewöhnliche Album ‘Uma Elmo’ einspielte. Bro überlässt seinem Trompeter oft die Führung in den ausnahmslos von ihm geschriebenen Stücken. Henriksen verfügt über eine riesige Bandbreite, in ‘Housework’ hört sich sein Instrument an wie eine Bassklarinette.Bros Gitarre legt dazu die Klangflächen, von Rossys hochsensiblem Spiel fein akzentuiert.
Lothar Brandt, Mint
 
Falsch liegt, wer sich beim ersten Hören dieses meditativen Albums allein auf die Bravourleistung des Trompeters Arve Henriksen fokussiert. Zugegeben: Man ist sehr schnell zu so etwas verführt angesichts der einzigartigen Präsenz von Henriksens Trompetenspiel. Denn all das gibt es kein zweites Mal: Diese exotischen Phrasierungen, dieses singende, manchmal fast flötenartige Klangideal, überhaupt dieses Spektrum an Modulationen und Mikrointervallen – es gibt schon viele Konstellationen und Alben, die dies dokumentieren. Das Album ‘Uma Elmo’ unter Federführung von Jakob Bro ist eine neue, reiche Konstellation. Henriksen soll hier sogar teilweise den Trompetenklang durch Verwendung eines Saxofonmundstückes manipulieren. In erster Linie steckt Jakob Bro als Gitarrist und vor allem auch als Komponist der Stücke die Entfaltungsräume ab und schickt damit den Trompeter Arve Henriksen auf große spielerische Fantasiereise. Und so frei und assoziativ sich hier maximale Klangfantasie entfaltet, so stringent sorgt doch die Substanz der Stücke für einen erzählenden Fluss. Jakob Bro füllt mit seinem elektrischen Gitarrenspiel Räume aus, forscht nach Zwischenwelten. Oft funkelt und schillert es aus der Ferne heraus. Der daraus entstehende Hörfilm braucht gar nicht so viel Handlung, geschweige denn Dialoge, wo Atmosphäre und Bilder alles sind. […] Auf jeden Fall ist ‘Uma Elmo’ von Jakob Bro, Arve Henriksen und Jorge Rossy eine ideale Musik für die Nacht – die dazu beiträgt, am Ende eines zu vollen Tages wieder empfindsam zu werden!
Stefan Pieper, NRW Jazz Net
 
Jakob Bro’s evolution from sideman to solo artist with vision continues apace on ‘Uma Elmo’, the Danish guitarist’s fifth album on ECM. For this luminous set, recorded in Lugano, Switzerland, Bro works with a unique and simpatico trio – a bass-less unit with noted Norwegian trumpeter Arve Henriksen and Spanish drummer Jorge Rossy. As might be expected of such a mix of talent and artistry, the sum effect is abundant with airy and liquid grace, as if evoking the title of the opener, ‘Reconstructing A Dream’.     
Josef Woodard, Downbeat
 
In the 50 years of producing music for his ECM label, Manfred Eicher has established a rubric that almost no one thought to create before him. It is characterized by a minimalist aesthetic, with sonic works delivered in almost pristine digital sound. There is almost always superb, impressionistic cover photography, rarely any liner notes (except for the odd Egberto Gismonti album). Booklets often feature graphics and an oblique, poetic line or two that seem illuminated by a translucent and shy ray of the sun. This is exactly the feel of ‘Uma Elmo’ by Jakob Bro, Arve Henriksen and Jorge Rossy. […] The music has a profound and meditative quality; songs bloom into a series of exquisite miniatures. Bro’s single-note lines are spacey; they shimmer and gleam, occasionally warmed in the blue flame of Henriksen’s horns. Meanwhile Rossy bounces brushes and sticks in rhythmic flurries and glancing blows across the skins of his drums. […] Purity of sound and an enduring love of artistic expression are all over the music of this album.
Raul da Gama, The Whole Note
 
Jakob Bro, Gitarrist aus Kopenhagen, arbeitet mit großer Aufmerksamkeit und Hingabe und mit weiträumiger Fantasie an Klang-Konzepten. Das Trio, mit dem er ‘Uma Elmo’ eingespielt hat, ist mit Trompete (Arve Henriksen), Schlagzeug (Jorge Rossy) und ihm selbst an der Gitare nicht wie ein landläufiges Jazz-Trio konzipiert […] Der Parameter der Melodik erscheint zunächst fast wie von Arve Henriksen monopolisiert. Wer den norwegischen Trompeter kennt – und natürlich kannte Bro den Musiker und Klangstrategen Henriksen schon lange und gründlich -, weiß, dass seine Artikulationsweisen meist weit entfernt von dem liegen, was von einem Jazz-Trompeter gemeinhin erwartet wird. Mit speziellen Spieltechniken hat er aus dem Messingrohr ein universales Blasinstrument gemacht, dem man oft nicht einmal mehr das Metall anhört. Bro lässt Arve Henriksen neidlos in der Melodie-Frontlinie agieren und ist mit tupfend leisen, klangintensiven Saiten-Elementen erstaunlich präsent. […] Jorge Rossy am Schlagzeug ist ein sensibler Könner in der Bearbeitung solch luftiger Strukturen. […] überrascht registriert man, wie intensiv diese Musik war und wie hochkonzentriert man ihr gelauscht hat.   
Hans-Jürgen Linke, Franfurter Rundschau
 
Das Album ist atmosphärisch sehr dicht, Melodien schälen sich langsam aus Soundscapes, oft folgen Gitarre und Drums der Trompete oder Jakob Bro übernimmt die Führung […] ‘To Stanko’ ist natürlich dem polnischen Trompeter gewidmet, der sicher zu Henriksens Einflüssen gehört: Der lyrisch elegische Ton mit großen Intervallsprüngen erinnert lebhaft an den 2018 Verstorbenen.
Angela Ballhorn, Jazz’n’More
 
Im zur ECM-Kultstätte gereiften, holzgetäfelten Auditorium des Schweizer Rundfunks in Lugano nahmen sie ein ganz leises, mit wenigen Ausbrüchen dafür umso dynamischeres Album auf, das Bro nach seinen Kindern Uma und Elmo benannte. Henriksen brilliert mit seinem elegischen Ton, der in ‘Housework’ auch mal wie eine Bassklarinette klingt. Bestimmt kein klassischer Jazz, aber große Musik.
Lothar Brandt, Audio
 
Die Kompositionen des Albums ‘Uma Elmo’ sind filigrane und überraschende Gebilde. Der Song ‘To Stanko’ ist ein Requiem für den 2018 verstorbenen polnischen Trompeter Tomasz Stanko. Jakob Bro hat lange mit ihm gearbeitet, war mit ihm befreundet und nennt ihn unter seinen wichtigsten Einflüssen. ‘Mit einem Ton konnte er eine Geschichte erzählen’, sagt er. Arve Henriksen kann und tu das auch, aber sein verhangener, lyrischer und immer in kleinen Nebenbemerkungen klanglich verfremdeter Ton klingt auch hier nie, als wolle er einfach ein guter Trompeter sein oder gar Stanko nachahmen. […] die Subtilität und die nie aufgegebene dynamische Zurückhaltung machen jede Klang-Collage zu einer intensiven, mit dreidimensionalem Raumgefühl gestalteten Konzentrationsmusik.  
Hans-Jügen Linke, Jazzthetik
 
Guitarist Jakob Bro is joined by trumpeter Arve Henriksen and drummer Jorge Rossy on this gentle and compelling album. […] Henriksen blows so softly at times that it’s like the trumpet is playing itself, and Rossy’s drumming can be just as gentle, as though someone accidentally dropped something on an idle kit sitting in the corner of the studio. But the more you listen to a piece like ‘To Stanko,’ dedicated to the late Polish trumpeter Tomasz Stanko, the more it comes into focus and the deliberate nature of its construction is revealed. In fact, it’s a brilliant piece of minimalism, Rossy’s beat gradually climbing from atmospheric taps to something almost martial, as Henriksen sings through the horn as to a child. Bro never takes the lead; he’s the foundation of the piece, maintaining the melody as the others come in and out.
Phil Freeman, Stereogum
 
Uma Elmo consists of nine pieces, old and new, that explore new avenues and create impressive atmospheres with quietly involving sounds and textures. Bro opts for the trumpet-guitar-drums format here, recording for the first time with the Norwegian trumpeter Arve Henriksen and the Spanish drummer Jorge Rossy. […] Pronounced with an unshakeable serenity, Bro’s meditations are rich in both improvisation and discipline. An artistic enlightenment with so many small things to be appreciated. Like in life.
Filipe Freitas, Jazztrail
 
Le plaisir de l’attente, le goût du moment, une question pouvant apparaître en réponse à une précédente question: le déroulé musical s’ apparente presque à une fresque méditative: Les musiciens jouent avec l’espace, les nuances, les mélismes, le free jazz ou les improvisations musclees. […] La gestion de l’image sonore est donc vraiment particulière, en parfait coherence avec la musique elle-même.
Laurent Thorin, Vumètre
 
Danish guitarist Jakob Bro’s new recording is quintessential ECM: a small group of intensely talented individuals making rarefied music in the moment, captured by superb production values. […] Apart from having written the raw material, it’s not obvious that Bro’ s the leader. Norwegian Henriksen takes the melodic line throughout the programme while Bro brings the harmonic gravity; drummer Rossy is a constant, time shifting presence. […] All three players were influenced by the late Paul Motian, the drummer with whom Bro honed his luminous technique. Their time is fluid and yet what they play is strongly connected; it’s abstract music that’s also deeply profound.
Garry Booth, BBC Music Magazine (Five out of five stars)
 
As a guitarist Bro is distinguished more by his subtle presence and warmth than any particular stylistic signature, he shapes the space and sound through delicate and rounded tones or soft chords. Henriksen goes for long, held notes which are equally subtle (we mentioned Jon Hassell as a reference point many years ago but here he has very much his own autograph) and drummer Rossy leaves considerable space between his emphatic interpolations or soft washes with brushes. […] Sedate, thoughtful, unhurried and often spare improvisations which come off like pastel miniatures of quiet reveries.
Graham Reid, Elsewhere
 
Les neuf compostions de Bro sont très belles et ells sont magnifies par une guitarist qui distille des sonorités étirées, profondes, légères, par une trompette fragile et envoûtante et par des percussions subtiles, furtives et colorées.
Jean-Claude Vantroyen, Le Soir
 
This album, composed by Danish guitarist Jakob Bro, is an antithesis to fidget culture. It resets listening, and exhumes a quiet concentration that’s so often neglected. With Norwegian trumpeter Arve Henriksen and Spaniard Jorge Rossy on drums, it is a trio of notable skill revealed not only by the press note that this recording was their first ever meeting, but how they sink into what this album is; without any need to show it. ‘Uma Elmo’ (the middle names of Bro’s two young children), may read as an ethereal work but is fiercely committed to every single note and space – and what it leaves to the imagination.
Debra Richards, Jazzwise
 
Jakob Bro isn’t like most jazz guitarists. The Danish former Paul Motian sideperson is less concerned with hot licks or eye-popping solos than in creating an atmosphere, using his impressive technique to craft webs of melody that showcase his bandmates as much as himself. For ‘Uma Elmo’, his fifth album for ECM and twelfth as a leader, Bro dives deep into the hazy side of his personality, emphasizing his compositional skills over his musicianship and stretching his characteristic aesthetic to near-breaking point. […]The blend of Bro’s compositions with improvised arrangements reaches a zenith on the eleven-minute ‘Housework,’ on which Bro’s effects-laden, looped guitar lines set a stage for Henriksen and Rossy to explore the dynamics of the freedom the leader gives them. Named for his children, ‘Uma Elmo’ gives Bro new vistas to probe, expanding and refreshing his exploratory musical outlook.  
Michael Toland, Big Takeover
 
Jakob Bros Talent besteht in der Kunst der Verlangsamung. Seine Stücke bewegen sich wie alte, majestätische Tiere in Zeitlupe durch den Raum, so dass wir sie genau betrachten und studieren können. Ihre Wirkung entfalten sie dabei eher in die Tiefe als in die Länge. Und so geht von ihnen eine seltene Faszination aus […] : Auf dem neuen Album spielt Bro erstmals mit dem Trompeter Arne Henriksen sowie mit dem Schlagzeuger Jorge Rossy. Die drei hatten zuvor nie zusammengespielt, was beim Hören dieser Platte kaum zu glauben ist. In ihnen findet Bro zwei perfekte Partner für seine Vision. Denn sowohl Henriksen als auch Rossy spielen immer im Dienste der Kompositionen, die bei Bro bekanntermaßen eher Reflektionen sind, eher Gemütszustände denn Zielvereinbarung. […] Das Zusammenspiel lebt von der gegenseitigen Begeisterung der Musiker füreinander sowie einer gemeinsamen Suche nach der Identität. Henriksen übernimmt meist die melodiöse Führung, steuert den Hörer durch diverse Gefühlslandschaften. Rossy, der in der Vergangenheit bereits unter anderem die Musik von Brad Mehldau veredelte, spielt dazu mitunter erstaunlich reduzierte Akzente auf dem Schlagzeug, was der Musik viel Freiraum lässt. Bros Rolle besteht darin, diesen Raum mit atmosphärischen Klängen zu füllen und zu fluten. Dabei setzt er erneut geloopte Sounds ein, die dieser Musik etwas Außerweltliches geben. So hat sich mit der Besetzung und der thematischen Neuorientierung auch – und das ist Neuerung Nummer 3 – das musikalische Ausdrucksspektrum seiner Musik erweitert. Die Musik auf ‘Uma Elmo’ wabert, grollt, mäandert, groovt, swingt und atmet. Jakob Bro hat den nächsten Schritt getan. ‘Uma Elmo’ ist ein großer Wurf.
Sebastian Meißner, Sounds and Books
 
For the new album, Bro put together a new, pan-European trio: Spanish longtime Brad Mehldau and Chris Cheek drummer Jorge Rossy and Norwegian trumpet player Arve Henriksen. From the opening moments you know this is an ECM record: that solemnity, the silence used as an instrument and the faultless production with each instrument easily isolated from another, captured with a shimmering echo. Henriksen’s trumpet is remindful of bit of another Norwegian ECM trumpeter Mathias Eick but no one can make that brass instrument resemble a Japanese flute like he can. […] Rossy was tabbed for this record for a reason, and it’s his rare ability to make his drums effectively ‘sing,’ giving this trio a third melodicist much like Bro’s old band leader Paul Motian. You hear it at the outset of ‘Music For Black Pigeons,’ where even no actual notes are played until Bro and Henriksen enter a little later, Rossy is already strongly suggesting what they’ll play ahead of time. There’s nothing loud or audacious on Jakob Bro’s ‘Uma Elmo’ because it doesn’t have to in order to leave an impact. Through subtlety comes sublimity.
S. Victor Aaron, Something Else Reviews
 
Das neue Trio des dänischen Gitarristen Jakob Bro ist eine Band, der eine Art alchemistische Magie gelingt. Im Spätsommer des Corona-Jahrs 2020 traf Bro den norwegischen Trompeter Arve Henriksen und den spanischen Schlagzeuger Jorge Rossy im Auditorium des Radios in Lugano zum allerersten Mal  – und es stellte sich auf Anhieb eine bis in Mikroreflexe funktionierende Gruppentelepathie ein, wie wir sie sonst in der improvisierten Musik nur von langjährigen Ensembles kennen. Die drei nehmen sich so weit zurück, dass sie sich und ihre Musik fast zum Verschwinden bringen. […] Eine Musik wie ihr eigenes Echo, sozusagen. […] Die neun Kompositionen von Jakob Bro, teils neu, teils älter wie der Titel ‘Reconstructing a  Dream’ (geschrieben in seiner Zeit mit Paul Motian), reihen sich zu einem eindringlich melodiös-melancholischen ‘tenebroso’ jenseits von Dur und Moll. Die Melodieführung liegt meist bei der Trompete von Henriksen, in der Dynamik differenziert zwischen Flüstern, humanem Parlando und gelegentlich spitzen Schreien; die Gitarre sorgt für die suggestiven Hallräume und mischt sich eher selten mit traditionellen Pizzicati ein. Drummer Rossy ist ein sehr konzentrierter, sparsamer Statthalter Paul Motians (oder ein Schlagzeugbruder von Bros früherem Partner Jon Christensen), ein kreativer, inspirierender perkussiver Raumkünstler. […] Sehr bewegend.     
Peter Rüedi, Weltwoche
 
Jakob Bro’s evolution from sideman to solo artist with vision continues apace on ‘Uma Elmo’, the Danish guitarist’s fifth album on ECM. For this luminous set, recorded in Lugano, Switzerland, Bro works with a unique and simpatico trio – a bass-less unit with noted Norwegian trumpeter Arve Henriksen and Spanish drummer Jorge Rossy. As might be expected of such a mix of talent and artistry, the sum effect is abundant with airy and liquid grace, as if evoking the title of the opener, ‘Reconstructing A Dream’.   
Josef Woodard, Downbeat
 
In the 50 years of producing music for his ECM label, Manfred Eicher has established a rubric that almost no one thought to create before him. It is characterized by a minimalist aesthetic, with sonic works delivered in almost pristine digital sound. There is almost always superb, impressionistic cover photography, rarely any liner notes (except for the odd Egberto Gismonti album). Booklets often feature graphics and an oblique, poetic line or two that seem illuminated by a translucent and shy ray of the sun. This is exactly the feel of ‘Uma Elmo’ by Jakob Bro, Arve Henriksen and Jorge Rossy. […] The music has a profound and meditative quality; songs bloom into a series of exquisite miniatures. Bro’s single-note lines are spacey; they shimmer and gleam, occasionally warmed in the blue flame of Henriksen’s horns. Meanwhile Rossy bounces brushes and sticks in rhythmic flurries and glancing blows across the skins of his drums. […] Purity of sound and an enduring love of artistic expression are all over the music of this album.
Raul da Gama, The Whole Note
 
Jakob Bro, Gitarrist aus Kopenhagen, arbeitet mit großer Aufmerksamkeit und Hingabe und mit weiträumiger Fantasie an Klang-Konzepten. Das Trio, mit dem er ‘Uma Elmo’ eingespielt hat, ist mit Trompete (Arve Henriksen), Schlagzeug (Jorge Rossy) und ihm selbst an der Gitare nicht wie ein landläufiges Jazz-Trio konzipiert […] Der Parameter der Melodik erscheint zunächst fast wie von Arve Henriksen monopolisiert. Wer den norwegischen Trompeter kennt – und natürlich kannte Bro den Musiker und Klangstrategen Henriksen schon lange und gründlich – , weiß, dass seine Artikulationsweisen meist weit entfernt von dem liegen, was von einem Jazz-Trompeter gemeinhin erwartet wird. Mit speziellen Spieltechniken hat er aus dem Messingrohr ein universales Blasinstrument gemacht, dem man oft nicht einmal mehr das Metall anhört. Bro lässt Arve Henriksen neidlos in der Melodie-Frontlinie agieren und ist mit tupfend leisen, klangintensiven Saiten-Elementen erstaunlich präsent. […] Jorge Rossy am Schlagzeug ist ein sensibler Könner in der Bearbeitung solch luftiger Strukturen. […] überrascht registriert man, wie intensiv diese Musik war und wie hochkonzentriert man ihr gelauscht hat.   
Hans-Jürgen Linke, Franfurter Rundschau
 
Das Album ist atmosphärisch sehr dicht, Melodien schälen sich langsam aus Soundscapes, oft folgen Gitarre und Drums der Trompete oder Jakob Bro übernimmt die Führung […] ‘To Stanko’ ist natürlich dem polnischen Trompeter gewidmet, der sicher zu Henriksens Einflüssen gehört: Der lyrisch elegische Ton mit großen Intervallsprüngen erinnert lebhaft an den 2018 Verstorbenen.  
Angela Ballhorn, Jazz’n’More
 
It seems an imperative, in this case, to reserve some space for the production. ECM recordings never sound less than excellent, but there are those few that surpass even Manfred Eicher’s high standards. This disc sets the bar absurdly high, on every level of formal and structural detail. Something as apparently simple and straightforward as Rossy’s brushes translate with a clarity and presence that beggars description, as does every nook and cranny note Henriksen plays. Guitar sound inhabits similar spheres of complexity, which range from clan to cleaner but always in the service of miles-deep tone. The rare moments of high-volume impact hit with power that travels from subtle to devastating, all the more so due to their relative absence. Like Sir András Schiff’s albums of the music of Johann Sebastian Bach for the same label, this trio’s soundworld, once inhabitated, makes long-term listening as much of a pleasure as leaving it becomes a chore.     
Marc Medwin, New York City Jazz Record
 
Creating meditative and ambient soundscapes in tribute to musical inspirations, the team of guitarist Jakob Bro, trumpeter Arve Henriksen and drummer Jorge Rossy create a ‘Blue in Green’ collection of dreamlike songs. […] A tribute to Tomasz Stanko has Henriksen in a cirrus mood over rumbling drums and reflective strings on ‘To Stanko’ while a tip of the hat to the recently departed Lee Konitz has Rossy trudging to somber guitar and drums on the eulogy ‘Music For Black Pigeons’. These three weave a rich tapestry of dark hues that draw you into the inner fibers of the whole work.
George W. Harris, Jazz Weekly
 
Verblüffend, dass Gitarrist Jakob Bro, Trompeter Arve Henriksen und Drummer Jorge Rossy sich vor den Aufnahmen für ‘Uma Elmo’ noch nie begegnet waren. Angesichts ihrer schwebenden Klanggespinste man man es kaum glauben. Denn die atmen eine faszinierend intensive, dabei entspannt fließende Vertrautheit […] Obschon von Bro sämtliche Stücke stammen, bleibt seine zarte Saitenkunst mit delikaten, nur selten angerockten Akzentuierungen zumeist im Halbschatten der sanft und ungemein variable aufleuchtenden Trompete von Arve Henriksen  […] Die traumhaft offenen Strukturen der beiden Melodiker koloriert Jorge Rossy fern konventioneller Agogik hinreißend sensibel, wofür das hymnisch-intensive ‘To Stanko’ nur ein luzides Beispiel ist.
Sven Thielmann, Fono Forum
 
Mit dem norwegischen Trompeter Arve Henriksen und dem spanischen Trommler Jorge Rossy entwirft er großformatige Bilder, mystische Klanglandschaften, in denen sich der Horizont – die Grenze zwischen Himmel und Erde – fortwährend aufzulösen scheint. […] die Trompete von Arve Hendriksen spricht einen immer wieder wie eine menschliche Stimme direkt an und die Musik ist so farbenreich und nuanciert, dass man freudig und überrascht aufhorcht.
Jan Tengeler, Deutschlandfunk Kultur
 
Reconstructing a dream: a tantalizing prospect, filled with frustration. In the first raw moments after awakening, how to grasp that rapidly receding phantasm? Later, how to recall the urgency, conveyed through suddenly looming incidents and images, colors and emotions taking awkward but seemingly inevitable shape? ‘Reconstructing a Dream’ is the oneiric opening track on guitarist Jakob Bro’s recent release, ‘Uma Elmo’,  and it is up to the challenge of its title. Recorded with drummer Jorge Rossy and winds player Arve Henriksen, the music has the spacious, specifically ethereal sound associated with the venerable ECM label (one thinks of the album Crystal Silence by Gary Burton and the recently passed Chick Corea as an exemplar of the ECM style). The ensemble explores the pianissimo end of the sonic spectrum, Bro plays the guitar in a mesmerizing and gentle way, totally distinct from the loudest-and-fastest-in-the-room effect that many strive for.
Scott Gutterman, Brooklyn Rail
 
Henriksen’s melancholic, whispering tones are the perfect match for Bro’s meandering soundscapes, with Rossy adding the textures and flourishes required to complete this stand-out trio. […] There is an uncomplicated, undemanding quality to Bro’s music that although quietly introspective, also offers a unique clarity of vision and purpose. Contemplative and meditative, he successfully captures a spirit of subtle adventure within his music, and paired with trumpeter Henriksen, the music takes on an even more ethereal nature, with the two Scandinavian musicians working effortlessly and beautifully together. […] this album representing one of Jakob Bro’s musical highlights with the ECM label thus far.
Mike Gates, UK Vibe
 
Hier erklingt ganz im Sinne des Label-Namens zeitgenössische Kammermusik. Und die ist wahrhaft international. Da wäre der dänische Gitarrist Jakob Bro, der mit dem norwegischen Trompeter Arve Henriksen und dem spanischen Drummer Jorge Rossy in einem Schweizer Studio mit dem italienischen Tontechniker Stefano Amerio unter dem deutschen Produzenten Manfred Eicher das außergewöhnliche Album ‘Uma Elmo’ einspielte. Bro überlässt seinem Trompeter oft die Führung in den ausnahmslos von ihm geschriebenen Stücken. Henriksen verfügt über eine riesige Bandbreite, in ‘Housework’ hört sich sein Instrument an wie eine Bassklarinette.Bros Gitarre legt dazu die Klangflächen, von Rossys hochsensiblem Spiel fein akzentuiert.  
Lothar Brandt, Mint
 
Falsch liegt, wer sich beim ersten Hören dieses meditativen Albums allein auf die Bravourleistung des Trompeters Arve Henriksen fokussiert. Zugegeben: Man ist sehr schnell zu so etwas verführt angesichts der einzigartigen Präsenz von Henriksens Trompetenspiel. Denn all das gibt es kein zweites Mal: Diese exotischen Phrasierungen, dieses singende, manchmal fast flötenartige Klangideal, überhaupt dieses Spektrum an Modulationen und Mikrointervallen – es gibt schon viele Konstellationen und Alben, die dies dokumentieren. Das Album ‘Uma Elmo’ unter Federführung von Jakob Bro ist eine neue, reiche Konstellation. Henriksen soll hier sogar teilweise den Trompetenklang durch Verwendung eines Saxofonmundstückes manipulieren. In erster Linie steckt Jakob Bro als Gitarrist und vor allem auch als Komponist der Stücke die Entfaltungsräume ab und schickt damit den Trompeter Arve Henriksen auf große spielerische Fantasiereise. Und so frei und assoziativ sich hier maximale Klangfantasie entfaltet, so stringent sorgt doch die Substanz der Stücke für einen erzählenden Fluss. Jakob Bro füllt mit seinem elektrischen Gitarrenspiel Räume aus, forscht nach Zwischenwelten. Oft funkelt und schillert es aus der Ferne heraus. Der daraus entstehende Hörfilm braucht gar nicht so viel Handlung, geschweige denn Dialoge, wo Atmosphäre und Bilder alles sind. […] Auf jeden Fall ist ‘Uma Elmo’ von Jakob Bro, Arve Henriksen und Jorge Rossy eine idealen Musik für die Nacht – die dazu beiträgt, am Ende eines zu vollen Tages wieder empfindsam zu werden!
Stefan Pieper, NRW Jazz Net
 
Wenn der dänische Gitarrist Jakob Bro sich vor verstorbenen Vorbildern wie Tomasz Stanko oder Lee Konitz verneigt, dann muss er dafür keine Grenzen mehr überschreiten, sondern kann deren Wirkungen in Form melodischer Details in der Linienführung oder atmosphärischer Andeutungen würdigen und in die eigene Musik übernehmen. Überhaupt muss ein Album wie ‘Uma Elmo’ keine Positionsbestimmung in einer auf Innovation beharrenden Jazzwelt mehr sein, sondern gönnt sich den Luxus zu schwelgen. Dazu gehört es, sorglos mit der Technik umgehen zu können. Studio und Equipment des Auditiorio Stelio Molo RSI in Lugano gehören zum Feinsten, was die europäische Aufnahmetechnik zu bieten hat, und bei Produzent Manfred Eicher kann man sich sicher sein, dass keine akustische oder gestalterische Faiblesse ihren Weg auf ein Album findet. Darüberhinaus ist das Trio eine Gemeinschaft der Empathiker, die auf jede Schwankung der musikalischen Energie reagieren können. Der norwegische Trompeter Arve Henriksen hat sein Instrument durch Atem- und Denktechniken von alten Zwängen befreit und gibt ihm auf melodischer Basis ein ungewöhnliches Stimmspektrum. Jorge Rossy, der an anderer Stelle auch als Pianist oder ebenfalls Trompeter gearbeitet hat, umfängt als im Kern musikalischer Schlagzeuger die Ideen mit weiten Räumen. In der Kombination ergibt das in Songform gebündelte melodische Textur, die kammerjazzige Improvisation als Spiel mit der Ausdehnung von Klang versteht, durchaus im Sinne alter Vorbilder wie Stanko, wenn auch in einer anderen Welt.
 Ralf Dombrowski, Stereoplay (‘Jazz CD of the Month’)
 
The pieces on this album are tone poems, more abstract than Bro’s usual creations. Each one floats in its own pool of texture, subtle in effect and gradual in momentum, but employing a surprisingly wide dynamic and emotional range. Exquisite but never effete, they invite the musicians to explore their individual instrumental vocabularies as part of a collective creation. Solos are not the point here. But all of them play at the top of their form: Bro making fascinating use of loops, Henriksen producing his most lyrical flights, and Rossy proving himself to be a master colourist in this largely tempo-free music. Highly recommended, then.
Richard Williams, The Blue Moment
 
A la tête d’un trio atypique et fusionnel, le guitariste danois a fait de son cinqième album  un chef-d’œuvre d’ambiances, d’orchestration et d’interaction hors du temps. […] Il semble autant au centre qu’en retrait de ce disque, poignant autour d’Arve Henriksen et Jorge Rossy des estampes aux forms fluiedes mais cohérentes , et comme  un chef d’orchestre, module de sa guitar et de ses effets la physionomie des morceaux, del’intime au vertigineux. […] Si la beauté de ces morceaux n’était pas si troublante, on se laisserait presque distraire par l’inventivité foissonnante des membres du trio dans les modes de jeux pour fire surgir toutes sortes d’images sonores: quelque voix mystique ou chant d’oiseau pour Arve Henriksen, un kaléidoscope de textures et de mélodies cristallines pour Jakob Bro, tandis que Jorge Rossy égrène çà et là ses rythmes comme des poignées de sable coloré.
Yazid Kouloughli, Jazz Magazine
 
Das ist an zarter, nachdenklicher, unterschwellig verunsichernder Schönheit kaum zu toppen: Bro (mit E-Gitarre) und Jorge Rossy (Drums) grundieren flirrend und oft sehr leise, darüber singt dann der Trompeter Arve Henriksen – der eigentliche Star dieser Aufahme – seine intimen Lieder.
Wolf Ebersberger, Nürnberger Nachrichten
 
There is something special that happens when Jakob Bro adds another frontline instrument to his line up. The trumpet and flugelhorn of Palle Mikkelborg introduced a fresh aspect to Bro’s music under his own name for ECM, and he has done so again with this new recording featuring Arve Henrikson. For ‘Uma Elmo’, the guitarist has also dispensed with double bass, and instead focussed on the tonal and sonic palette that can be explored between brass, skins and strings along with the electronic enhancement of pedals, while still maintaining that balance and sense of freedom that a trio seems to bring with it. In doing so, Bro seems to have both opened up the music and also found a way to focus the music with a quiet intensity that means that the music is very much in the moment. This centres the music, and if at first the listener is inclined to drift in and out of the music, after a while you will quickly find that you are more in than out as the trio draw you into their shapeshifting sound world. […] There are many delights throughout, and a few surprises too. Henriksen’s delicate trumpet and piccolo trumpet playing is give full rein, from the pure sound of the Japanese shakuhachi flute to sounds of a bass clarinet heard on ‘Housework’ the trumpeter conjures a variety of colours and textures from his instruments. […] Integral to the music, however, is the often subtle but ever present of Jorge Rossy at the drums. His quiet shading brings a depth to the music even if he does not overtly revert to a rhythmic role at any point in proceedings. […] Bro’s music has not always been the easiest to embrace and inhabit, but with ‘Uma Elmo’ he has perhaps found the perfect blend of composition and improvisation, and the musical companions to take his concept to the next level.
Nick Lea, Jazz Views
With Uma Elmo, his fifth album as a leader for ECM, Danish guitarist-composer Jakob Bro presents a new trio featuring Norwegian trumpeter Arve Henriksen and Spanish drummer Jorge Rossy. Astonishingly, given the trio’s musical synergy, the first time these three musicians ever performed together was for the album’s sessions at the Swiss Radio studio in Lugano, with Manfred Eicher producing. Among the album’s highlights is the opening “Reconstructing a Dream”, a darkly lyrical reverie which underlines an observation about  Bro’s work by London Jazz News:  “there is no hurry to this music, but there is great depth.”
 
“To Stanko” is Bro’s hushed tribute to the late, great Polish trumpeter who featured the guitarist in his quintet for the ECM album Dark Eyes. Another track that serves as an homage to a late elder is “Music for Black Pigeons,” which was given its evocative title by saxophone sage Lee Konitz, with whom Bro also worked closely.
 
Listeners will recognize Arve Henriksen’s whispering, intimate sound from his 2008 ECM album Cartography, as well as from his collaborations for the label with Trio Mediaeval and Tigran Hamasyan. Rossy is well known to jazz fans on both sides of the Atlantic, particularly for his decade-plus tenure in Brad Mehldau’s career-making first trio. As for the leader, DownBeat aptly noted in its review of his previous ECM album, Bay of Rainbows, that Bro’s guitar is luminous… his music both hypnotic and dramatic.”
 
Bro created the title of Uma Elmo using the middle names of his young daughter and infant son, with the guitarist having composed much of the album’s dulcet material between his newborn son’s naps. “It’s a special time in my life right now with the kids being so young – and it’s also a strange time in the world, of course,” Bro says. “I wrote  music for the recording session being doubtful that we could actually all meet and complete the session, at the end of summer this past year, with a German producer, Spanish drummer, Sweden-based Norwegian trumpeter, Danish guitarist-composer and an Italian engineer – all in a studio in Switzerland.And the music is, as it always is, a reflection, more or less abstract, of what’s going on around us. To have this musical document from this year will always represent some kind of milestone for me. And to have everyone there in Lugano: Manfred, Jorge, Arve and engineer Stefano Amerio, all determined to shape and capture this music with me despite the many obstacles facing us – needless to say, I’m very grateful.”
 
Throughout Uma Elmo, Henriksen most often takes the melodic lead in Bro’s compositions, hovering and moving serpentine through Rossy’s subtly dynamic rhythms and the guitarist’s harmonic shimmers, tolling lines and looped atmospherics. About his trio mates, Bro says: “I performed with Jorge Rossy a few times before the Uma Elmo session, including a tribute concert for Paul Motian during the Copenhagen Jazz Festival in 2014 and then at the ECM50 event in Warsaw. But I admired Jorge from the first time I heard him, back in 1997 or so. He was on many albums with musicians I loved, like Chris Cheek, Mark Turner, Larry Grenadier, Ethan Iverson, Kurt Rosenwinkel and, of course, Brad Mehldau. Jorge has a deep understanding of time and form. He can be there inside the music, with everything around him moving, and just be present, not do too much, playing exactly enough, adding warmth, drive, contrasts, color, time, swing, soul. He also has a great sense of composition within the composition itself – making the music breathe.”
 
Bro first took note of Henriksen in 2016. “Arve’s sound struck me immediately,” he says, “and I soon began talking with him about a collaboration. But the session in Lugano was not only the first time we played music together – it was also my first actual physical encounter with him! It turned out to be an inspirational meeting. But it was invaluable to have Manfred on the side, listening, advising and guiding, especially since the three of us were coming together for the first time.”
 
Reflecting on the track “To Stanko,” Bro says: “I wrote the song to celebrate the life and sound of my friend Tomasz Stanko, in whose band I recorded and toured worldwide for more than five years. Stanko was such a soulful musician. For me, the mystery of music, why some sounds move me, is an essential part of my continued curiosity in playing. With Stanko, it was so evident. With one note, he told his story. When life pours out of an instrument, you’ve reached the ultimate, in my opinion. Arve plays beautifully on my tribute, ‘To Stanko.’ Tomasz would never play or sound like this – which, to me, just makes the dedication even stronger, emphasizing the fact that the inspiration from Stanko goes way deeper than anything you can define.”
 
Regarding “Reconstructing a Dream,” Bro recalls learning to re-contextualize his repertoire from Paul Motian’s example. “Performing at the Village Vanguard with Paul and also recording his ECM album Garden of Eden, we worked with such pieces as ‘Etude,’ ‘Mumbo Jumbo,’ etc. – songs Paul had composed for his earlier groups,” the guitarist explains. “Having listened to all of Paul’s recordings, knowing his songbook so well, it was an out-of-this-world experience for me to reimagine this music with him. So, having recorded ‘Reconstructing a Dream’ 13 years ago in New York with Paul for one of my albums, it felt like time to reinterpret this song. And with Jorge on drums this time. Jorge, to me, is a beautiful, warm, poetic drummer. I’m sure Paul would approve. ‘Slaraffenland’ is another track on Uma Elmo associated with Paul for me, because he included this tune of mine in the repertoire for a tour with the Electric Bebop Band when I was quite young.”
 
Concerning past heroes and new lives, entrancing sounds and pensive circumstances, Uma Elmo conjures an aura that lingers even after the notes fade from the air. With the aforementioned tracks as well as “Beautiful Day,” “Sound Flower,” “Housework” and two versions of “Morning Song,” Bro and company have created something of enduring value in strange times.
YEAR DATE VENUE LOCATION
2024 May 17 C6 Fest São Paolo, Brazil
2024 May 18 tba Buenos Aires, Argentina
2024 May 19 tba Buenos Aires, Argentina
2024 May 25 Gnisten Ry, Denmark
2024 May 26 Gnisten Ry, Denmark
2024 August 09 Sildajazz Haugesund, Norway
2024 August 11 Kultursalonerne Gisselfeld Haslev, Denmark
2024 November 06 Bremen Teater Copenhagen, Denmark
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